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27.08.2019
Grundsteuer-Reformgesetz

Grundsteuer

Das Grundsteuergesetz muss nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus 2018 bis Ende 2019 reformiert werden. Die Bundesregierung hat sich am 21.6.2019 auf eine neue Grundsteuer geeinigt. Diese soll künftig in drei Schritten berechnet werden, nämlich aus dem Grundbesitzwert, multipliziert mit der Steuermesszahl und dem Hebesatz. Neu ist, dass die Berechnungsregelungen nicht verbindlich sind. Die Bundesländer können stattdessen von dem Berechnungsmodell abweichen und ein eigenes Modell einführen (Öffnungsklausel).

Berechnungsschritte im Einzelnen

Die neue Grundsteuer orientiert sich im Wesentlichen an dem jeweiligen Bodenrichtwert sowie der Höhe der statistisch ermittelten Nettokaltmiete. Letztere hängt u. a. von der Mietniveaustufe der jeweiligen Gemeinde ab. Es gilt dabei folgende Faustformel: Je höher die Mietniveaustufe, desto höher ist die Miete in der betreffenden Gemeinde. Die jeweils maßgebliche Mietniveaustufe legt das Bundesfinanzministerium fest. Weitere Faktoren für die Bemessung des Grundbesitzwertes sind die Grundstücksfläche, die Immobilienart und das Alter des Gebäudes.

Steuermesszahl

Um das Versprechen einer „aufkommensneutralen“ Grundsteuerreform zu erfüllen, wird die Steuermesszahl etwa auf 1/10 des bisherigen Werts, das heißt von 0,35 % auf 0,034 %, gesenkt.

Hebesatz

Grundbesitzwert und Steuermesszahl werden schließlich multipliziert mit dem Hebesatz. Diesen legen die Gemeinden fest. Das Bundesfinanzministerium vertritt hier die Auffassung, dass einzelne Kommunen ihre Hebesätze anpassen und so dafür sorgen können, dass sie insgesamt nicht mehr Grundsteuer einnehmen als vor der Reform. Laut Bundesfinanzministerium haben die Kommunen angekündigt, dass sie dies auch tun werden – „denn eine Erhöhung der Grundsteuer anlässlich der verfassungsrechtlich gebotenen Neuregelung wäre politisch nicht vermittelbar“ (vgl. Bundesfinanzministerium: Die neue Grundsteuer – Fragen und Antworten, www. bundesfinanzministerium.de). Ob und wie lange sich die Kommunen daran halten, bleibt abzuwarten.

Stand: 27. August 2019

Bild: SG- design - stock.adobe.com

Grundsteuer

Das Grundsteuergesetz muss nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus 2018 bis Ende 2019 reformiert werden. Die Bundesregierung hat sich am 21.6.2019 auf eine neue Grundsteuer geeinigt. Diese soll künftig in drei Schritten berechnet werden, nämlich aus dem Grundbesitzwert, multipliziert mit der Steuermesszahl und dem Hebesatz. Neu ist, dass die Berechnungsregelungen nicht verbindlich sind. Die Bundesländer können stattdessen von dem Berechnungsmodell abweichen und ein eigenes Modell einführen (Öffnungsklausel).

Berechnungsschritte im Einzelnen

Die neue Grundsteuer orientiert sich im Wesentlichen an dem jeweiligen Bodenrichtwert sowie der Höhe der statistisch ermittelten Nettokaltmiete. Letztere hängt u. a. von der Mietniveaustu...

17.09.2019
Neuer Vorstandsvorsitzender des DWS-Intsituts

Prof. Dr. Hartmut Schwab ist der neue Vorstandsvorsitzende des DWS-Instituts e.V.

Das DWS-Institut freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden Herrn Prof. Dr. Hartmut Schwab, der bereits als langjähriges engagiertes Mitglied des wissenschaftlichen Arbeitskreises Steuerrecht bekannt ist.

Wir danken Herrn Dr. Raoul Riedlinger für seine vertrauensvolle Arbeit als bisherigen Vorstandsvorsitzenden und wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute.

 

 

 

Prof. Dr. Hartmut Schwab ist der neue Vorstandsvorsitzende des DWS-Instituts e.V.

Das DWS-Institut freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden Herrn Prof. Dr. Hartmut Schwab, der bereits als langjähriges engagiertes Mitglied des wissenschaftlichen Arbeitskreises Steuerrecht bekannt ist.

Wir danken Herrn Dr. Raoul Riedlinger für seine vertrauensvolle Arbeit als bisherigen Vorstandsvorsitzenden und wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute.

 

 

 

09.09.2019
Umfrageergebnisse von STAX 2018 ausgewertet

Dem Berufsstand der Steuerberater geht es weiterhin gut und er blickt optimistisch in die Zukunft. Das besagen die repräsentativen Ergebnisse aus dem Statistischen Berichtssystem für Steuerberater (STAX) 2018 im Auftrag der Bundessteuerberaterkammer (BStBK). Erstmals wurden in diesem Kontext die zwei Schwerpunktthemen „Digitalisierung“ und „Attraktive Arbeitgeber“ behandelt.

Laut Befragung wird der Großteil des Praxisumsatzes nach wie vor über die klassischen steuerberatenden Tätigkeiten (Jahresabschlüsse, Buchführung, Einkommensteuererklärungen u.a.) erwirtschaftet. Aber auch die vereinbaren Tätigkeiten haben das dritte Mal in Folge an Bedeutung gewonnen und werden zu einem wichtigen Bestandteil des Kanzleiumsatzes. BStBK-Präsident Dr. Raoul Riedlinger: „Die aktuellen STAX-Zahlen zeigen uns, dass sich der Berufsstand an den Bedürfnissen seiner Mandanten orientiert und verstärkt ganzheitliche Beratung anbietet. Weiterhin bewährt sich auch die Steuerberatervergütungsverordnung bei fast drei Viertel aller steuerberatenen Tätigkeiten als beliebtes Abrechnungsinstrument.“

Inhaltlich stellte die BStBK bei der Befragung vor allem die Themen „Digitalisierung“ und „ Attraktive Arbeitgeber“ in den Mittelpunkt.

Die weit überwiegende Mehrheit der befragten Steuerberater meint, dass die Digitalisierung den Beruf und sein Wettbewerbsumfeld stark verändert hat. Festgemacht wird das z.B. an dem Wegfall rein deklaratorischer und der Zunahme von wissensintensiven Tätigkeiten. Auf diese Entwicklung sieht sich die Hälfte der Einzelkanzleien und knapp 70% der Sozietäten/ Steuerberatungsgesellschaften vorbereitet. Für viele Befragte sind der unzureichende Breitbandausbau und der hohe organisatorische Aufwand eine große Hürde auf dem Weg zu einer digitalisierten Kanzlei.

Die größten Treiber der Digitalisierung sind laut Befragung die Chance auf ortsunabhängigen Datenzugriff, die Abwicklung interner Geschäftsprozesse und der digitale Austausch mit externen Partnern. Um weitere Effizienzgewinne zu erzielen, sind die nächsten Digitalisierungsschritte bereits konkret geplant.

Dr. Riedlinger stellt heraus: „Wer seine Kanzlei heutzutage stärker digital ausrichtet, tut dies nicht um Personalkosten einzusparen. Dies entspräche auch nicht dem aktuellen Trend, wonach Kanzleien nach möglichst individuellen Lösungen suchen, um Bewerbern attraktive Arbeitsbedingungen zu bieten.“

Insgesamt konnte gut die Hälfte der Personal suchenden Befragten alle offenen Stellen besetzen. Im Kampf um die besten Köpfe geben die Befragten an, dass die Stellen für Berufsträger besser zu besetzen sind als die für Steuerfachangestellte. Klar ist für die BStBK deshalb, dass die Aktivitäten im Bereich des Nachwuchsmarketings unverändert hochzuhalten sind.

Circa 24% der ausschließlich online befragten Steuerberater sind dem Aufruf ihrer Steuerberaterkammer gefolgt und haben den Fragebogen an das mit der STAX-Erhebung beauftragte Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn zurückgesandt.

Weitere Erkenntnisse finden sich in den ausgewählten STAX-Ergebnissen unter "Weiterführende Links". Die Sonderveröffentlichungen „Digitalisierung und Attraktive Arbeitgeber in der Steuerberatung“ werden als Bei­hefter in der Fachzeitschrift DStR (Heft 37/2019) am 14. September 2019 veröffentlicht und sind dann zeitgleich unter www.bstbk.de abrufbar.

Dem Berufsstand der Steuerberater geht es weiterhin gut und er blickt optimistisch in die Zukunft. Das besagen die repräsentativen Ergebnisse aus dem Statistischen Berichtssystem für Steuerberater (STAX) 2018 im Auftrag der Bundessteuerberaterkammer (BStBK). Erstmals wurden in diesem Kontext die zwei Schwerpunktthemen „Digitalisierung“ und „Attraktive Arbeitgeber“ behandelt.

Laut Befragung wird der Großteil des Praxisumsatzes nach wie vor über die klassischen steuerberatenden Tätigkeiten (Jahresabschlüsse, Buchführung, Einkommensteuererklärungen u.a.) erwirtschaftet. Aber auch die vereinbaren Tätigkeiten haben das dritte Mal in Folge an Bedeutung gewonnen und werden zu einem wichtigen Bestandteil des Kanzleiumsatzes. BStBK-Präsident Dr. Raoul Riedlinger: „Die ...

15.10.2019 - 15.10.2019
FACHTAG - Recht und Besteuerung der Familienunternehmen 2019
Große Meistersingerhalle Nürnberg

Ort: Große Meistersingerhalle Nürnberg
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August 2019

Grundsteuer-Reformgesetz

Grundsteuer

Das Grundsteuergesetz muss nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus 2018 bis Ende 2019 reformiert werden. Die Bundesregierung hat sich am 21.6.2019 auf eine neue Grundsteuer geeinigt. Diese soll künftig in drei Schritten berechnet werden, nämlich aus dem Grundbesitzwert, multipliziert mit der Steuermesszahl und dem Hebesatz. Neu ist, dass die Berechnungsregelungen nicht verbindlich sind. Die Bundesländer können stattdessen von dem Berechnungsmodell abweichen und ein eigenes Modell einführen (Öffnungsklausel).

Berechnungsschritte im Einzelnen

Die neue Grundsteuer orientiert sich im Wesentlichen an dem jeweiligen Bodenrichtwert sowie der Höhe der statistisch ermittelten Nettokaltmiete. Letztere hängt u. a. von der Mietniveaustufe der jeweiligen Gemeinde ab. Es gilt dabei folgende Faustformel: Je höher die Mietniveaustufe, desto höher ist die Miete in der betreffenden Gemeinde. Die jeweils maßgebliche Mietniveaustufe legt das Bundesfinanzministerium fest. Weitere Faktoren für die Bemessung des Grundbesitzwertes sind die Grundstücksfläche, die Immobilienart und das Alter des Gebäudes.

Steuermesszahl

Um das Versprechen einer „aufkommensneutralen“ Grundsteuerreform zu erfüllen, wird die Steuermesszahl etwa auf 1/10 des bisherigen Werts, das heißt von 0,35 % auf 0,034 %, gesenkt.

Hebesatz

Grundbesitzwert und Steuermesszahl werden schließlich multipliziert mit dem Hebesatz. Diesen legen die Gemeinden fest. Das Bundesfinanzministerium vertritt hier die Auffassung, dass einzelne Kommunen ihre Hebesätze anpassen und so dafür sorgen können, dass sie insgesamt nicht mehr Grundsteuer einnehmen als vor der Reform. Laut Bundesfinanzministerium haben die Kommunen angekündigt, dass sie dies auch tun werden – „denn eine Erhöhung der Grundsteuer anlässlich der verfassungsrechtlich gebotenen Neuregelung wäre politisch nicht vermittelbar“ (vgl. Bundesfinanzministerium: Die neue Grundsteuer – Fragen und Antworten, www. bundesfinanzministerium.de). Ob und wie lange sich die Kommunen daran halten, bleibt abzuwarten.

Stand: 27. August 2019

Bild: SG- design - stock.adobe.com

Mietwohnungsneubau

Die Koalitionspartner hatten sich bereits 2018 auf eine Steuerförderung des Mietwohnungsneubaus verständigt. Nun hat der Bundesrat am 28.6.2019 dem Gesetzentwurf zugestimmt. Damit wurde der Weg für Sonderabschreibungen (Sonder-Afa) im Rahmen eines „neuen“ § 7b Einkommensteuergesetz (EStG) frei.

Die Neuregelungen im Einzelnen

§ 7b EStG n. F. sieht eine Sonderabschreibung in Höhe von 5 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten über einen Zeitraum von vier Jahren vor. Die Sonderabschreibung erfolgt neben der regulären linearen Abschreibung von 2 % der Aufwendungen. Voraussetzung ist, dass neuer Wohnraum geschaffen und die zusätzlichen Wohnräume im Jahr der Anschaffung und in den folgenden neun Jahren fremdvermietet werden.

Förderfähige Bemessungsgrundlage

Förderfähig sind € 2.000,00 pro Quadratmeter Wohnfläche, wobei die Baukosten € 3.000,00 pro Quadratmeter Wohnfläche nicht überschreiten dürfen. Letzteres soll die Förderung von Luxuswohnungen unterbinden. Die Sonder-AfA kann für Bauvorhaben in Anspruch genommen werden, die nach dem 31.8.2018 begonnen haben und bis Ende des Jahres 2021 begonnen werden.

Stand: 27. August 2019

Bild: Bumann - stock.adobe.com

Begriff

Unter einem „Fiktivlohn“ oder einem „Phantomlohn“ ist die Differenz zwischen der vom Arbeitgeber tatsächlich gezahlten Vergütung und der rechtlich geschuldeten Vergütung des Arbeitnehmers gemeint. Rechtlich geschuldete, aber tatsächlich nicht gezahlte Vergütungen lösen stets Nachzahlungen bei den Sozialversicherungsbeiträgen aus. Denn im Sozialversicherungsrecht gilt – anders als im Lohnsteuerrecht – das Entstehungsprinzip. Das heißt, dass sich die Sozialabgaben nicht nach dem berechnen, was tatsächlich gezahlt wurde, sondern auf Basis des Lohns, der geschuldet ist. Im Lohnsteuerrecht gilt hingegen das Zuflussprinzip. Das heißt, für Löhne, die nicht tatsächlich ausgezahlt worden sind, ist keine Lohnsteuer einzubehalten.

Mindestlohn

Seit Einführung des Mindestlohns (dieser beträgt seit 1.1.2019 € 9,19 pro Stunde) bedeutet das Entstehungsprinzip, dass die Sozialversicherungsbeiträge stets mindestens nach diesem Lohn bemessen werden, auch wenn weniger gezahlt worden ist. Wurde bei Minijobbern mit Anhebung des Mindestlohnes zu Jahresanfang die Arbeitsstundenzahl nicht entsprechend nach unten korrigiert, kann dies zur (fiktiven) Überschreitung der Geringfügigkeitsgrenze führen.

Beispiel

Ein Minijobber arbeitet monatlich 50 Stunden und erhält dafür € 450,00. Das macht (€ 450,00/50) = € 9,00. Der Kassenprüfer rechnet aber 50 x € 9,19 = € 459,50. Damit ist die Geringfügigkeitsgrenze überschritten.

Tariflohn, Lohnfortzahlungen

Ähnlich verhält es sich, wenn ein Tariflohn gilt, dem Arbeitnehmer aber tatsächlich weniger gezahlt wird. Der Prüfer wird für die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge den Tariflohn zugrunde legen. Minijobbern steht ebenfalls Lohnfortzahlung im Urlaubs- und Krankheitsfall zu. Betriebsprüfer werden nicht oder zu wenig bezahlte Lohnfortzahlungen in die Bemessungsgrundlage für die Sozialversicherungsbeiträge mit einbeziehen. Ein besonders heikles Thema ist hier stets die richtige Bemessung der Urlaubslohnfortzahlung. Lohnzuschläge für Feiertags-, Nacht- und Sonntagsarbeiten sind in die Berechnung des durchschnittlichen Arbeitsverdienstes einzubeziehen. Dies wird oftmals vergessen, was zu einer zu geringen Lohnfortzahlung und damit zu Fiktiv- bzw. Phantomlohn führt.

Stand: 27. August 2019

Bild: lovelyday12 - stock.adobe.com

Steuerrückvergütung

Zum Vorsteuerabzug berechtigte Unternehmer können sich die für betriebliche Aufwendungen in einem anderen EU-Mitgliedstaat gezahlten Umsatzsteuerbeträge unter bestimmten Voraussetzungen rückerstatten lassen. Zuständige Behörde für den Vergütungsantrag ist das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt). Die Vergütungsanträge sind online über das BZSt-Online-Portal (BOP) zu stellen. Für das vergangene Jahr 2018 müssen die Anträge bis spätestens 30.9.2019 beim Bundeszentralamt eingegangen sein.

Antragsvoraussetzungen

Erstattungsanträge sind ausschließlich elektronisch zu übermitteln. Dem Antrag sind elektronische Belege (Rechnungen mit entsprechendem Umsatzsteuerausweis) beizufügen, wenn das Entgelt für den Umsatz oder die Einfuhr im Regelfall mindestens € 1.000,00 bzw. bei Benzinrechnungen mindestens € 250,00 beträgt. Die Grenzbeträge variieren zwischen den EU-Staaten, ebenso die Mindestbeträge.

Mindestbeträge

Ein Antrag auf Vorsteuervergütung setzt bestimmte Mindesterstattungsbeträge voraus. So muss die beantragte Vergütung mindestens € 400,00 oder einen entsprechend in Landeswährung umgerechneten Wert betragen. Bei einem Vergütungszeitraum, welcher das Kalenderjahr oder der letzte Zeitraum des Kalenderjahres ist, muss die beantragte Vergütung mindestens € 50,00 betragen (§ 61 Abs. 3 Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung/UStDV). Die Grenzwerte als auch die Beträge für die Übersendung elektronischer Kopien variieren je nach EU-Mitgliedstaat. Eine aktuelle Präferenzliste kann beim BZSt unter www.bzst.de heruntergeladen werden.

Stand: 27. August 2019

Bild: rustamank - stock.adobe.com

GmbH-Gesetz

Sind mehrere Gesellschafter an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) beteiligt, empfiehlt es sich zwar, sämtliche Beschlüsse der Gesellschafterversammlung zu protokollieren. Dies muss aber von Gesetzes wegen nicht sein. Anders hingegen beim Alleingesellschafter. Er muss nach § 48 Abs. 3 GmbH-Gesetz alle Beschlüsse protokollieren. Die Vorschrift lautet konkret: „Befinden sich alle Geschäftsanteile der Gesellschaft in der Hand eines Gesellschafters oder daneben in der Hand der Gesellschaft, so hat er unverzüglich nach der Beschlussfassung eine Niederschrift aufzunehmen und zu unterschreiben“.

Sanktionen

Das GmbH-Gesetz sieht keine Sanktionen vor, wenn gegen die Protokollierungspflicht verstoßen wird. Zum Problem wird ein Unterlassen allerdings dann, wenn die Betriebsprüfung kommt und die einzelnen Protokolle zu steuerrelevanten Beschlüssen nicht vorgezeigt werden können.

Hinweis

Zu protokollieren ist übrigens jeder „Gesellschafterbeschluss“, nicht eine komplette „Gesellschafterversammlung“. Denn bei der Ein-Mann-GmbH kann sich einer alleine nicht versammeln.

Stand: 27. August 2019

Bild: jackfrog - stock.adobe.com

Bekanntgabe

Ein Steuerverwaltungsakt (u. a. Steuerbescheid) wird erst wirksam, wenn er demjenigen, für den er bestimmt ist oder der von ihm betroffen sein wird, bekannt gegeben wird (§ 122 Abs. 1 Abgabenordnung/AO). Wird ein (schriftlicher) Steuerverwaltungsakt einem inländischen Adressat auf dem Postweg übermittelt, gilt der Bescheid am dritten Tag nach der Aufgabe zur Post als bekannt gegeben (Bekanntgabefiktion § 122 Abs. 2 AO). Für postalische Übermittlungen im Ausland gilt eine Frist von einem Monat. Der Zugangszeitpunkt ist im Streitfall von der Finanzbehörde nachzuweisen.

Private Postdienstleister

Das Finanzgericht (FG) Münster hat jetzt mit Urteil vom 15.5.2019 (Az. 13 K 3280/18 Kg) entschieden, dass die dreitägige Zugangsfiktion bei der Übersendung eines Verwaltungsaktes (im Streitfall handelte es sich um eine Einspruchsentscheidung der Familienkasse) nicht gilt, wenn ein privater Postdienstleister beauftragt wurde, der zur Briefbeförderung einen weiteren Subunternehmer zwischenschaltet. Dem Urteil ging ein Gerichtsbescheid des Bundesfinanzhofs (BFH) voraus (vom 14.6.2018, Az. III R 27/17). Der BFH hatte in diesem Bescheid die 3-Tage-Bekanntgabefiktion bei privaten Postzustelldienstleistern in Frage gestellt und an das FG Münster zurückverwiesen.

Fazit

Unter Berufung auf dieses Urteil können ggf. auch nach Verstreichen der Monatsfrist noch Rechtsmittel eingelegt werden. Denn die Einspruchsfrist bei Steuerbescheiden beträgt genau einen Monat nach Bekanntgabe des Bescheids.

Stand: 27. August 2019

Bild: gzorgz - stock.adobe.com

Fünftel-Regelung

Für außerordentliche Einkünfte, welche einmalig anfallen und im Regelfall eine Zusammenballung von Einkünften beinhalten, gelten ermäßigte Besteuerungsregelungen – auch Fünftel-Regelung genannt. Die Bezeichnung leitet sich daraus ab, dass Vergütungen für mehrjährige Tätigkeiten zum Zweck der Steuerberechnung mit einem Fünftel als sonstiger Bezug besteuert werden und die auf dieses Fünftel entfallende Lohnsteuer verfünffacht wird (§ 34 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 39b Abs. 3 Satz 9 Einkommensteuergesetz/EStG).

Überstunden

Diese ermäßigten Besteuerungsregeln sind nach einer aktuellen Entscheidung des Finanzgerichts (FG) Münster auch für Überstundenvergütungen anzuwenden, die für über mehrere Jahre geleistete Mehrarbeit in einer Summe ausbezahlt werden (Urteil vom 23.5.2019, Az. 3 K 1007/18 E). Im Streitfall ging es um 330 geleistete Überstunden, die auf Grund der Beendigung des Arbeitsverhältnisses in einer Summe ausbezahlt wurden. Das Finanzamt lehnte die Anwendung der Fünftel-Regelung ab. Das Finanzgericht gab dem Arbeitnehmer recht.

Begründung

Überstundenvergütungen können steuerlich nicht anders behandelt werden als eine Nachzahlung von Lohn für die reguläre Arbeitsleistung. Die Vergütung ist dem Kläger auch, was nach dem Zweck der ermäßigten Besteuerung erforderlich sei, „zusammengeballt“ zugeflossen. Werden Überstundenvergütungen für zurückliegende Zeiträume gezahlt, die mindestens zwei unterschiedliche Kalenderjahre betreffen (z. B. Überstundenvergütung für Oktober 2018 bis September 2019, gezahlt im September 2019), sollte daher stets geprüft werden, ob die Fünftel-Regelung zu einer niedrigeren Besteuerung führt. Die Anwendung der Fünftel-Regelung ist vom Steuerpflichtigen zu beantragen.

Stand: 27. August 2019

Bild: MH - stock.adobe.com

Höchststeuersatz

Der Spitzensteuersatz wird in der Progressionsspanne ab € 55.961,00 bis € 265.326,00 erhoben und beträgt in Deutschland 42 % (§ 32a Einkommensteuergesetz/EStG). Die Bundesregierung gab als Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (BT-Drucks. 19/8291) bekannt, dass im vergangenen Jahr 2018 4,1 Mio. Steuerpflichtige zumindest mit Teilen ihres zu versteuernden Einkommens dem Spitzensteuersatz unterworfen wurden (BT-Drucks. 19/8837). Das Einkommensteueraufkommen aller Steuerpflichtigen, die mit Teilen ihres zu versteuernden Einkommens mindestens dem Spitzensteuersatz unterworfen wurden, beträgt im Jahr 2018 rund € 149,3 Mrd.

Reichensteuer

Zusätzlich zum Spitzensteuersatz wird seit 2007 eine „Reichensteuer“ erhoben. Diese beträgt 3 % und wird erhoben von einem zu versteuernden Einkommen von € 265.327,00 (Ledige) bzw. € 530.654,00 (zusammen veranlagte Ehegatten). Der Steuersatz für zu versteuernde Einkommen über diesen Grenzen beträgt 45 %.

Stand: 27. August 2019

Bild: vizafoto - stock.adobe.com

Mietwohnungsneubau

Die Koalitionspartner hatten sich bereits 2018 auf eine Steuerförderung des Mietwohnungsneubaus verständigt. Nun hat der Bundesrat am 28.6.2019 dem Gesetzentwurf zugestimmt. Damit wurde der Weg für Sonderabschreibungen (Sonder-Afa) im Rahmen eines „neuen“ § 7b Einkommensteuergesetz (EStG) frei.

Die Neuregelungen im Einzelnen

§ 7b EStG n. F. sieht eine Sonderabschreibung in Höhe von 5 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten über einen Zeitraum von vier Jahren vor. Die Sonderabschreibung erfolgt neben der regulären linearen Abschreibung von 2 % der Aufwendungen. Voraussetzung ist, dass neuer Wohnraum geschaffen und die zusätzlichen Wohnräume im Jahr der Anschaffung und in den folgenden neun Jahren fremdvermietet werden.

Förderfähige Bemessungsgrundlage

Förderfähig sind € 2.000,00 pro Quadratmeter Wohnfläche, wobei die Baukosten € 3.000,00 pro Quadratmeter Wohnfläche nicht überschreiten dürfen. Letzteres soll die Förderung von Luxuswohnungen unterbinden. Gilt nur für Bauvorhaben, die aufgrund eines nach dem 31.8.2018 und vor dem 1.1.2022 gestellten Bauantrags oder, soweit eine Baugenehmigung nicht erforderlich ist, einer in diesem Zeitraum getätigten Bauanzeige hergestellt worden sind.

Stand: 27. August 2019

Bild: Bumann - stock.adobe.com

Begriff

Unter einem „Fiktivlohn“ oder einem „Phantomlohn“ ist die Differenz zwischen der vom Arbeitgeber tatsächlich gezahlten Vergütung und der rechtlich geschuldeten Vergütung des Arbeitnehmers gemeint. Rechtlich geschuldete, aber tatsächlich nicht gezahlte Vergütungen lösen stets Nachzahlungen bei den Sozialversicherungsbeiträgen aus. Denn im Sozialversicherungsrecht gilt – anders als im Lohnsteuerrecht – das Entstehungsprinzip. Das heißt, dass sich die Sozialabgaben nicht nach dem berechnen, was tatsächlich gezahlt wurde, sondern auf Basis des Lohns, der geschuldet ist. Im Lohnsteuerrecht gilt hingegen das Zuflussprinzip. Das heißt, für Löhne, die nicht tatsächlich ausgezahlt worden sind, ist keine Lohnsteuer einzubehalten.

Mindestlohn

Seit Einführung des Mindestlohns (dieser beträgt seit 1.1.2019 € 9,19 pro Stunde) bedeutet das Entstehungsprinzip, dass die Sozialversicherungsbeiträge stets mindestens nach diesem Lohn bemessen werden, auch wenn weniger gezahlt worden ist. Wurde bei Minijobbern mit Anhebung des Mindestlohnes zu Jahresanfang die Arbeitsstundenzahl nicht entsprechend nach unten korrigiert, kann dies zur (fiktiven) Überschreitung der Geringfügigkeitsgrenze führen.

Beispiel

Ein Minijobber arbeitet monatlich 50 Stunden und erhält dafür € 450,00. Das macht (€ 450,00/50) = € 9,00. Der Kassenprüfer rechnet aber 50 x € 9,19 = € 459,50. Damit ist die Geringfügigkeitsgrenze überschritten.

Tariflohn, Lohnfortzahlungen

Ähnlich verhält es sich, wenn ein Tariflohn gilt, dem Arbeitnehmer aber tatsächlich weniger gezahlt wird. Der Prüfer wird für die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge den Tariflohn zugrunde legen. Minijobbern steht ebenfalls Lohnfortzahlung im Urlaubs- und Krankheitsfall zu. Betriebsprüfer werden nicht oder zu wenig bezahlte Lohnfortzahlungen in die Bemessungsgrundlage für die Sozialversicherungsbeiträge mit einbeziehen. Ein besonders heikles Thema ist hier stets die richtige Bemessung der Urlaubslohnfortzahlung. Lohnzuschläge für Feiertags-, Nacht- und Sonntagsarbeiten sind in die Berechnung des durchschnittlichen Arbeitsverdienstes einzubeziehen. Dies wird oftmals vergessen, was zu einer zu geringen Lohnfortzahlung und damit zu Fiktiv- bzw. Phantomlohn führt.

Stand: 27. August 2019

Bild: lovelyday12 - stock.adobe.com

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September 2019

Neuer Vorstandsvorsitzender des DWS-Intsituts

Prof. Dr. Hartmut Schwab ist der neue Vorstandsvorsitzende des DWS-Instituts e.V.

Das DWS-Institut freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden Herrn Prof. Dr. Hartmut Schwab, der bereits als langjähriges engagiertes Mitglied des wissenschaftlichen Arbeitskreises Steuerrecht bekannt ist.

Wir danken Herrn Dr. Raoul Riedlinger für seine vertrauensvolle Arbeit als bisherigen Vorstandsvorsitzenden und wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute.

 

 

 

DWS-Gutachtendienst auf dem 42. Deutschen Steuerberatertag 2019 in Berlin

Am 21. und 22. Oktober 2019 informiert der DWS-Gutachtendienst am Stand des DWS-Instituts auf dem 42. Deutschen Steuerberatertag 2019 in Berlin über seine Angebote. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Der individuelle Einzelfall in der Steuerberatung wirft in konkreten Fällen häufig Fragen auf, die vom Praktiker nur mit großem Zeitaufwand gelöst werden können. Zudem kann es sinnvoll sein, eine zweite unabhängige Sichtweise einzuholen, um die eigene Rechtsauffassung zu unterstützen. Hier bietet das DWS-Instituts eine kostengünstige und effiziente Serviceleistung: Der DWS-Gutachtendienst erstell ausführliche unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau und leistet damit einen Beitrag zur Qualitätssicherung der täglichen Berufspraxis. Mit einem DWS-Gutachten sind Sie perfekt auf jede Situation der täglichen Praxis vorbereitet, von Betriebsprüfung bis hin zu Steuerrechtsprozessen oder spezifischen Situationen einer Gestaltungsberatung. Profitieren Sie von der großen Anerkennung, die die Gutachten der DWS-Instituts wegen ihres Ihren fachlichen Anspruchs und ihrer Objektivität genießen und setzen Sie wie viele Kollegen DWS-Gutachten erfolgreich in Ihrer Arbeit ein. Bei einem Prosecco oder einer Apfelschorle beantworten wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch weitere Fragen zum Ablauf bei Beauftragung eines DWS-Gutachtens.

Weitere Informationen finden Sie zudem hier: https://www.dws-institut.de/gutachtendienst

Jetzt zur DWS-Berufsrechtstagung anmelden!

Diskutieren Sie mit, wenn das DWS-Institut am 4. November 2019 von 15:00 bis 17:15 Uhr in Berlin die DWS-Berufsrechtstagung zu dem Thema „Der Steuerberater als unabhängiges Organ der Steuerrechtspflege – ein echter Mehrwert für den Berufsstand?“ veranstaltet. Die DWS-Berufsrechtstagung wird in Ton und Bild aufgezeichnet und als Live-Streaming bereitgestellt. Über Ihre Anmeldung unter https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/berufsrechtstagung freuen wir uns.

In drei Schritten zu Ihrem DWS-Gutachten

Lassen Sie jetzt unkompliziert und schnell ein passgenaues DWS-Gutachten für Ihren steuerrechtlichen Sachverhalt erstellen: 1. Sachverhalt senden, 2. Angebot annehmen, 3. DWS-Gutachten erhalten. Nutzen auch Sie unsere effiziente und kostengünstige Serviceleistung für Ihren Erfolg! 

www.dws-institut/gutachtendienst

Jetzt zum DWS-Symposium anmelden!

Seien Sie dabei, wenn das DWS-Institut am 25. November 2019 von 15:30 bis 18:00 Uhr in Berlin das DWS-Symposium zu dem Thema „Veräußerungsgewinne und Gesellschafterdarlehen in der Krise - die schwierige Abgrenzung der §§ 17, 20, 23 EStG“ diskutiert. Als Hauptrednerin ist Frau Prof. Dr. Franceska Werth, Richterin am Bundesfinanzhof in München, vorgesehen. Jetzt anmelden

Das DWS-Symposium wird in Ton und Bild aufgezeichnet und als Live-Streaming bereitgestellt. Über Ihre Anmeldung unter https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/symposium freuen wir uns.

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September 2019

Umfrageergebnisse von STAX 2018 ausgewertet

Dem Berufsstand der Steuerberater geht es weiterhin gut und er blickt optimistisch in die Zukunft. Das besagen die repräsentativen Ergebnisse aus dem Statistischen Berichtssystem für Steuerberater (STAX) 2018 im Auftrag der Bundessteuerberaterkammer (BStBK). Erstmals wurden in diesem Kontext die zwei Schwerpunktthemen „Digitalisierung“ und „Attraktive Arbeitgeber“ behandelt.

Laut Befragung wird der Großteil des Praxisumsatzes nach wie vor über die klassischen steuerberatenden Tätigkeiten (Jahresabschlüsse, Buchführung, Einkommensteuererklärungen u.a.) erwirtschaftet. Aber auch die vereinbaren Tätigkeiten haben das dritte Mal in Folge an Bedeutung gewonnen und werden zu einem wichtigen Bestandteil des Kanzleiumsatzes. BStBK-Präsident Dr. Raoul Riedlinger: „Die aktuellen STAX-Zahlen zeigen uns, dass sich der Berufsstand an den Bedürfnissen seiner Mandanten orientiert und verstärkt ganzheitliche Beratung anbietet. Weiterhin bewährt sich auch die Steuerberatervergütungsverordnung bei fast drei Viertel aller steuerberatenen Tätigkeiten als beliebtes Abrechnungsinstrument.“

Inhaltlich stellte die BStBK bei der Befragung vor allem die Themen „Digitalisierung“ und „ Attraktive Arbeitgeber“ in den Mittelpunkt.

Die weit überwiegende Mehrheit der befragten Steuerberater meint, dass die Digitalisierung den Beruf und sein Wettbewerbsumfeld stark verändert hat. Festgemacht wird das z.B. an dem Wegfall rein deklaratorischer und der Zunahme von wissensintensiven Tätigkeiten. Auf diese Entwicklung sieht sich die Hälfte der Einzelkanzleien und knapp 70% der Sozietäten/ Steuerberatungsgesellschaften vorbereitet. Für viele Befragte sind der unzureichende Breitbandausbau und der hohe organisatorische Aufwand eine große Hürde auf dem Weg zu einer digitalisierten Kanzlei.

Die größten Treiber der Digitalisierung sind laut Befragung die Chance auf ortsunabhängigen Datenzugriff, die Abwicklung interner Geschäftsprozesse und der digitale Austausch mit externen Partnern. Um weitere Effizienzgewinne zu erzielen, sind die nächsten Digitalisierungsschritte bereits konkret geplant.

Dr. Riedlinger stellt heraus: „Wer seine Kanzlei heutzutage stärker digital ausrichtet, tut dies nicht um Personalkosten einzusparen. Dies entspräche auch nicht dem aktuellen Trend, wonach Kanzleien nach möglichst individuellen Lösungen suchen, um Bewerbern attraktive Arbeitsbedingungen zu bieten.“

Insgesamt konnte gut die Hälfte der Personal suchenden Befragten alle offenen Stellen besetzen. Im Kampf um die besten Köpfe geben die Befragten an, dass die Stellen für Berufsträger besser zu besetzen sind als die für Steuerfachangestellte. Klar ist für die BStBK deshalb, dass die Aktivitäten im Bereich des Nachwuchsmarketings unverändert hochzuhalten sind.

Circa 24% der ausschließlich online befragten Steuerberater sind dem Aufruf ihrer Steuerberaterkammer gefolgt und haben den Fragebogen an das mit der STAX-Erhebung beauftragte Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn zurückgesandt.

Weitere Erkenntnisse finden sich in den ausgewählten STAX-Ergebnissen unter "Weiterführende Links". Die Sonderveröffentlichungen „Digitalisierung und Attraktive Arbeitgeber in der Steuerberatung“ werden als Bei­hefter in der Fachzeitschrift DStR (Heft 37/2019) am 14. September 2019 veröffentlicht und sind dann zeitgleich unter www.bstbk.de abrufbar.

Neue Seminare der Bundessteuerberaterkammer

Die Bundessteuerberaterkammer hat Ihr Seminarangebot erweitert.

Neu im Angebot sind die folgenden Themen:

 

10.10.2019 in Leipzig
Erfolgreiche Kanzleiführung mit Kennzahlen

10.10.2019 in Frankfurt a. M.
Rund um das Steuerberater-Honorar

23.10.2019 in Berlin
Unternehmensbewertung bei steuerlichen Bewertungsanlässen, Unternehmenskauf und Abfindung

 

 


Detaillierte Informationen und Anmeldung unter www.bstbk-seminare.de 

Dezember 2017

Ausschreibung für den „Förderpreis Internationales Steuerrecht“ 2018 der Bundessteuerberaterkammer

Die BStBK zeichnet auch im Jahr 2018 wieder die beste wissenschaftliche Publikation auf dem Gebiet der internationalen Besteuerung mit dem „Förderpreis Internationales Steuerrecht“ aus und fördert so den akademischen Nachwuchs. Noch bis zum 31. Dezember 2017 können sich junge Akademiker hierfür bewerben.

Der Förderpreis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird im Mai 2018 auf dem DEUTSCHEN STEUERBERATERKONGRESS in Berlin verliehen. Zusätzlich ermöglicht die BStBK dem/der Gewinner/in die Teilnahme am Kongress der International Fiscal Association (IFA) 2019 in London/England.

Junge Wissenschaftler können ihre Unterlagen an die Bundessteuerberaterkammer zu Händen der Geschäftsführerin Claudia Kalina-Kerschbaum, Behrenstraße 42, 10117 Berlin, richten. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen sind hierabrufbar.

Für Fragen steht den Bewerbern Madeleine Menzel, Telefon: 030 240087-49, E-Mail:steuerrecht@bstbk.de, zur Verfügung.

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Oktober 2019

FACHTAG - Recht und Besteuerung der Familienunternehmen 2019 15.10.2019

Ort: Große Meistersingerhalle Nürnberg
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Ort: Rostock-Warnemünde
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