Der Gutachtendienst des DWS-Instituts erstellt ausführliche, unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau und leistet damit einen Beitrag zur Qualitätssicherung der täglichen Berufspraxis.

Das DWS-Institut wird bei seinen Aufgaben von seinen wissenschaftlichen Arbeitskreisen „Steuerrecht“ und „Berufsrecht“ unterstützt. Primär erarbeiten die Arbeitskreise Stellungnahmen zu aktuellen Themen.

Das DWS-Institut zeichnet jährlich eine hervorragende Abschlussarbeit aus den Gebieten Steuerrecht, betriebswirtschaftliche Steuerlehre oder Finanzwissenschaft mit dem DWS-Wissenschaftspreis aus.

Das DWS-Institut führt verschiedene Veranstaltungen, Tagungen, Lehrgänge und Seminare durch. Besonders hervorzuheben ist das jährliche steuerliche Symposium sowie die Berufsrechtstagung.

In der DWS-Schriftenreihe erscheinen Fachschriften zu steuerrechtlichen Themen sowie zum Berufsrecht der Steuerberater. Außerdem veröffentlicht das DWS-Institut auf Wunsch die wissenschaftliche Arbeit, die mit dem Wissenschaftspreis ausgezeichnet worden ist.

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Gutachtenanfrage
Bei Fragen, die nur mit großem Zeitaufwand gelöst werden können, oder in Situationen, in denen es sinnvoll ist, eine zweite unabhängige Sichtweise einzuholen, unterstützt Sie das DWS-Institut mit einem passgenauen Gutachten für Ihren Einzelfall. Schicken Sie uns Ihre Frage einfach per E-Mail, Fax oder über unser Kontaktformular.


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Gutachten-Datenbank

In Kürze können Sie hier die bereits erstellten DWS-Gutachten kostenpflichtig abrufen. So haben Sie die Möglichkeit, in ähnlich gelagerten Frage- und Problemstellungen sofort über die richtigen Argumente zu verfügen.
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Steuerrecht
Der wissenschaftliche Arbeitskreis „Steuerrecht“ unterstützt das DWS-Institut mit Stellungnahmen und Gutachten zu Grundsatzfragen des deutschen Steuerrechts, die für die Berufspraxis der Steuerberater besondere Relevanz haben.
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Berufsrecht
Der wissenschaftliche Arbeitskreis „Berufsrecht“ unterstützt das DWS-Institut mit wissenschaftlichen Stellungnahmen zu berufsrelevanten Grundsatzfragen. Er untersucht die Entwicklung des Berufsrechts in der heutigen Rechts- und Wirtschaftsordnung.
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Ausschreibung
In Kürze finden Sie hier weitere Informationen zur Ausschreibung des DWS-Wissenschaftspreises 2018.
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Preis

Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Zusätzlich kann die Arbeit kostenfrei im DWS-Verlag veröffentlicht und/oder mit einer Zusammenfassung in einem kurzen Videoclip präsentiert werden.

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Bewerbungsbedingungen

Die Publikation muss wissenschaftlichen Kriterien genügen.

Weitere Informationen zu den Bewerbungsbedingungen für den DWS-Wissenschaftspreis 2018 finden Sie hier in Kürze.



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Jahres­arbeits­tagung

Regelmäßig im Herbst bietet das DWS-Institut eine Veranstaltungsreihe unter der Überschrift „Recht und Besteuerung der Familienunternehmen“ an. Auf insgesamt sieben Veranstaltungen können sich die Teilnehmer über aktuelle Fragen rund um Familienunternehmen informieren.



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Seminare
Daneben bietet das DWS-Institut regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen und Seminare zu aktuellen Themenbereichen an.
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Fach­berater­lehr­gänge
Steuerberatern, die den amtlichen Titel „Fachberater/in für Internationales Steuerrecht“ oder „Fachberater/in für Zölle und Verbrauchsteuern“ erwerben wollen, bietet das DWS-Institut entsprechende Fachberaterlehrgänge an.
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Sym­po­sium
Als hochkarätig besetztes steuerrechtliches Fachforum hat sich das DWS-Symposium etabliert, das unter Federführung des Arbeitskreises alljährlich zum Jahresende in Berlin stattfindet.
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Berufs­rechts­tagung
Aktuellen Themen und Tendenzen des Berufsrechts widmet das DWS-Institut unter Federführung des Arbeitskreises jährlich im Herbst eine Fachtagung.
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Online-Semi­nare
Online-Seminare finden Sie bei unserem Tochterunternehmen, der DWS Steuerberater-Online-GmbH.
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Tagungsband Symposium
Der Tagungsband zum DWS-Symposium erscheint in der DWS-Schriftenreihe. Hierin werden die Referate und Redebeiträge des Symposiums wiedergegeben.
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Tagungsband Berufsrechtstagung
Der Tagungsband zur Berufsrechtstagung wird in der DWS-Schriftenreihe veröffentlicht. Hierin werden die Referate und Redebeiträge der Berufsrechtstagung veröffentlicht.
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Abschlussarbeiten

Der Gewinner des DWS-Wissenschaftspreises, den das DWS-Institut einmal im Jahr für herausragende Abschlussarbeiten verleiht, hat die Möglichkeit, seine Arbeit in der DWS-Schriftenreihe zu veröffentlichen.



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Fachschriften
In der DWS-Schriftenreihe erscheinen Fachschriften zu steuerrechtlichen Themen sowie zum Berufsrecht der Steuerberater.
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Neues von DWS

„Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“ – unter diesem Titel fand am 13. November 2017 die diesjährige Berufsrechtstagung des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater (DWS-Institut) in Berlin statt.

Dr. Raoul Riedlinger, Vorsitzender des DWS-Instituts und Präsident der Bundessteuerberaterkammer, wies in seiner Begrüßung auf die Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts aus dem vergangenen Jahr hin, die die gerichtliche Vertretungsbefugnis bei Abgabenangelegenheiten erweitert hatte. „Positiv und richtig ist zu vermerken, dass das Bundesverwaltungsgericht den Begriff der Abgabenangelegenheit weit auslegt und die Vertretung durch Steuerberater vor den Verwaltungsgerichten insoweit zulässt“, sagte Dr. Riedlinger. „Negativ und letztlich unverständlich hat das Bundessozialgericht die Antragstellung und Vertretung durch Steuerberater auf einem Gebiet, das für die meisten Steuerberater zum alltäglich Arbeitsumfeld gehört – das sozialversicherungsrechtliche Statusverfahren - nicht zugelassen. Vor diesem Hintergrund ist zu klären, zur Erbringung welcher Rechtsdienstleistungen der Steuerberater befugt ist“, so Dr. Riedlinger.

Im Anschluss an einen in das Thema einführenden Vortrag von Dr. Deckenbrock (Universität zu Köln) widmete sich die anschließende Podiumsdiskussion vor allem der Erbringung von außergerichtlichen Rechtsdienstleistungen durch Steuerberater. Dabei wurde insbesondere zwischen dem „rechtlichen Können“ und dem „rechtlichen Dürfen“ einer Rechtsberatung durch Steuerberater unterschieden. Hierbei kam auch eine mögliche Haftung des Steuerberaters bei Nichtvornahme solcher Rechtsdienstleistungen zur Sprache, die sich per Gesetz als rechtlich zulässige Nebenleistung darstellen. Ebenso diskutierte das Podium die Frage, inwiefern die Erbringung einer Rechtsdienstleistung durch den Steuerberater zu einem Kompetenzkonflikt mit Rechtsanwälten führt.

„Bei der außergerichtlichen Rechtsberatung durch den Steuerberater geht es um ein Sonderbedürfnis des Steuerberaters, das vom Gesetzgeber nicht als Problemfall erkannt wurde“, fasste Prof. Mann, Vorsitzender des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht“, die Diskussion zusammen. „Insofern spricht Vieles für die Notwendigkeit einer spezielle Regelung im Steuerberatungsgesetz, um das Rechtsdienstleistungsgesetz den allgemeinen Abgrenzungsformeln vorzubehalten“, so Prof. Mann.

Im Ergebnis waren sich die Tagungsteilnehmer einig, dass das Problem der fehlenden Rechtssicherheit für den Steuerberater tatsächlich nur partiell de lege ferenda gelöst werden kann und allenfalls in Fällen einer interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen Rechtsanwälten und Steuerberatern zu vernachlässigen ist.

Bild- und Tonmaterial finden Sie hier: https://www.dws-institut.de/arbeitskreise/berufsrecht