Am 29. November 2021 wurde im Rahmen des DWS-Symposiums der DWS-Wissenschaftspreis 2021 an Dr. Gary Rüsch für seine Dissertation „Die Verwirklichung einer korrespondierenden Besteuerung im deutschen Steuerrecht” verliehen. Prof. Dr. Hartmut Schwab, Vorstandsvorsitzender des DWS-Instituts und Präsident der Bundessteuerberaterkammer übergab die Urkunde des mit 3.000 € dotierten Preises. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Robert Ullmann, Mitglied des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Steuerrecht“ des DWS und Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der Universität Augsburg. Dr. Rüsch legt mit seiner Arbeit eine beeindruckende Grundlagenforschung zum materiellen Korrespondenzprinzip vor. Die in den letzten Jahren eingeführten speziellen Korrespondenznormen im Bereich der grenzüberschreitenden Besteuerung werden detailliert geprüft. Damit wird ein aktuelles Thema des internationalen Steuerrechts aufgegriffen und systematisch schlüssig sowie umfassend bearbeitet. Die Arbeit ist gut nachvollziehbar und besticht durch scharfsinnige Gedankengänge, die anschaulich dargelegt werden. Nicht zuletzt die zur Bearbeitung der Thematik herangezogene Literatur macht deutlich, dass das Thema vertieft durchdrungen wurde. Der wissenschaftliche Arbeitskreis „Steuerrecht“ sprach sich dafür aus, den Preis an Dr. Gary Rüsch für seine normspezifische Überprüfung des speziellen Korrespondenzprinzips zu verleihen. Denn seine Überlegungen sind für den steuerberatenden Berufsstand von großer Relevanz und es bleibt zu hoffen, dass die Dissertation in der Wissenschaft und Praxis große Beachtung finden wird.