DWS-Symposium 2024 – „Gefährdung des Steuervollzugs durch kumulierende Bürokratielasten“

Datum
2. Dezember 2024
Uhrzeit
16:00 - 18:30
Veranstaltungsort
Quadriga Forum, Werderscher Markt 15, 10117 Berlin

DWS-Symposium 2024 – „Gefährdung des Steuervollzugs durch kumulierende Bürokratielasten“

Am 2. Dezember 2024 fand in Berlin das Symposium des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.V. (DWS-Institut e.V.) zum Thema „Gefährdung des Steuervollzugs durch kumulierende Bürokratielasten“ statt.

Zunehmend sehen sich Privatpersonen, Unternehmen, die steuerberatende Berufe und die Finanzverwaltung mit einer wachsenden Flut von bürokratischen Anforderungen konfrontiert: Steuergesetzliche Regelungen und Verwaltungsvorschriften werden fortlaufend erweitert und komplexer gestaltet, Melde-, Berichts- und Dokumentationspflichten werden ausgeweitet bzw. neu geschaffen. In der Summe führt dies zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Handlungsfreiheit und Effizienz aller betroffenen Akteure sowie zu einem erheblichen Eingriff in ihre Grundrechte. Zudem gefährdet diese Entwicklung den gleichmäßigen Steuervollzug und führt zu einer zunehmenden Belastung auf Seiten der Steuerpflichtigen und ihrer Berater. Die wachsende „Steuerbürokratiebelastung“ hat weitreichende negative Folgen für die Rechtssicherheit und die Erfüllung gesetzlicher Pflichten.

Der wissenschaftliche Arbeitskreis Steuerrecht des DWS-Instituts hat sich daher intensiv mit diesem Thema befasst. Bei der im Rahmen des Symposiums stattfindenden Podiumsdiskussion sprachen Vertreter des Berufsstandes mit namhaften Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzverwaltung, wo die Überforderung durch Bürokratielasten besonders spürbar ist und inwieweit sich die kumulative Belastung zu einem Grundrechtseingriff entwickeln kann. Darüber hinaus wurde über Lösungsansätze diskutiert, wie sich die Bürokratielasten verringern und der Steuervollzug effizienter gestalten lassen.

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Am 2. Dezember 2024 fand in Berlin das Symposium des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.V. (DWS-Institut e.V.) zum Thema „Gefährdung des Steuervollzugs durch kumulierende Bürokratielasten“ statt.

Zunehmend sehen sich Privatpersonen, Unternehmen, die steuerberatende Berufe und die Finanzverwaltung mit einer wachsenden Flut von bürokratischen Anforderungen konfrontiert: Steuergesetzliche Regelungen und Verwaltungsvorschriften werden fortlaufend erweitert und komplexer gestaltet, Melde-, Berichts- und Dokumentationspflichten werden ausgeweitet bzw. neu geschaffen. In der Summe führt dies zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Handlungsfreiheit und Effizienz aller betroffenen Akteure sowie zu einem erheblichen Eingriff in ihre Grundrechte. Zudem gefährdet diese Entwicklung den gleichmäßigen Steuervollzug und führt zu einer zunehmenden Belastung auf Seiten der Steuerpflichtigen und ihrer Berater. Die wachsende „Steuerbürokratiebelastung“ hat weitreichende negative Folgen für die Rechtssicherheit und die Erfüllung gesetzlicher Pflichten.

Der wissenschaftliche Arbeitskreis Steuerrecht des DWS-Instituts hat sich daher intensiv mit diesem Thema befasst. Bei der im Rahmen des Symposiums stattfindenden Podiumsdiskussion sprachen Vertreter des Berufsstandes mit namhaften Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzverwaltung, wo die Überforderung durch Bürokratielasten besonders spürbar ist und inwieweit sich die kumulative Belastung zu einem Grundrechtseingriff entwickeln kann. Darüber hinaus wurde über Lösungsansätze diskutiert, wie sich die Bürokratielasten verringern und der Steuervollzug effizienter gestalten lassen.