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Dezember 2011

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DWS-Symposium „Die Zukunft der Organschaft im europäischen Kontext“

28.11.2011

Unter der Überschrift „Die Zukunft der Organschaft im europäischen Kontext“ befassen sich heute Vertreter aus Praxis, Wissenschaft und Politik mit Problembereichen des bestehenden Systems und der Frage, ob bzw. mit welchen Mitteln durch „Reparaturmaßnahmen“ fühlbare Verbesserungen für den Rechtsanwender erreicht werden können.

Über Reformmöglichkeiten der Regelungen zur steuerlichen Organschaft wird derzeit verstärkt diskutiert. Die Finanzverwaltung hat einen Bericht vorgelegt, in dem die Konsequenzen eines Übergangs zu einem neuen Gruppenbesteuerungssystem geprüft wurden. Ob es zu einem Systemwechsel kommen wird, ist – nicht zuletzt wegen der damit verbundenen Auswirkungen auf das Steueraufkommen – derzeit fraglich.

„Auch wenn sich die Politik angesichts der angespannten Haushaltslage nicht zu einer umfassenden Reform der Organschaft durchringen kann, so heißt dies nicht, es gäbe nichts zu tun“, sagt der Vorsitzende des DWS-Instituts, Dr. Horst Vinken. „Auch und gerade innerhalb des bestehenden Systems gibt es viele offene Fragen, die im Sinne von Rechts- und Planungssicherheit für die betroffenen Unternehmen dringend zu klären wären.

Das Symposium widmet sich im Hinblick auf den innerstaatlichen Reformbedarf unter anderem dem übertriebenen Formalismus in Bezug auf den Gewinnabführungs-
vertrag. Darüber hinaus werden die dem europäischen Recht geschuldeten Reformnotwendigkeiten in die Diskussion miteinbezogen und die Frage aufgeworfen, ob das europäische Gemeinschaftsrecht überhaupt eine europaweite, grenzüberschreitende Organschaft verlangt.
 
Das Deutsche wissenschaftliche Institut der Steuerberater e.V. (DWS-Institut) wird von der Bundessteuerberaterkammer und den Steuerberaterkammern getragen. Unter-
stützt von zwei wissenschaftlichen Arbeitskreisen befasst es sich mit steuerrechtlichen und berufsrechtlichen Grundsatzfragen. Mit einem Gutachtendienst, Fortbildungs-
veranstaltungen und Fachschriften steht das DWS-Institut Steuerberaterinnen und Steuerberatern in berufspraktischen Fragen zur Verfügung.

Deutsches wissenschaftliches Institut der Steuerberater e.V.

Für gebündelte Kompetenz im Zentrum Berlins sorgen das Deutsche wissen-
schaftliche Institut der Steuerberater e.V. (DWS-Institut), der Verlag des wissen-
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und die DWS Steuerberater-Online-GmbH. Sie alle haben ihren Sitz im Humboldt Carré am Gendarmenmarkt im Herzen Berlins.

Die Gründung des Deutschen wissen­schaft­lichen Instituts der Steuer­berater geht auf das Jahr 1963 zurück. Das DWS-Institut unterstützt die Steuer­beraterinnen und Steuerberater bei der täglichen Berufspraxis. Es führt Fortbildungs­veranstaltungen durch, gibt Fachschriften heraus und informiert durch Gutachten und Auskünfte zu konkreten steuer­recht­lichen Zweifels­fragen und Problemen.

Ordentliche Mitglieder des DWS-Instituts sind die Bundes­steuer­berater­kammer und alle 21 regionalen Steuerberater­kammern. Daneben können auch Steuerberater und natürliche Personen, die auf dem Gebiet der Rechtswissenschaft, der Betriebs­wirtschafts­lehre oder der Finanz­wissen­schaft tätig sind, als ordent­liche Mit­glieder auf­genommen werden.

Unterstützt wird das Institut bei diesen Aufgaben von seinen wissen­schaft­lichen Arbeits­kreisen „Steuer­recht“ und „Berufs­recht“, die Stellung­nahmen zu den für die Berufs­praxis relevanten Grund­satz­fragen des deutschen Steuer­rechts sowie des Berufs­rechts der Steuer­berater erarbeiten. Auf dem jährlichen Symposium stellt das DWS-Institut ein steuer­recht­liches Thema der Fach­öffent­lich­keit vor. Auch zu aktuellen Themen und Tendenzen des Berufs­rechts veran­staltet das Institut einmal im Jahr eine wissen­schaft­liche Fachtagung.

Die aktuellen steuer­recht­lichen Themen und die Ergeb­nisse des Symposiums greift das DWS-Institut in einer Schriftenreihe auf.

 

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