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Dezember 2017

„Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“ - Symposium 2017 des DWS-Instituts

Da sich die Steuerrechtspraxis in den letzten Jahres immer stärker für das europäische Beihilfenrecht sensibilisieren musste, widmete sich das Symposium 2017 dieser Thematik.

Der Impulsvortrag schaffte zunächst einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen des EU-Beihilfenrechts im Bereich der deutschen Unternehmensbesteuerung. Im Zentrum stand dabei der Mittelstand und die Fragestellung: Wo liegen die Risiken? Wie ist Rechtssicherheit zu erlangen?

Die Expertendiskussion widmete sich insbesondere dem Problem der fehlenden Rechtssicherheit. Stellt sich erst im Nachhinein heraus, dass ein Mitgliedstaat gegen das Beihilfenrecht verstoßen hat, kann selbst ein gutgläubiger Steuerpflichtiger in der Regel keinen Vertrauensschutz beanspruchen. Die Tagungsteilnehmer bejahten daher das dringende Bedürfnis nach einer verfahrensrechtlichen Begrenzung der mit dem beihilferechtlichen Rückforderungsgebot verbundenen Risiken für Mandanten und steuerliche Berater. Die Teilnehmer waren sich einig, dass der EuGH den Raum für eine die legitimen Vertrauensschutzinteressen der Betroffenen berücksichtigende Fortbildung des Beihilfe-Verfahrensrechts leider noch nicht ausgeschöpft hat.

„Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“ - Berufsrechtstagung 2017 des DWS-Instituts

Die Rolle des Berufsstandes als kompetenter Vertreter in finanzgerichtlichen Verfahren bzw. als außergerichtlicher Dienstleister stand im Fokus der Berufsrechtstagung 2017.

Der einführende Vortrag widmete sich der Systematik des Rechtsdienstleistungsgesetzes. Er hat aufgezeigt, dass dieses als präventives Verbotsgesetz mit einem Erlaubnisvorbehalt zur Erbringung außergerichtlicher Rechtsdienstleistungen formuliert ist und sich die Beurteilung der außer-gerichtlichen Rechtsdienstleistung als zulässige Nebenleistung nach ihrem Inhalt, Umfang und sachlichen Zusammenhang mit der Haupttätigkeit richtet.

Die Expertendiskussion widmete sich daher der Systematik des Rechtsdienstleistungsgesetzes und der aktuellen Rechtslage zur Rolle der Steuerberater vor Gericht. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, welche außerhalb des originären Aufgabenbereichs des Steuerberatungsgesetzes liegenden außergerichtlichen Rechtsdienstleistungen Steuerberater anbieten dürfen. Dabei wurde insbesondere zwischen dem „rechtlichen Können“ und dem „rechtlichen Dürfen“ der Rechtsberatung durch den Steuerberater unterschieden. Hierbei kam auch eine mögliche Haftung des Steuerberaters bei Nichtvornahme solcher Rechtsdienstleistungen, die sich per Gesetz als rechtlich zulässige Nebenleistung darstellen, zur Sprache. Ebenso diskutierte das Podium die Frage, inwiefern die Erbringung einer Rechtsdienstleistung durch den Steuerberater zu einem Kompetenzkonflikt mit Rechtsanwälten führt. Im Ergebnis waren sich die Tagungsteilnehmer einig, dass das Problem der fehlenden Rechtssicherheit für den Steuerberater tatsächlich nur partiell de lege ferenda gelöst werden kann und allenfalls in Fällen einer interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen Rechtsanwälten und Steuerberatern zu vernachlässigen ist.

Verleihung des DWS-Wissenschaftspreises 2017

In diesem Jahr wurden Frau Dr. Marta Castelon und Herr Dr. Peter Krenn mit dem DWS-Wissenschaftspreis 2017 ausgezeichnet.

Der Titel der Arbeit von Frau Dr. Castelon lautet:

"International taxation of income from service under double tax conventions"

Frau Dr. Castelon untersucht in ihrer Dissertation die internationale Besteuerung von Dienstleistungen gemäß Doppelbesteuerungsabkommen aus rechtshistorischer, rechtspolitischer und rechtsvergleichender Perspektive.

Die Arbeit von Frau Dr. Castelon hat die Jury überzeugt, weil sie sich kritisch mit Abkommenspraxis und Rechtsprechung sowohl von industrialisierten Ländern als auch von Schwellenländern auseinandersetzt und damit einen Überblick über die steuerlichen Chancen und Risiken gibt, die mit Export von Dienstleistungen in unterschiedliche Länder verbunden sind. Die Arbeit hat große praktische Relevanz für Steuerberater, die Finanzverwaltung, die Judikative und jeden Rechtsanwender.

Der Titel der Arbeit von Herrn Dr. Krenn lautet:

"The Impact of Taxation on Managerial Incentives and Compensation"

Herr Dr. Krenn untersucht in seiner aufsatzbasierten Dissertation zum einen, welchen Einfluss die Besteuerung von Unternehmen auf die Entlohnung von Managern hat. Zum anderen zeigt er den Zusammenhang zwischen der Entlohnung von Managern und dem Umfang der Steuerplanung sowie der Einrichtung eines Tax Compliance Management Systems auf.

Die Beiträge von Herrn Dr. Krenn sind bereits in höchst renommierten Zeitschriften veröffentlicht worden. Eine dieser Zeitschriften hat das Ranking A. Eine derartig hoch angesehene Veröffentlichung in internationalen Zeitschriften wird von steuerlichen Arbeiten sehr selten erreicht.

 

November 2017

„Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“ – unter diesem Titel fand am 13. November 2017 die diesjährige Berufsrechtstagung des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater (DWS-Institut) in Berlin statt.

Dr. Raoul Riedlinger, Vorsitzender des DWS-Instituts und Präsident der Bundessteuerberaterkammer, wies in seiner Begrüßung auf die Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts aus dem vergangenen Jahr hin, die die gerichtliche Vertretungsbefugnis bei Abgabenangelegenheiten erweitert hatte. „Positiv und richtig ist zu vermerken, dass das Bundesverwaltungsgericht den Begriff der Abgabenangelegenheit weit auslegt und die Vertretung durch Steuerberater vor den Verwaltungsgerichten insoweit zulässt“, sagte Dr. Riedlinger. „Negativ und letztlich unverständlich hat das Bundessozialgericht die Antragstellung und Vertretung durch Steuerberater auf einem Gebiet, das für die meisten Steuerberater zum alltäglich Arbeitsumfeld gehört – das sozialversicherungsrechtliche Statusverfahren - nicht zugelassen. Vor diesem Hintergrund ist zu klären, zur Erbringung welcher Rechtsdienstleistungen der Steuerberater befugt ist“, so Dr. Riedlinger.

Im Anschluss an einen in das Thema einführenden Vortrag von Dr. Deckenbrock (Universität zu Köln) widmete sich die anschließende Podiumsdiskussion vor allem der Erbringung von außergerichtlichen Rechtsdienstleistungen durch Steuerberater. Dabei wurde insbesondere zwischen dem „rechtlichen Können“ und dem „rechtlichen Dürfen“ einer Rechtsberatung durch Steuerberater unterschieden. Hierbei kam auch eine mögliche Haftung des Steuerberaters bei Nichtvornahme solcher Rechtsdienstleistungen zur Sprache, die sich per Gesetz als rechtlich zulässige Nebenleistung darstellen. Ebenso diskutierte das Podium die Frage, inwiefern die Erbringung einer Rechtsdienstleistung durch den Steuerberater zu einem Kompetenzkonflikt mit Rechtsanwälten führt.

„Bei der außergerichtlichen Rechtsberatung durch den Steuerberater geht es um ein Sonderbedürfnis des Steuerberaters, das vom Gesetzgeber nicht als Problemfall erkannt wurde“, fasste Prof. Mann, Vorsitzender des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht“, die Diskussion zusammen. „Insofern spricht Vieles für die Notwendigkeit einer spezielle Regelung im Steuerberatungsgesetz, um das Rechtsdienstleistungsgesetz den allgemeinen Abgrenzungsformeln vorzubehalten“, so Prof. Mann.

Im Ergebnis waren sich die Tagungsteilnehmer einig, dass das Problem der fehlenden Rechtssicherheit für den Steuerberater tatsächlich nur partiell de lege ferenda gelöst werden kann und allenfalls in Fällen einer interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen Rechtsanwälten und Steuerberatern zu vernachlässigen ist.

Bild- und Tonmaterial finden Sie hier: https://www.dws-institut.de/arbeitskreise/berufsrecht

Der Arbeitskreis „Steuerrecht“ des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater (DWS-Institut) hat die dauerhafte Steigerung von Mitwirkungspflichten für Steuerpflichtige und Steuerberater zum Anlass genommen, grundlegende Gedanken zu einem Informations- und Auskunftsrecht im Besteuerungsverfahren zu formulieren. Die Denkansätze widmen sich unter anderem der Frage, ob durch die Stärkung von Ansprüchen auf Erteilung von (verbindlichen) Auskünften und Zusagen die Rechts- und Planungssicherheit für den Steuerpflichtigen gefestigt werden kann und ob eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Finanzverwaltung und Steuerpflichtigen bzw. deren Steuerberatern dazu führen kann, Verfahren schneller abzuschließen, Ressourcen zu sparen und (Rechts-)Streitigkeiten zu vermeiden.

Zudem erläutert die Broschüre die Bedeutung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung und der EU-Datenschutz-GrundVO vom 27. April 2016 für das Besteuerungsverfahren und reflektiert dazu kritisch die noch kurz vor Ende der 18. Legislaturperiode durch Gesetz vom 17. Juli 2017 in die Abgabenordnung eingefügten Vorschriften (insb. der §§ 32a-32c AO n.F.).

Die Broschüre macht deutlich, dass die Auskunfts- und Informationsrechte des Steuerpflichtigen ausgebaut und gesetzlich konkretisiert werden müssen, um mehr Rechts- und Planungssicherheit zu gewährleisten.

DWS-Broschüre „Recht auf Information und Auskunft im Besteuerungsverfahren“ jetzt herunterladen.

Das diesjährige DWS-Symposium widmet sich dem Thema „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“

Das Beihilfenrecht spielt für die Steuerrechtspraxis eine immer stärkere Rolle. Von besonderer Bedeutung ist insoweit neben der Vereinbarkeit der Steuergesetze mit den Art. 107 ff. AEUV auch die Ebene der Steuerrechtsanwendung. Dabei sind in Bezug auf die Anwendungen des Beihilfenverbots auf mitgliedstaatliche Steuervergünstigungen noch viele Fragen offen.

Das DWS-Institut nimmt diese Debatte zum Anlass, mit namhaften Experten aus der Rechtswissenschaft sowie mit Vertretern der Politik und der Finanzverwaltung über das europäische Beihilfenrecht und dessen Bedeutung für den Mittelstand zu diskutieren.

Termin: Montag, 27. November 2017, 15:30 Uhr
Ort: Auditorium Friedrichstraße, Friedrichstraße 180, 10117 Berlin

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm (pdf).

Hier geht es zur Anmeldung: https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/Symposium

 

Oktober 2017

Das DWS-Institut lädt Sie ein…

zur diesjährigen Berufsrechtstagung „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“.

Im Rahmen dieser Tagung werden sich namhafte Experten der Frage widmen, welche außerhalb des originären Aufgabenbereichs des Steuerberatungsgesetzes liegenden Rechtsdienstleistungen sich als zulässige Nebenleistung zur steuerberatenden Tätigkeit darstellen lassen. Denn nach dem neuen RDG, dessen § 5 Abs. 1 die zentrale Öffnungsklausel für die Befugnis zur Vornahme außergerichtlicher Rechtsdienstleistungen ist, ist die Unabdingbarkeit der Rechtsberatung für die beruflichen originären Tätigkeiten keine Voraussetzung mehr.

Termin: Montag, 13. November 2017, 15:00 Uhr
Ort: Maritim proArte Hotel Berlin, Friedrichstraße 151, 10117 Berlin
Anmeldung: https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/Berufsrechtstagung

August 2017

Diskussionsentwurf für eine gesetzliche Umsetzung der Gutschein-Richtlinie (EU) 2016/1065

Die Bundessteuerberaterkammer nimmt gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen Stellung zum Diskussionsentwurf für eine gesetzliche Umsetzung der Gutschein-Richtlinie (EU) 2016/1065.

Die Stellungnahme sowie den Diskussionsentwurf können Sie auf der Webseite der Bundessteuerberaterkammer unter dem folgenden Link einsehen:
https://www.bstbk.de/de/presse/stellungnahmen/archiv/20170817_stellungnahme_bstbk/index.html.

Start der 50. Jahres-Arbeitstagung „Recht und Besteuerung der Familienunternehmen 2017“

Die Veranstaltungsreihe „Recht und Besteuerung der Familienunternehmen“ , die das DWS-Institut jedes Jahr im Herbst anbietet, startet in die 50. Runde!

Auf insgesamt sieben Veranstaltungen, die in Wiesbaden, Baden-Baden, Nürnberg, Dortmund, Berlin, Saarbrücken und Hamburg durchgeführt werden, können sich die Teilnehmer über aktuelle Fragen rund um Familienunternehmen informieren.

Auf dem Programm stehen folgende Vorträge:

  • Familienunternehmen in der Gestaltungspraxis - Aktuelles für Personen- und Kapitalgesellschaften mit Prof. Dr. Michael Schaden und Dr. Hartmut Winkler
  • Brennpunkt Verfahrensdokumentation nach GoBD - Anforderungen an ein internes Kontrollsystem mit Bernhard Lindgens und Stefan Groß
  • Unternehmensnachfolge- und Vermögensplanung im Familienunternehmen - steuerliche und zivilrechtliche Entwicklungen mit Prof. Dr. Swen Oliver Bäuml

Mehr Informationen finden Sie unter https://www.dws-institut.de/arbeitstagung/50-jahres-arbeitstagung-recht-und-besteuerung-der-familienunternehmen-2017.

Vorschlag für eine Änderungsrichtlinie bezüglich des verpflichtenden automatischen Informationsaustauschs im Bereich der Besteuerung über meldepflichtige grenzüberschreitende Modelle – COM (2017) 335 final

Die Bundessteuerberaterkammer nimmt gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen sowie dem Finanzausschuss des Bundesrates Stellung zur oben genannten Änderungsrichtlinie. Die Stellungnahme finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.bstbk.de/de/presse/stellungnahmen/archiv/20170829_stellungnahme_bstbk/index.html

Mit dem DWS-Gutachtendienst können Sie Ihre Sommerpause genießen

Der Gutachtendienst des DWS-Instituts bietet Steuerberaterinnen und Steuerberatern auch während der Sommerpause eine kostengünstige und effiziente Serviceleistung: Ausführliche, unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau. Damit leistet der Gutachtendienst einen Beitrag zur Qualitätssicherung der täglichen Berufspraxis.

Profitieren auch Sie von der großen Anerkennung, die die Gutachten des DWS-Instituts wegen ihres hohen fachlichen Anspruchs und ihrer Objektivität genießen, und setzen Sie wie viele Kollegen DWS-Gutachten erfolgreich in Ihrer Arbeit ein.

Das DWS-Instituts bietet folgende Formate für die Beurteilung Ihres konkreten Sachverhalts an:

Second Opinion:
Sie erhalten eine kurze Einschätzung inwiefern Ihrer ausführlich dargestellten Rechtsauffassung und des von Ihnen vertretenen Lösungsansatzes zu folgen ist.

Kurzgutachten:
Sie erhalten eine Kurzdarstellung des Lösungswegs mit abschließendem Hinweis auf die Rechtslage.

Gutachten:
Sie erhalten ein ausführliches Gutachten. Der von Ihnen dargestellte Sachverhalt wird präzise analysiert und das Gutachten wird passgenau erstellt. Meinungsstreitigkeiten werden umfassend dargestellt. Unterschiedliche Auffassungen von Finanzverwaltung und Rechtsprechung werden erörtert.

Mehr Infos unter https://www.dws-institut.de/inhalte/gutachtendienst

Juli 2017

Beihefter zu DStR Heft 20/2017: „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“

Die Mitglieder des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht“ haben einen Beihefter zu DStR Heft 20/2017 mit dem Thema „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“ veröffentlicht. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Befugnis des Steuerberaters zur Erbringung außergerichtlicher Rechtsdienstleistungen, mit der Reichweite der gerichtlichen Vertretungsbefugnis von Steuerberatern im deutschen Prozessrecht sowie mit der verfassungsrechtlichen Einordnung.

Save the date!

Das Deutsche wissenschaftliche Institut der Steuerberater e.V. (DWS-Institut) veranstaltet am 13. November 2017 von 15:00 bis 17:10 Uhr in Berlin die Berufsrechtstagung 2017 zu dem Thema „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“.

Weitere Informationen zur Berufsrechtstagung 2017 finden Sie unter folgendem Link: https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/berufsrechtstagung-2017

Am 27. November 2017 veranstaltet DWS-Institut von 15:30 bis 18:00 Uhr in Berlin das DWS-Symposium 2017 zu dem Thema „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“.

Weitere Informationen zum DWS-Symposium 2017 finden Sie unter folgendem Link: https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/dws-symposium-2017

Mai 2017

DWS-Tagungsband zum Symposium 2016 erschienen

„Auskunfts- und Informationsrechte des Steuerpflichtigen – Stärkung der Rechtssicherheit im Besteuerungsverfahren“ - So lautet der Titel des soeben erschienenen DWS-Tagungsbandes zum Symposium 2016.

In den letzten Jahren wurden die Mitwirkungspflichten für Steuerpflichtige und Steuerberater stetig erhöht. So nehmen Steuerpflichtige beispielsweise beim Quellensteuerabzug wie der Lohn- und der Kapitalertragsteuer und im Bereich der Umsatzsteuer durch das Einbehalten und Abführen der Steuer Maßnahmen der Steuerverwaltung wahr. Diese für die Steuerpflichtigen gesetzlich normierten Obliegenheiten werfen insbesondere bei komplizierten Sachverhaltsgestaltungen die Frage auf, ob mögliche negative Steuerfolgen durch die Ausweitung von Auskunfts- und Informationsrechten für den Steuerpflichtigen vermieden werden können.

Das DWS-Institut hatte sein Symposium 2016 daher der Diskussion gewidmet, ob durch die Stärkung von Ansprüchen auf Erteilung von (verbindlichen) Auskünften und Zusagen die Rechts- und Planungssicherheit für den Steuerpflichtigen gefestigt werden kann und ob eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Finanzverwaltung und Steuerpflichtigen bzw. deren Steuerberatern dazu führen kann, Verfahren schneller abzuschließen, Ressourcen zu sparen und (Rechts-)Streitigkeiten zu vermeiden.

Die Tagung zeigte deutlich die Notwendigkeit der Fortführung und Ausweitung der kommunikativen Zusammenarbeit zwischen Finanzverwaltung und Steuerpflichtigen bzw. deren Steuerberatern. Insbesondere in den Fällen, in denen Unternehmen einerseits für staatliche Zwecke entschädigungslos in den Dienst genommen werden, andererseits aber das volle finanzielle Steuer- u. Haftungsrisiko tragen, sahen die Diskussionsteilnehmer zum Teil ein deutliches Missverhältnis.

Der Tagungsband „Auskunfts- und Informationsrechte des Steuerpflichtigen – Stärkung der Rechtssicherheit im Besteuerungsverfahren“ gibt die Vorträge der Referenten des Symposiums und die anschließende Diskussion wieder und kann in Kürze über den DWS-Verlag bezogen werden.

 

April 2017

Ankündigung der Berufsrechtstagung 2017 und des Symposiums 2017

Am 13. November 2017 veranstaltet das DWS-Institut die Berufsrechtstagung 2017 des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht“ mit dem Thema „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“.

Das Symposium 2017 des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Steuerrecht“ findet am 27. November 2017 statt und  trägt den Titel: „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“.

 

Nachwuchswissenschaftler gesucht!

Auch in diesem Jahr laden wir NachwuchswissenschaftlerInnen ein, Ihre Arbeiten einzureichen und sich für den Wissenschaftspreis 2017 zu bewerben. Mit dem Wissenschaftspreis soll die beste Arbeit auf dem Gebiet des Steuerrechts, der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre oder der Finanzwissenschaften ausgezeichnet werden. Bewerben können sich Absolventen juristischer oder wirtschaftswissenschaftlicher Fakultäten.

Der Wissenschaftspreis ist mit 3.000 Euro dotiert. Zusätzlich wird die Möglichkeit gegeben, die Arbeit kostenfrei in der Schriftenreihe des DWS-Instituts oder online auf der Homepage des DWS-Instituts zu veröffentlichen und die Arbeit mit einer Zusammenfassung in einem kurzen Videoclip zu präsentieren.

Weitere Informationen finden Sie in Kürze unter https://www.dws-institut.de/inhalte/wissenschaftspreis.

 

Einführungspreise des Gutachtendienstes für die Einstiegsangebote enden am 30. April 2017

Der Gutachtendienst des DWS-Instituts erstellt ausführliche, unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau und leistet damit einen Beitrag zur Qualitätssicherung der täglichen Berufspraxis. Bis 30. April 2017 gelten für die zwei neuen Gutachtenformate noch die Einführungspreise:

SECOND OPINION

Sie erhalten eine kurze Einschätzung, inwiefern Ihrer ausführlich dargestellten Rechtsauffassung und des von Ihnen vertretenen Lösungsansatzes zu folgen ist.

Einführungspreis bis 30. April 2017: 250 €

KURZGUTACHTEN

Sie erhalten eine Kurzdarstellung des Lösungswegs mit abschließendem Hinweis der Rechtslage.

Einführungspreis bis 30. April 2017: 450 €

Weitere Informationen zum Gutachtendienst finden Sie unter dem folgenen Link: 
DWS-Gutachtendienst

 

März 2017

Ankündigung der Jahrestagung 2017 und des Symposiums 2017

Am 13. November 2017 veranstaltet das DWS-Institut  die Jahrestagung 2017 des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht“, die sich dem Thema „Vereinbare Tätigkeiten“ widmet. Das Symposium 2017 des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Steuerrecht“ am 27. November 2017  trägt den Titel: „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“.

Einführungspreise des Gutachtendienstes für die Einstiegsangebote enden demnächst

Der Gutachtendienst des DWS-Instituts erstellt ausführliche, unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau und leistet damit einen Beitrag zur Qualitätssicherung der täglichen Berufspraxis. Derzeitig werden die zwei neuen Gutachtenformate noch zu Einführungspreisen angeboten:

SECOND OPINION

Sie erhalten eine kurze Einschätzung, inwiefern Ihrer

ausführlich dargestellten Rechtsauffassung und des von

Ihnen vertretenen Lösungsansatzes zu folgen ist.

Festpreis: 250 €

KURZGUTACHTEN

Sie erhalten eine Kurzdarstellung des Lösungswegs mit

abschließendem Hinweis der Rechtslage.

Festpreis: 450 €

Die Einführungspreise für diese Einstiegsangebote gelten noch bis Ende April.

Frau Dr. Anna Feller gewinnt den Förderpreis 2016

Das  DWS-Institut vergibt einmal im Jahr einen Förderpreis. Dieser Preis ehrt eine wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet des Steuerrechts. Im Jahr 2016 hat das DWS-Institut diese Auszeichnung an Frau Dr. Anna Feller verliehen. Die Dissertation ist in englischer Sprache verfasst. Die deutsche Übersetzung des Titels lautet: 

„Aufsätze zu Steuerplanung und Steuervermeidung – Neue Erklärungsansätze warum sich Steueraufwand zwischen Unternehmen stark unterscheidet”

Frau Dr. Feller untersucht in ihrer Dissertation, was die Ursachen dafür sind, dass bestimmte Unternehmen mehr Steuerplanung betreiben, während andere Unternehmen die verfügbaren Instrumente deutlich zurückhaltender einsetzen. Die Arbeit von Frau Dr. Feller hat die Jury überzeugt, weil sie ein international diskutiertes Problem mit innovativen Methoden aufgreift. Sie untersucht zum Beispiel den Einfluss von Steuerplanungszielen auf die Steuerzahlungen der Unternehmen. Insoweit liefert die Dissertation von Frau Dr. Feller einen wichtigen Beitrag zur Steuerplanung von global agierenden Unternehmen.

Februar 2017

DWS-Tagungsband zur Berufsrechtstagung 2016 erschienen

„Qualitätssicherung durch Fortbildungspflicht?“ - So lautet der Titel des soeben erschienenen DWS-Tagungsbandes zur Berufsrechtstagung 2016. Das DWS-Institut hatte im letzten Jahr das Gesetzgebungsverfahren zur Einführung einer Fortbildungspflicht für Rechtsanwälte zum Anlass genommen, im Rahmen seiner Berufsrechtstagung die aktuelle Diskussion einer kontrollierten bzw. kontrollierbaren Fortbildungspflicht für Steuerberater zu beleuchten, mögliche Folgen für den steuerberatenden Beruf aufzuzeigen und verschiedene Möglichkeiten der Ausgestaltung einer Fortbildungspflicht sowie deren verfassungsrechtliche Grenzen zu diskutieren. Dr. Raoul Riedlinger, Vorsitzender des DWS-Instituts und Präsident der Bundessteuerberaterkammer hatte mit den Worten „Fortbildung ist ein nicht wegzudenkender Aspekt der täglichen Praxis“ auf die Wichtigkeit dieses Themas hingewiesen. Der Tagungsband „Qualitätssicherung durch Fortbildungspflicht?“ gibt die Vorträge der Referenten der Berufsrechtstagung und die anschließende Diskussion wieder und kann über des DWS-Verlag unter folgendem Link bezogen werden: https://www.dws-verlag.de/qualitaetssicherung-durch-fortbildungspflicht-dws-schriftenreihe-band-36-835.html

Januar 2017

DWS-Institut unterstützt Steuerberater mit neu aufgelegtem Gutachtendienst

Der Gutachtendienst des DWS-Instituts erstellt ausführliche Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau und leistet damit einen Beitrag zur Qualitätssicherung der täglichen Berufspraxis. Weitere Details finden Sie hier.

Dezember 2016

Symposium 2016

Am 28. November 2016 fand in Berlin das Symposium des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.V. (DWS-Institut) mit dem Thema „Auskunfts- und Informationsrechte des Steuerpflichtigen – Stärkung der Rechtssicher- heit im Besteuerungsverfahren“ statt.

Vertreter des Berufstandes diskutierten mit namhaften Experten, ob durch die Stärkung von Ansprüchen auf Erteilung von verbindlichen Auskünften und Zusa- gen die Rechts- und Planungssicherheit für den Steuerpflichtigen gefestigt werden kann. Hintergrund ist, dass die Mitwirkungspflichten für Steuerpflichtige und Steu- erberater in den letzten Jahren stetig erhöht wurden. So nehmen Steuerpflichtige beispielsweise beim Quellensteuerabzug wie der Lohn-und Kaptalertragsteuer und im Bereich der Umsatzsteuer durch das Einbehalten und Abführen der Steuer Maßnahmen der Steuerverwaltung wahr.

Dr. Raoul Riedlinger, Vorsitzender des DWS-Instituts und Präsident der Bundessteuerberaterkammer, wies auf die Wichtigkeit der Fortführung und Ausweitung der kommunikativen Zusammenarbeit hin. „Kommunikative Elemente können dazu führen, Verfahren schneller abzuschließen, Ressourcen zu sparen und Rechts- streitigkeiten zu vermeiden“, sagt Riedlinger.

Der wichtigste Punkt aber sei, so der Vorsitzende des wissenschaftlichen Arbeits- kreises „Steuerrecht“, Prof. Dr. Roman Seer, dass Unternehmen für staatliche Zwecke entschädigungslos in den Dienst genommen werden und dazu noch das volle finanzielle Steuer- u. Haftungsrisiko tragen. In dem sich anschließenden Im- pulsreferat wies der Vorsitzende daher darauf hin, dass der Steuerpflichtige einen legitimen Anspruch auf möglichst frühzeitige Dispositionssicherheit besitzen müsse und plädierte für einen Ausbau der kostenfreien Lohnsteuer-Anrufungsauskunft auf anderen Quellensteuern und die Einführung einer dementsprechenden Umsatz- steuer-Anrufungsauskunft.

Auch in der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die Auskunfts- und Informationsrechte des Steuerpflichtigen ausgebaut und gesetzlich konkretisiert werden müssen, um mehr Rechts- und Planungssicherheit zu gewährleisten.

Bildmaterial steht unter diesem Link zur Verfügung.

November 2016

"Qualitätssicherung durch Fortbildungspflicht?" - Berufsrechtstagung des DWS-Instituts 

Unter der Fragestellung "Qualitätssicherung durch Fortbildungspflicht?" fand am 8. November 2016 die Berufsrechtstagung des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.V. (DWS-Institut) in Berlin statt.

Vertreter des Berufstandes diskutierten mit namhaften Experten, wie die Qualität der Berufsausübung nachgewiesen und dauerhaft gesichert werden kann. Die Frage der Fortbildung wird derzeit auch in der Rechtsanwaltschaft intensiv erörtert. So soll der Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer zukünftig die Möglichkeit eingeräumt werden, in der Berufsordnung für Rechtsanwälte eine konkretisierte Fortbildungspflicht für Rechtsanwälte zu statuieren. Sollte diese Regelung umgesetzt werden, wäre der steuerberatende Beruf unter den bedeutenden Freien Berufen der einzige, der keine näher konkretisierte Fortbildungspflicht hätte.

Dr. Raoul Riedlinger, Vorsitzender des DWS-Instituts und Präsident der Bundessteuerberaterkammer, wies auf die kontinuierlichen Steuerrechtsänderungen hin. Diese würden es faktisch unmöglich machen, dass ein Berufsträger allein mit Wissen, das er im Zeitpunkt seiner Steuerberaterprüfung erworben habe, über Jahre hinweg zuverlässig Steuerberatung erbringen könne. "Fortbildung ist ein nicht wegzudenkender Aspekt der täglichen Praxis" sagt Riedlinger.

In dem sich anschließenden Impulsreferat sprach sich der Vorsitzende des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht“, Prof. Dr. Thomas Mann, für eine kontrollierbare Fortbildungspflicht nach dem Prinzip "Comply or Explain" aus. Bereits das Berufsethos des Steuerberaters gebiete eine stetige Fort- und Weiterbildung. Die dargestellten Aspekte wurden in der anschließenden Podiumsdiskussion unter der Moderation von Dr. Holger Stein, Vizepräsident der Bundessteuerberaterkammer, mit Dr. Heike Delbanco, Hauptgeschäftsführerin der Ärztekammer Bremen, und Prof. Dr. Matthias Kilian von der Universität zu Köln diskutiert.

Die Einführung einer sanktionierten Fortbildungspflicht, wobei des Weiteren insbesondere zwischen einer kontrollierten und einer kontrollierbaren Fortbildungspflicht zu unterscheiden wäre, wurde im Auditorium kontrovers diskutiert. Es waren zudem einige kritische Stimmen zu hören, die die Notwendigkeit einer Konkretisierung der Fortbildungspflicht generell in Frage stellten.

Bildmaterial steht unter diesem Link zur Verfügung.

Ankündigung: Symposium 2016

Am 28. November 2016 veranstaltet das DWS-Institut unter der Federführung des Arbeitskreises „Steuerrecht“ auch in diesem Jahr wieder ein hochkarätig besetztes steuerrechtliches Fachforum: Das Symposium 2016. Entsprechend dem Titel der Veranstaltung „Auskunfts- und Informationsrechte des Steuerpflichtigen – Stärkung der Rechtssicherheit im Besteuerungsverfahren“ widmet es sich der Frage, ob mögliche negative Steuerfolgen für den Steuerpflichtigen durch die Ausweitung von Auskunfts- und Informationsrechten für den Steuerpflichtigen vermieden werden können. Dies soll insbesondere vor dem Hintergrund der stetigen Erhöhung der Mitwirkungspflichten für Steuerpflichtige und Steuerberater diskutiert werden.

DWS-Tagungsband zur Berufsrechtstagung 2015 erschienen

"Quo vadis Freiberuflergesellschaft?" - So lautet der Titel des soeben erschienen DWS-Tagungsbandes zur Berufsrechtstagung 2015. Die Berufsrechtstagung hatte sich mit der Zukunft der Freiberuflergellschaft beschäftigt und war unter anderem der Frage, ob eine Steuerberatungsgesellschaft auch ohne einen Steuerberater in der Geschäftsführung zulässig ist, nachgegangen. Dr. Raoul Riedlinger, Vorsitzender des DWS-Instituts und Präsident der Bundessteuerberaterkammer hatte dies mit den Worten "Wo Steuerberater draufsteht, muss auch Steuerberater drin sein. Alles andere wäre Etikettenschwindel." ganz klar verneint.

Der Titel kann ab sofort beim DWS-Verlag unter folgendem Link bestellt werden: https://www.dws-verlag.de/berufsrechtstagung-2015-quo-vadis-freiberuflergesellschaft-833.html

Oktober 2016

Qualitätssicherung durch Fortbildungspflicht?

Am 3. August 2016 hat die Bundesregierung den Entwurf für ein Gesetz zur Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie und zur Änderung weiterer Vorschriften im Bereich der rechtsberatenden Berufe veröffentlicht. Gegenstand dieses Gesetzentwurfs ist unter anderem die Fortbildungspflicht der Rechts- und Patentanwälte. So soll der Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer zukünftig die Möglichkeit eingeräumt werden, in der BORA eine Fortbildungspflicht für Rechtsanwälte zu statuieren. Eine näher geregelte und überprüfte Fortbildung sei erforderlich, um die konkrete Qualität im einzelnen Mandat abzusichern, so die Gesetzesbegründung.

Mit diesem Gesetzgebungsverfahren gewinnt auch die Diskussion einer kontrollierten bzw. kontrollierbaren Fortbildungspflicht für Steuerberater zwangsläufig an Fahrt, denn der Steuerberater wäre - sollte bei Rechtsanwälten eine entsprechende Fortbildungspflicht eingeführt werden - unter den bedeutenden Freien Berufen der einzige Beruf, der keine näher konkretisierte Fortbildungspflicht hätte. Auch bei den Wirtschaftsprüfern, Ärzten und Architekten gibt es bereits eine kontrollierte bzw. kontrollierbare Fortbildungspflicht.

Die Debatte um eine Qualitätssicherung für Steuerberater hat dabei zwei Facetten: Mit Blick auf die Qualifikation geht es zunächst um die Anforderungen, die der Dienstleister beim Berufszugang aufzuweisen hat und anschließend um die Frage der Qualitätssicherung bei der Berufsausübung (Fortbildung). In seinem Impulsreferat wird Herr Prof. Dr. Thomas Mann einen systematisierenden Überblick zum Thema geben und verschiedene Ansätze bzw- Einzelaspekte in ein Gesamtbild bringen. Im Rahmen der anschließenden Podiumsdiskussion werden namhafte Experten die im Eröffnungsvortrag dargestellten Aspekte und Perspektiven erörtern. Die gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend mit dem Auditorium diskutiert.

Das Deutsches wissenschaftliches Institut der Steuerberater e.V. veranstaltet die Fachtagung für Berufsrecht mit dem Thema "Qualitätssicherung durch Fortbildungspflicht?" am 08.11.2016 im Maritim proArte Hotel, Friedrichstraße 151 in 10117 Berlin.

September 2016

Ausführliche, unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau mit Festpreisvereinbarung 

Es fällt Ihnen bei der rasanten Entwicklung der steuerrechtlichen Gesetzgebung und Rechtsprechung auch zunehmend schwerer, zu jeder steuerrechtlichen Fragestellung schnell die passende Antwort zu finden?

Sie benötigen eine fundierte steuerrechtliche Stellungnahme für den Einsatz in Betriebsprüfungen oder Steuerrechtsprozessen oder die Beurteilung einer konkreten steuerspezifischen Situation für eine Gestaltungsberatung?

Dann profitieren Sie von der Stärke des DWS-Gutachtendienstes!

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  • Nähe zur Bundessteuerberaterkammer und den regionalen Steuerberaterkammern
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  • Gutachten von Praktikern für Praktiker
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Second Opinion

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Festpreis: 250 €

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Festpreis: 450 €

Gern können Sie auch sofort ein ausführliches Steuerrechtsgutachten bei uns in Auftrag geben.

Hierzu senden Sie uns eine schriftliche Darstellung des Sachverhaltes sowie die konkreten Fragestellungen per E-Mail, Fax oder auf dem Postweg oder über Ihre Steuerberaterkammer. Sie erhalten daraufhin umgehend ein Angebot unter Angabe der voraussichtlichen Bearbeitungszeit. Die Kosten des Gutachtens sind abhängig von Umfang und Komplexität des Falles und werden Ihnen ebenfalls vorab als Festpreis mitgeteilt.

Kontaktdaten:

DWS-Institut
Gutachtendienst
Frau Luisa Luft
Rechtsanwältin, LL.M.
Behrenstraße 42, 10177 Berlin oder
Postfach 02 24 09, 10126 Berlin

Tel.: 030 / 24 62 50 - 71
Fax: 030 / 24 62 50 - 50
E-Mail: info@dws-institut.de
Internet: www.dws-institut.de

Juli 2016

Zukunft der Erbschaft- und Schenkungsteuer

Der Wissenschaftliche Arbeitskreis Steuerrecht des DWS-Instituts hat sich erneut mit Fragen einer Reform der Erbschaftsteuer befasst. Dabei hat auch die Frage eine Rolle gespielt, ob eine Neuregelung der Begünstigung von Unternehmensvermögen mit dem Europäischen Beihilfenrecht vereinbar wäre.

Im Interesse der Rechtssicherheit der Steuerpflichtigen und ihrer steuerlichen Berater hält der Arbeitskreis eine Notifizierung der anstehenden Neuregelung bei der Europäischen Kommission für geboten. Ohne diese Absicherung müssten Steuerberater bei jeder erbschaftsteuerlichen Beratung mit ihren Mandanten einen Haftungsausschluss vereinbaren oder auf den Abschluss sog. Steuerklauseln drängen. Diese Steuerklauseln würden dazu führen, dass Vermögensübertragungen für den Fall rückgängig gemacht werden können, dass sich die Neuregelung des Erbschaftsteuergesetzes im Nachhinein als unionsrechtswidrig erweist.

Zugleich betont der Arbeitskreis, dass sich die beihilfenrechtlichen Probleme und Haftungsrisiken durch eine Neuregelung vermeiden ließen, die eine Absenkung der Steuersätze bei gleichzeitiger Reform des Bewertungsrechts und einem Verzicht auf die weitere Privilegierung von Betriebsvermögen vorsähe. Wie der Gesetzgeber diese ordnungspolitisch und verfassungsrechtlich bessere Lösung umsetzen könnte, hat der Arbeitskreis in einer Studie skizziert, die bei dem DWS-Institut oder online unter www.dws-institut.de kostenfrei erhältlich ist.

Das Deutsche wissenschaftliche Institut der Steuerberater e.V. (DWS-Institut) wird von der Bundessteuerberaterkammer und den Steuerberaterkammern getragen. Unterstützt von zwei wissenschaftlichen Arbeitskreisen befasst es sich mit steuerrechtlichen und berufsrechtlichen Grundsatzfragen. Mit einem Gutachtendienst, Fortbildungsveranstaltungen und Fachschriften steht das DWS-Institut Steuerberaterinnen und Steuerberatern in berufspraktischen Fragen zur Verfügung.