Aktuelles
Archiv - Neues von DWS

August 2019

Save the Date: DWS-Berufsrechtstagung am 4. November 2019

 

Am 4. November 2019 veranstaltet das DWS-Institut von 15:00 bis 17:15 Uhr in Berlin die DWS-Berufsrechtstagung 2019 zu dem Thema
„Der Steuerberater als unabhängiges Organ der Steuerrechtspflege – ein echter Mehrwert für den Berufsstand?“.

In § 32 Absatz 2 StBerG soll gemäß dem Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen für ein Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften ergänzt werden, dass Steuerberater und Steuerbevollmächtigte ein unabhängiges Organ der Steuerrechtspflege sind. Damit wird entsprechend einem Petitum des Berufsstands die besondere Funktion des Steuerberaters als Organ der Steuerrechtspflege festgehalten und ein Gleichklang mit der Berufsordnung der Rechtsanwälte in § 1 BRAO geschaffen.

Bislang weist das Steuerberatungsgesetz, insbesondere in § 33 StBerG, dem Steuerberater lediglich bestimmte Aufgaben zu. Was aber folgt aus der vorgesehenen ausdrücklichen gesetzlichen Normierung der Stellung des Steuerberaters als unabhängiges Organ der Steuerrechtspflege für dessen Funktion? Das BVerfG hat in Bezug auf den allgemeinen Status von Rechtsanwälten und Steuerberatern keine wesentlichen Unterschiede zwischen diesen beiden Berufsgruppen feststellt und beide (steuer-) rechtsberatenden Berufe gleichgestellt.

Zweifelsohne ist der Steuerberater Interessenvertreter seiner Mandanten. Er ist aber auch dem Gemeinwohl verpflichtet und Träger von Funktionen zur Wahrung des Rechts. Durch die Gemeinwohlverpflichtung, als deren Ausfluss der Steuerberater seinen Beruf nach § 57 Abs. 1 StBerG unabhängig, eigenverantwortlich und gewissenhaft auszuüben hat, ist die Interessenvertretung mithin beschränkt. Steuerberater unterliegen daher besonderen aus der Organstellung folgenden Pflichten. Dennoch dürfen die Berufspflichten die Rechte des Steuerberaters als Interessenvertreter nicht überlagern.

Stellt sich die Bezeichnung des Steuerberaters als unabhängiges Organ der Steuerrechtspflege am Ende also doch nur als Schmuckstein für den Berufsstand heraus? Oder steckt mehr hinter der gesetzlichen Normierung der Organstellung?

In seinem Impulsreferat wird Herr Prof. Dr. Gerhard Ring eine Einführung in die Thematik geben und den Status des Steuerberaters als unabhängiges Organ der Steuerrechtspflege beleuchten.

Im Rahmen der anschließenden Podiumsdiskussion werden sich namhafte Experten aus Wissenschaft und Praxis der Frage stellen, inwiefern der Steuerberater zur Funktionsfähigkeit des staatlichen Abgabensystems beiträgt und dessen Stellung innerhalb des Rechtsstaates in Konkurrenz zum Status des Steuerberaters als Interessenvertreter des Mandanten steht.

Die DWS-Berufsrechtstagung wird in Ton und Bild aufgezeichnet und als Live- Streaming bereitgestellt.

Über Ihre Anmeldung unter https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/berufsrechtstagung freuen wir uns.

Save the Date: DWS-Symposium am 25. November 2019

 

DWS-Institut veranstaltet am 25. November 2019 von 15:30 bis 18:00 Uhr in Berlin das DWS-Symposium 2019 zu dem Thema „Veräußerungsgewinne und Gesellschafterdarlehen in der Krise - die schwierige Abgrenzung der §§ 17, 20, 23 EStG“. 

Die Einführung der Abgeltungsteuer und die Änderung des GmbHG durch das MoMiG führten sowohl im Steuer- als auch im Gesellschaftsrecht zu einem Paradigmenwechsel. Mit der Einführung der Abgeltungsteuer sollte eine vollständige Erfassung von Wertveränderungen des Kapitalvermögens i.S.d. § 20 EStG im Privatvermögen erreicht werden. Das MoMiG führte zur Aufhebung des Begriffs des funktionalen Eigenkapitals durch den gesetzlichen Nachrang sämtlicher Gesellschafterfinanzierungen nach § 39 InsO im Insolvenzfall. Danach stellt sich die Frage neu, wie der Ausfall von Gesellschafterdarlehen in der Krise steuerlich einzuordnen ist.

Der BFH hat aktuell zwei Entscheidungen getroffen, die Auswirkungen auf die dogmatische Neueinordnung haben:

Nach dem BFH-Urteil vom 24. Oktober 2017 (VIII R 13/15) ist der endgültige Ausfall einer privaten Darlehensforderung, die nach der Einführung der Abgeltungsteuer erworben wurde, als Verlust bei den Kapiteleinkünften gemäß § 20 Abs. 2 EStG steuerlich zu berücksichtigen. Das BFH-Urteil vom 11. Juli 2017 (IX R 36/15) hat die Einschränkung der steuerlichen Anerkennung von krisenbestimmten Darlehen nach der Einführung des MoMiG zur Folge. Danach führen nur noch Aufwendungen des Gesellschafters zu nachträglichen Anschaffungskosten i.S.d. § 17 EStG, die handels- und bilanzsteuerrechtlich als offene oder verdeckte Einlage in die Gesellschaft zu qualifizieren sind.

Die Entscheidungen sind bislang nicht im Bundessteuerblatt veröffentlicht und werfen die Frage auf, wie der Ausfall von Gesellschafterdarlehen im Zusammenwirken von § 17, § 20 und § 23 künftig dogmatisch einzuordnen ist und welche Auswirkungen sie auf die Praxis haben.

Im Rahmen des DWS-Symposiums werden namhafte Experten aus Wissenschaft und Praxis die unterschiedliche Besteuerung privater Veräußerungsgeschäfte beleuchten und die Abgrenzung und somit Zuordnung der Einkünfte zur maßgebenden Einkunftsart diskutieren. Als Hauptrednerin ist Frau Prof. Dr. Franceska Werth, Richterin am Bundesfinanzhof in München, vorgesehen.

Das DWS-Symposium wird in Ton und Bild aufgezeichnet und als Live- Streaming bereitgestellt.

Über Ihre Anmeldung unter https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/symposium freuen wir uns.

Juli 2019

DWS-Wissenschaftspreis 2019 - Bewerbungsschluss naht!

Das DWS-Institut hat den DWS-Wissenschaftspreis 2019 für hervorragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten ausgeschrieben. Beteiligen können sich Absolventen juristischer oder wirtschaftswissenschaftlicher Fakultäten. Berücksichtigt werden vornehmlich Dissertationen aus den Gebieten des Steuerrechts, der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre und der Finanzwissenschaften. Die Publikation muss wissenschaftlichen Kriterien genügen.

Das Verfahren an der Hochschule muss innerhalb der Zeit vom 1. August 2018 bis 31. Juli 2019 abgeschlossen worden sein und die Bewerbungsunterlagen müssen spätestens bis zum 31. Juli 2019 bei der Geschäftsführung des DWS-Instituts eingereicht werden. Zudem wird erwartet, dass der Gewinner des Preises seine Arbeit sowohl in einem kurzen Video auf unserer Homepage als auch während des Symposiums vorstellt.

Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Zusätzlich wird die Möglichkeit gegeben, die Arbeit kostenfrei im DWS-Verlag oder online auf der Homepage des DWS-Instituts zu veröffentlichen.

Die Bewerbungsfrist für den Wissenschaftspreis endet am 31. Juli 2019.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen stehen im Internet unter

https://www.dws-institut.de/wissenschaftspreis.

DWS-Gutachtendienst lädt zur Sommerpause ein

Genießen Sie Ihren wohlverdienten Sommerurlaub und lassen Sie während dieser Zeit den DWS-Gutachtendienst für sich arbeiten. Schicken Sie noch heute Ihren steuerrechtlichen Sachverhalt als Gutachtenanfrage an info@dws-institut.de, nehmen Sie unser Angebot für eine ausführliche Prüfung an und in vier bis sechs Wochen erhalten Sie Ihr passgenaues DWS-Gutachten. Unter https://www.dws-institut.de/gutachtendienst finden Sie weitere Informationen.

Juni 2019

Neue DWS-Muster Second Opinion des DWS-Gutachtendienstes

Der individuelle Einzelfall in der Steuerberatung wirft häufig Fragen auf, die vom Praktiker nur mit großem Zeitaufwand gelöst werden können. Zudem gibt es Situationen, in denen es sinnvoll sein kann, eine zweite, unabhängige Sichtweise einzuholen und die eigene Rechtsauffassung überprüfen zu lassen. Mit dem DWS-Gutachtendienst sind Steuerberater und Steuerberaterinnen perfekt auf jede Situation der täglichen Praxis vorbereitet, von Betriebsprüfung bis hin zu Steuerrechtsprozessen oder spezifischen Situationen einer Gestaltungsberatung. Wir erstellen ausführliche, unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchsten Niveau. Damit bieten wir den Berufsangehörigen eine kostengünstige und effiziente Serviceleistung und leisten einen Beitrag zur Qualitätssicherung der täglichen Beraterpraxis.

Folgende Gutachtenformate bietet das DWS-Institut an:

Second Opinion

Sie erhalten eine kurze Einschätzung, inwiefern Ihrer ausführlich dargestellten Rechtsauffassung und dem von Ihnen vertretenen Lösungsansatz zu folgen ist. Sie erhalten Hinweise, welche Punkte in einem ausführlichen Gutachten vertieft geprüft werden sollten.

Der Festpreis für eine Second Opinion beträgt 500 Euro. Sehen Sie hierzu auch unsere aktuelle DWS-Muster Second Opinion.

Unsere Muster Second Opinion finden Sie hier: www.dws-institut.de/gutachtendienst

Kurzgutachten

Sie erhalten eine Kurzdarstellung des Lösungswegs mit abschließendem Hinweis auf die Rechtslage. Ihr Sachverhalt wird summarisch geprüft und Sie erhalten Hinweise, welche Punkte in einem ausführlichen Gutachten vertieft geprüft werden sollten.

Der Festpreis für ein Kurzgutachten beträgt 900 Euro.

Gutachten

Sie erhalten ein ausführliches Gutachten. Der von Ihnen dargestellte Sachverhalt wird präzise analysiert und das Gutachten wird passgenau erstellt. Meinungsstreitigkeiten werden umfassend dargestellt. Unterschiedliche Auffassungen von Finanzverwaltung und Rechtsprechung werden erörtert.

Ihnen wird vorab ein Festpreis mitgeteilt.

Um den Gutachtendienst in Anspruch zu nehmen, senden Sie uns eine schriftliche Darstellung des Sachverhalts sowie die konkreten Fragestellungen über unser online-Kontaktformular (https://www.dws-institut.de/gutachtendienst), per E-Mail, Fax oder auf dem Postweg an:

DWS-Institut
Luisa Luft, Rechtsanwältin, LL.M.
stellvertretende Geschäftsführerin
Behrenstraße 42, 10117 Berlin
Telefon: 030-24625071 I Fax: 030-24625050
E-Mail: info@dws-institut.de
Internet: www.dws-institut.de

 

Sie erhalten daraufhin umgehend ein Angebot unter Angabe der voraussichtlichen Bearbeitungszeit und des Honorars sowie gegebenenfalls weiterer, für die Erstellung des Gutachtens erforderlicher Unterlagen oder Auskünfte.

DWS-Jahresbericht 2018 erschienen

Im Jahr 2018 haben uns insbesondere die Anzeigepflicht für Steuergestaltungsmodelle sowie die Digitalisierung als berufsrechtliche Herausforderung besonders beschäftigt. Im Bereich des Gutachtendienstes wurden die Angebote und Konditionen noch attraktiver ausgestaltet. Zudem war auch die Nachwuchsförderung wieder ein wichtiges Thema. So wurde im Jahr 2018 Frau Dr. Chiara Balbinot für ihre Dissertation „Beihilfeverbot und Rechtsformneutralität – zugleich ein Beitrag zur Auslegung des Beihilfeverbots im Steuerrecht“ mit dem DWS-Wissenschaftspreis ausgezeichnet.

Unseren Jahresbericht 2018 können Sie sich hier ansehen: www.dws-institut.de/ueber_uns

DWS-Berufsrechtstagung 2019 vormerken

In § 32 Absatz 2 StBerG soll gemäß dem Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen für ein Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften ergänzt werden, dass Steuerberater und Steuerbevollmächtigte ein unabhängiges Organ der Steuerrechtspflege sind. Damit wird die besondere Funktion des Steuerberaters als Organ der Steuerrechtspflege festgehalten und ein Gleichklang mit der Berufsordnung der Rechtsanwälte in § 1 BRAO geschaffen. Obgleich kein anderer Freier Beruf so existenziell von staatlichem Handeln abhängt, wie der des Steuerberaters, weist bislang das Steuerberatungsgesetz, insbesondere in § 33 StBerG, dem Steuerberater lediglich bestimmte Funktionen zu. Was aber folgt aus der vorgesehenen ausdrücklichen gesetzlichen Normierung der Stellung des Steuerberaters als unabhängiges Organ der Steuerrechtspflege für dessen Funktion? Bringt sie ihm einen tatsächlichen Mehrwert?

Dieser Frage widmet sich die diesjährige Berufsrechtstagung, die am 4. November 2019 unter dem Titel "Der Steuerberater als unabhängiges Organ der Steuerrechtspflege - ein echter Mehrwert für den Berufsstand?" stattfindet.

 

Mai 2019

DWS-Institut verlost Kurzgutachten

Unter allen Teilnehmern des DEUTSCHEN STEUERBERATERKONKGRESSES 2019 verlosen wir unter anderem ein DWS-Kurzgutachten. Einfach den DWS-Flyer in der Tagungsmappe öffnen und mit etwas Glück zum Beispiel ein DWS-Kurzgutachten oder ein iPad gewinnen.

Für alle, die leer ausgehen, gibt es kleine Trostpreise am Stand des DWS-Instituts. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Tagungsband veröffentlicht! 

Der wissenschaftliche Arbeitskreis Berufsrecht des DWS-Instituts begleitet aktuelle Fragestellungen des Berufsrechts und veranstaltet jährlich eine Berufsrechtstagung. Die DWS-Berufsrechtstagung im November 2018 stand unter dem Thema „Digitalisierung – eine berufsrechtliche Herausforderung!“. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutierten die Teilnehmer über die zukünftige Rolle des Steuerberaters und die Standardisierungsmöglichkeiten seiner Tätigkeiten. Die Debatte beschäftigte sich neben der möglichen Reichweite der digitalen Transformation auch mit haftungsrechtlichen Überlegungen zu den immer mehr auf den Steuerberatungsmarkt drängenden Online-Portalen, die über intelligente und internetgestützte Softwarelösungen Steuerberatungsdienstleistungen anbieten.

Die äußerst spannende und aufschlussreiche Diskussion können Sie nunmehr im vom DWS-Verlag veröffentlichten Tagungsband nachlesen. Sie können den Tagungsband unter folgendem Link käuflich erwerben: www.dws-verlag.de/berufsrechtstagung-2018.

April 2019

Tagungsband „Digitalisierung – eine berufsrechtliche Herausforderung!“ veröffentlicht!

Der wissenschaftliche Arbeitskreis Berufsrecht des DWS-Instituts begleitet aktuelle Fragestellungen des Berufsrechts und veranstaltet jährlich eine Berufsrechtstagung. Die Berufsrechtstagung im November 2018 stand unter dem Thema „Digitalisierung – Eine berufsrechtliche Herausforderung!“. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutierten die Teilnehmer über die zukünftige Rolle des Steuerberaters und die Standardisierungsmöglichkeiten seiner Tätigkeiten. Die Debatte beschäftigte sich neben der möglichen Reichweite der digitalen Transformation auch mit haftungsrechtlichen Überlegungen zu den immer mehr auf den Steuerberatungsmarkt drängenden Online-Portalen, die über intelligente und internetgestützte Softwarelösungen Steuerberatungsdienstleistungen anbieten.

Die äußerst spannende und aufschlussreiche Diskussion können Sie nunmehr im vom DWS-Verlag veröffentlichten Tagungsband nachlesen. Sie können den Tagungsband unter folgendem Link käuflich erwerben:
DWS-Institut/Schriftenreihe.

DWS-Wissenschaftspreis 2019 ausgeschrieben!

Auch in diesem Jahr vergibt das DWS-Institut für hervorragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten den DWS-Wissenschaftspreis. Berücksichtigt werden vornehmlich Dissertationen aus den Gebieten des Steuerrechts, der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre und der Finanzwissenschaften. Nähere Informationen finden Sie hier: DWS-Institut/Wissenschaftspreis.

 

März 2019

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Was bietet mir der DWS-Gutachtendienst?

Steuerrechtliche Gutachten für die Praxis – von der Beurteilung einer Gestaltungsberatung bis hin zu Gutachten zur Verwendung in Betriebsprüfungen oder Steuerrechtsprozessen.

Was kostet es?

Für das ausführliche Gutachten erhalten Sie nach Schilderung des Sachverhalts ein verbindliches Angebot (Festpreis). Wenn Sie sich hier registrieren, erhalten Sie einen Gutschein über 10  %, den Sie auf ein künftiges ausführliches Gutachten anwenden können.

Was bringt mir ein DWS-Gutachten?

Sicherheit durch fundierte Autoren. Zeitersparnis durch Teamarbeit mit ausgewiesenen Experten. Jetzt registrieren und bei Bedarf sparen. Den Gutschein erhalten Sie nach der Registrierung per E-Mail, legen Sie ihn dann einfach Ihrer Bestellung bei.

 

 

Februar 2019

Veröffentlichung des Gutachtens von Herrn Prof. Dr. Mann zu den Vorbehaltsaufgaben

Das Rechtsgutachten „Die Vorbehaltsaufgaben der steuerberatenden Berufe auf dem Prüfstand des Verfassungs- und Unionsrechts“ von Herrn Prof. Dr. Mann ist als DWS-Broschüre erschienen.

In dem von der Bundessteuerberaterkammer in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten untersucht Herr Prof. Dr. Thomas Mann zum einen, ob die Vorbehaltsaufgaben der steuerberatenden Berufe mit dem Europarecht vereinbar sind und zum anderen, ob sich aus dem Unionsrecht oder dem nationalen Verfassungsrecht eine Pflicht des deutschen Gesetzgebers herleiten lässt, in Entsprechung zu den österreichischen Bilanzbuchhaltern auch die Befugnisse inländischer geprüfter Bilanzbuchhalter zu erweitern.

Hintergrund dieser Fragestellungen ist, dass einerseits die Hilfeleistung in Steuersachen nach dem geltenden deutschen Recht den Angehörigen bestimmter Berufsgruppen vorbehalten ist, um sicherzustellen, dass nur Berufsangehörige, die über eine entsprechende Qualifikation und Kompetenz verfügen, die komplexe Aufgabe wahrnehmen. Anderseits geht mit der Reglementierung der Hilfeleistung in Steuersachen aber eine Beschränkung des freien Dienstleitungsverkehrs und des freien Wettbewerbs innerhalb der Europäischen Union einher, sodass die deutsche Reglementierung der Freien Berufe von der EU-Kommission kritisch hinterfragt wird. Hinzu kommt, dass die Interessenverbände der geprüften Bilanzbuchhalter in Deutschland darauf drängen, in einigen der bisher den Steuerberatern zugewiesenen Vorbehaltsaufgaben gleichlautend wie die österreichischen Bilanzbuchhalter tätig werden zu dürfen.

Januar 2019

Ankündigung der DWS-Berufsrechtstagung 2019 und des DWS-Symposiums 2019

Am 4. November 2019 veranstaltet das DWS-Institut die Jahrestagung 2019 des wissenschaftlichen Arbeitskreises Berufsrecht. Weitere Informationen zur DWS-Berufsrechtstagung hierzu finden Sie in Kürze auf unserer Homepage.

Das DWS-Symposium 2019 des wissenschaftlichen Arbeitskreises Steuerrecht findet am 25. November 2019 statt. Auch hierzu finden Sie in Kürze weitere Informationen auf unserer Homepage.

 

 

Stressfrei ins neue Jahr starten: Mit dem DWS-Gutachtendienst

Der DWS-Gutachtendienst bietet Ihnen steuerrechtliche Gutachten für Ihre Praxis – von der Beurteilung einer Gestaltungsberatung bis hin zu Gutachten zur Verwendung in Betriebsprüfungen oder Steuerrechtsprozessen.

Eine zweite, unabhängige Sichtweise stärkt die eigene Rechtsauffassung. Sie mindert auch den Zeitdruck, unter dem Steuerberater und Steuerberaterinnen im Einzelfall oft stehen – weil der Mandant drängt oder die Finanzverwaltung Fristen gesetzt hat. Daher bietet der DWS-Gutachtendienst eine kostengünstige und effiziente Serviceleistung: unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau.

Der DWS-Gutachtendienst analysiert präzise den von Ihnen dargestellten Sachverhalt und erstellt ein passgenaues Gutachten. Meinungsstreitigkeiten werden umfassend dargestellt. Unterschiedliche Auffassungen von Finanzverwaltung und Rechtsprechung werden erörtert, alle Argumente werden aufgeführt und geprüft.

Sie erhalten eine fundierte Stellungnahme für den Einsatz in Betriebsprüfungen oder Steuerrechtsprozessen. Darüber hinaus ist aber auch die Beurteilung einer konkreten steuerspezifischen Situation für eine Gestaltungsberatung in einem ausführlichen DWS-Gutachten möglich. So sind Sie perfekt auf jede Situation der täglichen Praxis vorbereitet, von Betriebsprüfung bis hin zu Steuerrechtsprozessen oder spezifischen Situation einer Gestaltungsberatung.

Profitieren auch Sie von der großen Anerkennung, die die Gutachten des DWS-Instituts wegen ihres hohen fachlichen Anspruchs genießen und setzen Sie wie viele Kollegen DWS-Gutachten erfolgreich in Ihrer Arbeit ein.

Schildern Sie uns den zu prüfenden Sachverhalt und wir erstellen Ihnen ein Angebot für die Erstellung eines ausführlichen Gutachtens.

 

Dezember 2018

Symposium 2018 des DWS- Instituts: „Die Anzeigepflicht für Steuergestaltungsmodelle – Vollziehbar?“

Durch die Anzeigepflicht und den Austausch der gewonnenen Informationen zwischen den Mitgliedstaaten sollen die Finanzverwaltungen frühzeitig Kenntnis von grenzüberschreitenden Gestaltungen erlangen, um geeignete Gegenmaßnahmen gegen modellhafte Steuerverschiebungen ergreifen zu können. Die in der EU-Richtlinie hierfür verwendeten Kennzeichen für eine meldepflichtige Gestaltung sind jedoch weit und zumindest teilweise unbestimmt. Daher widmete sich das diesjährige DWS-Symposium am 26. November 2018 der Vollziehbarkeit der Anzeigepflicht für Steuergestaltungsmodelle.

Dr. Raoul Riedlinger, Vorstandsvorsitzender des DWS-Instituts und Präsident der Bundessteuerberaterkammer, führte in seiner Begrüßung zu der von der EU-Kommission beschlossenen Anzeigepflicht für grenzüberschreitende Steuergestaltungen aus und forderte, dass bei der Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht praxistaugliche Regelungen getroffen, die Verschwiegenheitspflicht der steuerberatenden Berufe gewahrt und angemessene Sanktionen festgelegt werden.

In seinem in das Thema einführenden Vortrag erläuterte Herr Dr. Hartmut Schwab, Vorstandsmitglied des DWS-Instituts und Vizepräsident der Bundessteuerberaterkammer, den Richtlinienentwurf und wies darauf hin, dass angesichts der Komplexität der Steuermodelle die 30 Tage-Frist für die Meldung nicht ausreichend sei. Zudem beinhalte die vorgesehene Anzeigepflicht eine große Rechtsunsicherheit darüber, welche grenzüberschreitenden Modelle tatsächlich anzeigepflichtig sind. Es brauche Zeit, hier eine rechtliche Einstufung vorzunehmen. Zu der von den Länderfinanzministern vorgeschlagenen Ausdehnung der Anzeigepflicht auf rein nationale Sachverhalte führte Dr. Schwab aus, dass die für das Unterlassen der Anzeigepflicht veranschlagten Bußgelder ein erhebliches, nicht zu versicherndes Risiko für den Steuerberater darstellen.

Auch in der anschließenden Diskussion wurde kontrovers diskutiert, inwiefern die Anzeigepflicht tatsächlich das beabsichtigte Ziel, noch nicht bekannte Steuergestaltungen aufzudecken, erreichen kann. Es wurde deutlich, dass die derzeit geplante Umsetzung insoweit erheblichen Bedenken begegnet. Die Podiumsteilnehmer waren sich einig, dass die Vorhersehbarkeit und Bestimmtheit des Rechts nicht auf der Strecke bleiben dürfe.

Prof. Roman Seer, Vorsitzender des wissenschaftlichen Arbeitskreises Steuerrecht, stellte zusammenfassend fest, dass der Berufsstand zweifellos dem Gemeinwohl verpflichtet sei, eine Anzeigepflicht in ihren Grenzen aber hinreichend bestimmt und erfüllbar sein müsse.

Bild- und Videomaterial sowie weitere Informationen stehen unter www.dws-institut.de zur Verfügung.

November 2018

„Digitalisierung – Eine berufsrechtliche Herausforderung“ - Berufsrechtstagung 2018 des DWS-Instituts

Die Frage, in welchen Punkten die zunehmende Digitalisierung die Zukunft der Steuerberatung bestimmen und wie sich dies im Einzelnen auswirken wird, stand im Fokus der Berufsrechtstagung 2018.

In seinem in das Thema einführenden Vortrag erläuterte Herr Markus Hartung, Vorsitzender des Berufsrechtsausschusses des Deutschen Anwaltsvereins und Direktor des Bucerius Center on the Legal Profession an der Bucerius Law School, dass das Steuerberatungsgesetz die Entwicklung softwarebasierter Steuerberatungsleistungen über Online-Portale nicht aufhalten können wird, da berufsrechtliche Beschränkungen digitale Lösungen nicht verhindern werden. Allerdings ersetze Technologie nur, wofür man sowieso keinen Steuerberater brauche, so Hartung.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde vor allem deutlich, dass die Digitalisierung zu einer Wandlung des Begriffs der Steuerberatungsdienstleistung und des heutigen Verständnisses von einer Steuerberatungskanzlei führen wird. Digitalisierung ermöglicht einen neuen Zugang zum Mandanten und zum Berater, der zu einer Veränderung der Tätigkeit des Steuerberaters führen wird.

Prof. Mann, Vorsitzender des wissenschaftlichen Arbeitskreises Berufsrecht, stellte zusammenfassend fest, dass die Diskussion den Optimismus des Berufsstandes widerspiegele und die Steuerberater das Thema der Digitalisierung insgesamt nicht als Feindseligkeit aufgreifen, sondern als Chance, mit der man offensiv umgehe.

Bild- und Videomaterial sowie weitere Informationen stehen unter www.dws-institut.de/veranstaltungen/berufsrechtstagung zur Verfügung.

Thema des diesjährigen DWS-Symposiums: „Die Anzeigepflicht für Steuergestaltungsmodelle“

Das diesjährige DWS-Symposium findet am 26. November 2018 in Berlin statt und widmet sich dem Thema: „Die Anzeigepflicht für Steuergestaltungsmodelle - Vollziehbar?“.

Im Juni hatte die EU-Kommission einen Vorschlag zur Ergänzung der Richtlinie 2011/16/EU entworfen, welcher eine Anzeigepflicht für bestimmte grenzüberschreitende Steuergestaltungsmodelle vorsieht. Die erforderlichen Maßnahmen sollen von den Mitgliedstaaten bis zum 31. Dezember 2018 umgesetzt werden. Doch gerade die nationale Umsetzung weist noch Gestaltungspotential für den Gesetzgeber auf und kann zu einer unangemessenen Belastung für den Steuerberater und den Steuerpflichtigen führen.

In Ergänzung zu der in der EU-Richtlinie vorgesehenen Anzeigepflicht für grenzüberschreitende Gestaltungen wurde in Deutschland durch die Finanzministerkonferenz im März 2018 zudem eine nationale Meldepflicht für inländische Gestaltungen aufgebracht.

Das DWS-Institut nimmt die anstehende Transformation der Richtlinie in nationales Recht zum Anlass, auf dem diesjährigen DWS-Symposium mit namhaften Experten aus der Rechtswissenschaft sowie mit Vertretern der Politik und der Finanzverwaltung über die Anzeigepflicht für Steuergestaltungsmodelle zu diskutieren.

Über www.dws-institut.de können Interessierte sich online zu dieser Veranstaltung anmelden.

Oktober 2018

DWS-Broschüre „Ausnahmen vom Verbot gewerblicher Tätigkeit“ erschienen

Der Arbeitskreis Berufsrecht des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater (DWS-Institut) hat sich im Jahr 2017 mit dem Verbot der gewerblichen Tätigkeit der Steuerberater befasst und im DStR Beihefter zum Berufsrecht in Heft 15/2018 eine Zwischenbilanz und Evaluierung vorgenommen. Die dabei angesprochenen Fragestellungen sind vielgestaltig: Sie reichen von der Frage, wie sich die gesetzliche Maßgabe mit dem Grundsatz der Berufsfreiheit vereinbaren lässt, über das prozessuale Problem einer misslichen Parallelzuständigkeit von Verwaltungs- und Finanzgerichten bis zur vergleichenden Befassung mit der Rechtslage bei den Rechtsanwälten.

Der Beihefter ist in der DWS-Broschüre „Ausnahmen vom Verbot gewerblicher Tätigkeit“ veröffentlicht.

 

 

 

September 2018

51. Jahres-Arbeitstagung „Recht und Besteuerung im Mittelstand 2018“
unter Berücksichtigung der Besonderheiten in Familienunternehmen startet jetzt!

Die beliebte Veranstaltungsreihe „Recht und Besteuerung der Familienunternehmen“ des DWS-Instituts ist in diesem Herbst erstmalig mit dem neuen Motto „Recht und Besteuerung im Mittelstand" unter besonderer Berücksichtigung der Besonderheiten im Familienunternehmen gestartet. Die nächsten Veranstaltungen werden in Baden-Baden, Nürnberg, München, Dortmund, Saarbrücken und Hamburg durchgeführt. Hier können sich die Teilnehmer über aktuelle Fragen rund um mittelständische Familienunternehmen informieren.

Neu ist insbesondere, dass die Veranstaltung in zwei Themenblöcke geteilt wird. Im ersten Teil referiert Herr Jürgen Sievert (StB/RA) „Rund um den GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer“. Herr Prof. Dr. Andreas Söffing (StB) und Herr Dr. Jan Bron (LL.M., StB) erläutern im zweiten Themenblock „Steuerliche Aspekte des Gesellschaftsvertrages einer Personengesellschaft“. Jeder Themenblock wird in einen einführenden Vortrags- und einen vertiefenden Arbeitsteil untergliedert. Im Arbeitsteil werden Fallbeispiele bearbeitet; den Teilnehmern wird Gelegenheit gegeben, bereits vorab eigene Fälle einzubringen. Nutzen Sie diese neue Möglichkeit und schicken Sie uns Ihre Fälle!

Weitere Informationen finden Sie hier -> https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/Jahres-Arbeitstagung.

 

August 2018

Thema der diesjährigen DWS-Berufsrechtstagung: Digitalisierung- Eine berufsrechtliche Herausforderung!

Die diesjährige DWS-Berufsrechtstagung findet am 6. November 2018 in Berlin statt und widmet sich dem Thema: Digitalisierung- Eine berufsrechtliche Herausforderung!

Bücher werden online bestellt, Arzttermine online gebucht und auch der Geldtransfer wird online vollzogen – unser Leben spielt sich immer mehr im Internet ab. In allen Bereichen der Wirtschaft ist die Digitalisierung in vollem Gange. Gerade für die Steuerberatung gelten dabei enorme Zukunftschancen sowie Risiken. So drängen Portalanbieter, die über intelligente und internetgestützte Softwarelösungen Steuerberatungsdienstleistungen anbieten, immer mehr auf den Steuerberatungsmarkt. Das Potential für die Digitalisierung von steuerberatenden Dienstleistungen ist noch größer als beim Rechtsanwalt, dessen Fokus stärker auf der persönlichen Beratung liegt. Demgegenüber sind die beruflichen Tätigkeiten des Steuerberaters einer Standardisierung eher zugänglich und bieten mehr Delegationsmöglichkeiten.

Die diesjährige DWS-Berufsrechtstagung am 6. November 2018 in Berlin widmet sich daher dem Thema: Digitalisierung- Eine berufsrechtliche Herausforderung!

Für den steuerberatenden Beruf stellt sich dabei in besonderem Maße die Frage, inwiefern die zunehmende Digitalisierung auch die Zukunft der Steuerberatung bestimmt. Inwieweit sind softwarebasierte Steuerberatungsleistungen über Onlineportale bzw. Softwareprogramme mit dem Steuerberatungsgesetz vereinbar? Ab wann stellen diese eine unzulässige Hilfeleistung in Steuersachen dar? Wenn die bloße Ausfüllhilfe bzw. Eingabemaske noch nicht darunterfällt, ist die Schwelle zur Hilfeleistung in Steuersachen möglicherweise aber bereits dann überschritten, wenn z. B. im Rahmen eines Frage-Antwort-Dialogs auch einzelfallbezogene weitere Fragen gestellt werden.

Die DWS-Berufsrechtstagung soll die digitale Transformation mit Blick auf die Steuerberatung beleuchten, die Reichweite dieser Entwicklung aufzeigen und die sich daraus ergebenden Herausforderungen aber auch die Chancen für den steuerberatenden Beruf thematisieren.

 

DWS-Gutachten jetzt noch schneller!

Ab sofort erhalten Sie Ihre Second Opinion und Ihr Kurzgutachten innerhalb von 14 Tagen ab Auftragserteilung.

Second Opinion:

Sie erhalten eine kurze Einschätzung, inwiefern Ihrer ausführlich dargestellten Rechtsauffassung und dem von Ihnen vertretenen Lösungsansatz zu folgen ist. Sie erhalten Hinweise, welche Punkte in einem ausführlichen Gutachten vertieft geprüft werden sollten.
Der Festpreis für eine Second Opinion beträgt 500.*

Kurzgutachten:

Sie erhalten eine Kurzdarstellung des Lösungswegs mit abschließendem Hinweis auf die Rechtslage. Ihr Sachverhalt wird summarisch geprüft und die Sie erhalten Hinweise, welche Punkte in einem ausführlichen Gutachten vertieft geprüft werden sollten.
Der Festpreis für ein Kurzgutachten beträgt 900 Euro.*

*Preise netto zzgl. der gesetzlich gültigen USt.

Juli 2018

Die Anzeigepflicht für Steuergestaltungsmodelle wird neues Thema des DWS-Symposiums

Aufgrund der Aktualität und der Brisanz wird sich das diesjährige DWS-Symposium am 26. November 2018 mit den Anzeigepflichten für Steuergestaltungsmodelle befassen.

Im Juni hatte die EU-Kommission einen Vorschlag zur Ergänzung der Richtlinie 2011/16/EU entworfen, welcher eine Anzeigepflicht für bestimmt grenzüberschreitende Steuergestaltungsmodelle vorsieht. Die erforderlichen Maßnahmen sollen von den Mitgliedstaaten bis zum 31. Dezember 2018 umgesetzt werden. Doch gerade die nationale Umsetzung weist noch Gestaltungspotential für den Gesetzgeber auf und kann zu einer unangemessenen Belastung für den Steuerberater und den Steuerpflichtigen führen.

In Ergänzung zu der in der EU-Richtlinie vorgesehenen Anzeigepflicht für grenzüberschreitende Gestaltungen wurde in Deutschland durch die Finanzministerkonferenz im März 2018 zudem eine nationale Meldepflicht für inländische Gestaltungen aufgebracht.

Das diesjährige DWS-Symposium soll einen Überblick über die Eckpunkte der derzeitig diskutierten Vorschläge einer nationalen Anzeigepflicht für Steuergestaltungen geben und den gesetzgeberischen Gestaltungsspielraum bei der nun anstehenden Transformation der Richtlinie in nationales Recht aufzeigen.

Juni 2018

Neues DWS-Musterkurzgutachten

Das DWS-Institut hat ein neues DWS-Musterkurzgutachten veröffentlicht. Das Thema des Musterkurzgutachtens ist die offenbare Unrichtigkeit bei Erlass eines Grunderwerbsteuerbescheides. Der Inhalt des Musterkurzgutachtens entspricht dabei dem tatsächlich in Auftrag gegebenen Kurzgutachten.

DWS-Treuebonus

Das DWS-Institut bietet bis 31. Dezember 2018 einen Treuevorteil in Höhe von 10 Prozent auf ein DWS-Kurzgutachten an. Das Angebot gilt bei Beauftragung eines ausführlichen DWS-Gutachtens bis 31. August 2018.

 

DWS-Institut teilt Zweifel des BFH

Das DWS-Institut teilt die Zweifel, die der BFH an der Verfassungsmäßigkeit der Höhe der Nachzahlungszinsen hat. Der wissenschaftliche Arbeitskreis Steuerrecht des DWS-Instituts hat bereits im Jahr 2017 auf die Verfassungswidrigkeit hingewiesen.

 

DWS-Wissenschaftspreis 2018 - Bewerbungsschluss 2018 naht!

Das DWS-Institut hat im März den DWS-Wissenschaftspreis 2018 für hervorragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten ausgeschrieben. Beteiligen können sich Absolventen juristischer oder wirtschaftswissenschaftlicher Fakultäten. Berücksichtigt werden vornehmlich Dissertationen aus den Gebieten des Steuerrechts, der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre und der Finanzwissenschaften. Die Publikation muss wissenschaftlichen Kriterien genügen.

Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Zusätzlich wird die Möglichkeit gegeben, die Arbeit kostenfrei im DWS-Verlag oder online auf der Homepage des DWS-Instituts zu veröffentlichen und die Arbeit mit einer Zusammenfassung in einem kurzen Videoclip auf der Homepage des DWS-Instituts zu präsentieren.

Die Bewerbungsfrist für den Förderpreis endet am 31. Juli 2018.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen stehen im Internet unter

www.dws-institut.de zur Verfügung.

 

Mai 2018

Das Deutsche wissenschaftliche Institut der Steuerberater e.V. (DWS-Institut) nimmt Abschied von seinem langjährigen Mitglied Herrn Prof. Dr. Christian Flämig (1936-2018)

Mit großer Anteilnahme haben wir, der Vorstand des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.V. (DWS-Institut), die Geschäftsführung, der wissenschaftliche Arbeitskreis „Steuerrecht“ sowie das gesamt DWS-Team, vom Tod von Herrn Prof. Flämig erfahren. Herr Prof. Flämig war 40 Jahre Mitglied im DWS-Institut in verschiedenen Funktionen und hat den Weg des Instituts entscheidend geprägt.

Neben seinen vielfältigen Haupt- und Ehrenämtern wurde Herr Prof. Flämig 1978 im Rahmen der 20. Mitgliederversammlung am 20. Juni auf Norderney in den DWS-Vorstand gewählt. Schon früh wies er auf das „immer chaotischer werdende Steuerrecht“ hin[1] und war ein Verfechter eines mittelstandsfreundlichen Steuerkonzepts. Daher lag es nahe, dass er in dem 1997 beim DWS-Institut eingerichteten wissenschaftlichen Arbeitskreis „Steuerrecht“ das Amt des Vorsitzenden übernahm. Dieser wissenschaftliche Arbeitskreis „Steuerrecht“ hat sich nie als „Medium im Elfenbeinturm“[2] gesehen, sondern setzt sich bis heute mit Untersuchungen zur Steuerwirkungslehre und Steuergestaltungsberatung in methodischer Hinsicht, mit rechtswissenschaftlichen Untersuchungen zur Systematisierung und Vereinfachung der Steuergesetze sowie mit Stellungnahmen zu Steuerreformplänen auseinander. Herr Prof. Flämig hat dies in seiner Zeit als Vorsitzender des Arbeitskreises aktiv begleitet und gestaltet. Die Arbeiten, die im wissenschaftlichen Arbeitskreis „Steuerrecht“ entstanden, sind auf dem alljährlichen Symposium dem Fachpublikum vorgestellt worden. Als Moderator des ersten DWS-Symposiums im Jahr 2000 und Mitwirkender an zahlreichen DWS-Symposien in den Folgejahren hat Herr Prof. Flämig dazu beigetragen, dass sich diese Veranstaltung als hochkarätig besetztes steuerrechtliches Fachforum des DWS-Instituts etabliert hat.

Als erstes Projekt hat sich der Arbeitskreis unter Leitung von Herrn Prof. Flämig der „Verständigung im Steuerrecht“ vorgenommen mit dem Ziel, für die Angehörigen des steuerberatenden Berufs ein Positionspapier über neue Formen der Streitvermeidung und Streitschlichtung im Steuerverfahrensrecht zu entwickeln. Zu dieser Zeit zögerte die Finanzverwaltung noch, das Rechtsinstitut der Verständigung im Steuerrecht auf Rechtsfragen zu erstrecken. Angesichts der Tatsache, dass viele Streitfälle sich im Grenzbereich zwischen Tatsachenermittlung und Rechtsfragen bewegen, sollte nach Auffassung des Arbeitskreises eine Verständigung auch über die Rechtsfolgen eines bestimmten Sachverhalts zulässig sein. Das im Arbeitskreis am 26. Februar 2000 verabschiedete Positionspapier wurde im Rahmen des Symposiums „Verständigung im Steuerrecht“ am 28. Februar 2000 in Berlin einer breiten Fachöffentlichkeit präsentiert. Unter der Diskussionsleitung von Herrn Prof. Flämig kann als Ergebnis der Veranstaltung durchaus die Feststellung getroffen werden, dass Finanzverwaltung und Finanzrechtsprechung nunmehr für eine „Verständigung“ auch für die Rechtsfolgen eines Sachverhalts „offener“ geworden sind.

Dies ist nur ein Beispiel, an dem man das Wirken von Herrn Prof. Flämig im wissenschaftlichen Arbeitskreis „Steuerrecht“ des DWS-Instituts erkennen kann. Viele weitere Veranstaltungen, Thesenpapiere und Stellungnahmen folgten bis er den Vorsitz des Arbeitskreises im Jahr 2002 abgab. Dem Arbeitskreis blieb er als Mitglied treu und setzte sich weiterhin für ein verfassungsmäßiges Steuerrecht ein.

Herr Prof. Flämig scheute sich nicht, seine Wortbeiträge ausdrucksstark zu untermauern, indem er zum Beispiel auf dem Symposium 2002, auf dem es um die Rückwirkung im Steuerrecht ging, die politische Lüge offen als Kampfmittel der politischen Parteien bezeichnete und er sich für klare, vernünftige Regelungen einsetzte[3]. Auch 2005, als es auf dem Symposium um die Finanzverwaltung als Ersatzgesetzgeber ging, appellierte er an die Vernunft aller Beteiligten und die Vereinbarung eines Verhaltenskodex, um die Staatsorgane zu mehr Selbstbeschränkung im Sinne der „Organtreue“ aufzurufen[4].

Herr Prof. Flämig lobte die „unbestreitbaren Verdienste des BVerfG für die rechtsstaatliche Ausgestaltung des Steuerrechts“[5] und wies beispielsweise im Rahmen des Symposiums 2006 zur „Reform der Erbschaftsteuer“ im Einführungsreferat schon vor 12 Jahren darauf hin, dass „wenn man davon ausgeht, dass die Erbschaftsteuer nicht abgeschafft werden kann, wir (…) eine realistische Bewertung“ brauchen. Außerdem erschien es ihm als „vernünftiger Weg, die Erbschaftsteuer nicht abzuschaffen, sondern sie für alle zu erheben, aber sie für alle in den Steuersätzen so drastisch zu senken, dass sie nicht existenzgefährdend wirkt“[6]. Ein Ansatz, der nach wie vor aktuell ist.

Zu erwähnen ist außerdem die unter Federführung von Herrn Prof. Flämig entstandene Stellungnahme des Arbeitskreises zu dem Entwurf zur Anzeigepflicht von Steuergestaltungen aus dem Jahr 2007, ein Thema, das uns heute wieder akut beschäftigt. Nach Prof. Flämig sei eine solche Anzeigepflicht „unbeschadet des verfassungsrechtlichen Verdikts (…) auch ein Angriff auf die „Steuerkultur“ unseres Landes“[7] .

Seine Vorstandarbeit beendete Herr Prof. Flämig im Jahr 2001, allerdings ließ es sich die Mitgliederversammlung nicht nehmen, ihn zum Ehrenmitglied zu ernennen. 2009 endete auch seine Arbeit im wissenschaftlichen Arbeitskreis „Steuerrecht“. Er selbst sagte, dass nun Jüngere die Verantwortung übernehmen müssten. Dennoch blieb er dem DWS-Institut treu und arbeitete in den Jahren 2008 – 2011 als externer Gutachter für den DWS-Gutachtendienst.

Herr Prof. Flämig wird uns allen mit seiner außergewöhnlichen Persönlichkeit in Erinnerung bleiben. Seine Lebensfreude und Lebenskraft, seine Liebe zum Steuerecht, sein unverwechselbarer Humor und seine positive Grundeinstellung konnten auch durch persönliche Herausforderungen nicht gemindert werden. Er strahlte stets Optimismus aus. Mit Herrn Prof. Flämig verliert das deutsche Steuerrecht nicht nur einen fachlich brillanten Juristen, sondern auch einen Menschen, der es immer wieder verstanden hat, andere von steuerjuristischen Themen zu begeistern. Herrn Prof. Flämig live zu erleben, war immer ein Genuss. Seine Rhetorik mit scharfsinnigen Formulierungen, die überzeugten, ohne die Gesprächspartner bloßzustellen, machten ihn zu einem herausragenden Moderator.

Sämtliche Gremien und Mitarbeiter des DWS-Instituts werden sich immer gern an die Zusammenarbeit mit ihm zurückerinnern. Seine positive Lebenseinstellung und sein großer Respekt gegenüber anderen Menschen kann für viele ein Vorbild sein. Wir nehmen Abschied von einer geachteten Persönlichkeit, der wir ein ehrendes Gedenken bewahren. Wir sind in diesen schweren Stunden in Gedanken bei seiner Familie.

 

 

[1] Vergl. Festschrift zum 40jährigen Bestehen des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.V.

[2] Dr. Wilfried Dann, seinerzeit Vorsitzender des Vorstands des DWS-Instituts in der konstituierenden Sitzung des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Steuerrecht“ am 4. September 1997

[3] Vergl. Flämig in „Rückwirkung von Steuergesetzen“ Symposium des DWS-Instituts 2002

[4] Vergl. Flämig in „Die Finanzverwaltung – ein Ersatzgesetzgeber?“ Symposium des DWS-Instituts 2005

[5] Vergl. Flämig in „Verfassungsrecht und Steuerrecht – Verfassungsrechtlicher Rahmen für den Steuergesetzgeber“ Symposium des DWS-Instituts 2009

[6] Vergl. Flämig in „Reform der Erbschaftsteuer“ Symposium des DWS-Instituts 2006

[7] Vergl. Flämig in „Entwurf zur Anzeigepflicht von Steuergestaltungen, DWS-Institut 2007

DWS-Jahresbericht 2016/2017 erschienen

Der Jahresbericht der Jahre 2016 und 2017 des DWS-Instituts zeigt Ihnen, welche Erfolge das DWS-Institut in den letzten zwei Jahren erzielt hat.

In den Jahren 2016 und 2017 haben uns insbesondere drei Projekte besonders begleitet: die Weiterentwicklung des DWS-Gutachtendienstes, die Neukonzeptionierung des DWS-Förderpreises und die komplette Neugestaltung der Homepage des DWS-Instituts.

Den kompletten Jahresbericht im PDF-Format finden Sie hier.

 

 DWS-Gutachtendienst auf dem DEUTSCHEN STEUERBERATERKONGRESS 2018 in Berlin

Am 14. und 15. Mai 2018 informiert der DWS-Gutachtendienst am Stand des DWS-Instituts auf dem DEUTSCHEN STEUERBERATERKONGRESS 2018 in Berlin über seine Angebote. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Der individuelle Einzelfall in der Steuerberatung wirft in konkreten Fällen häufig Fragen auf, die vom Praktiker nur mit großem Zeitaufwand gelöst werden können. Zudem kann es sinnvoll sein, eine zweite unabhängige Sichtweise einzuholen, um die eigene Rechtsauffassung zu unterstützen. Hier bietet das DWS-Institut eine kostengünstige und effiziente Serviceleistung: Der DWS-Gutachtendienst erstellt ausführliche unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau und leistet damit einen Beitrag zur Qualitätssicherung der täglichen Berufspraxis. Mit einem DWS-Gutachten sind Sie perfekt auf jede Situation der täglichen Praxis vorbereitet, von Betriebsprüfung bis hin zu Steuerrechtsprozessen oder spezifischen Situationen einer Gestaltungsberatung.

Profitieren Sie von der großen Anerkennung, die die Gutachten des DWS-Instituts wegen ihres hohen fachlichen Anspruchs und ihrer Objektivität genießen, und setzen Sie wie viele Kollegen DWS-Gutachten erfolgreich in Ihrer Arbeit ein.

 

April 2018

DWS-Tagungsband „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“ erschienen

Das DWS-Institut hatte die aktuellen Entwicklungen des EU-Beihilfenrechts im Bereich der deutschen Unternehmensbesteuerung zum Anlass genommen, das DWS-Symposium 2017 dem Thema „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern– Ein Thema für den Mittelstand“ zu widmen.

Der einführende Vortrag widmete sich unter anderem der fehlenden Prognostizierbarkeit der Entscheidungen der EU-Kommission und machte deutlich, dass selbst ein gutgläubiger Steuerpflichtiger in der Regel keinen Vertrauensschutz beanspruchen kann, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass ein Mitgliedstaat gegen das Beihilfenrecht verstoßen hat. Das prinzipielle Beihilfenverbot und die damit verfolgte ökonomische Zielsetzung wurden von namhaften Experten in der Podiumsdiskussion angeregt diskutiert. Dabei stand insbesondere die Frage, wie mehr Rechtssicherheit erlangt werden kann, im Fokus.

Der DWS-Tagungsband „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“  gibt die Vorträge der Referenten des DWS-Symposiums 2017 und die anschließende Diskussion wieder.

März 2018

DWS-Tagungsband „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“  erschienen

Die Rolle des Berufsstandes als kompetenter Vertreter in finanzgerichtlichen Verfahren bzw. als außergerichtlicher Dienstleister stand im Fokus der Berufsrechtstagung 2017 mit dem Titel „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“, denn  Steuerberater sind in vielen Aspekten für ihre Mandanten der erste Ansprechpartner.
Der einführende Vortrag widmete sich der Systematik des Rechtsdienstleistungsgesetzes. Die Expertendiskussion beleuchtete die aktuelle Rechtslage zur Rolle der Steuerberater. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, welche außerhalb des originären Aufgabenbereichs des Steuerberatungsgesetzes liegenden außergerichtlichen Rechtsdienstleistungen Steuerberater anbieten dürfen.

Der DWS-Tagungsband „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“ gibt die Vorträge der Referenten der DWS-Berufsrechtstagung 2017 und die anschließende Diskussion wieder.

Februar 2018

Nachwuchswissenschaftler gesucht!

Auch in diesem Jahr laden wir NachwuchswissenschaftlerInnen ein, Ihre Arbeiten einzureichen und sich für den DWS-Wissenschaftspreis 2018 zu bewerben. Mit dem Wissenschaftspreis soll die beste Arbeit auf dem Gebiet des Steuerrechts, der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre oder der Finanzwissenschaften ausgezeichnet werden. Bewerben können sich Absolventen juristischer oder wirtschaftswissenschaftlicher Fakultäten. Bewerbungsschluss ist am 31. Juli 2018.

Der Wissenschaftspreis ist mit 3.000 Euro dotiert. Zusätzlich wird die Möglichkeit gegeben, die Arbeit kostenfrei in der Schriftenreihe des DWS-Instituts oder online auf der Homepage des DWS-Instituts zu veröffentlichen und die Arbeit mit einer Zusammenfassung in einem kurzen Videoclip zu präsentieren.

Weiter Informationen finden unter www.dws-institut.de

Januar 2018

Ankündigung der DWS-Berufsrechtstagung 2018 und des DWS-Symposiums 2018

Am 6. November 2018 veranstaltet das DWS-Institut die Jahrestagung 2018 des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht". Weitere Informationen zur DWS-Berufsrechtstagung hierzu finden Sie in Kürze auf unserer Homepage.

Das DWS-Symposium 2018 des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Steuerrecht“ findet am 26. November 2018 statt. Auch hierzu finden Sie in Kürze weitere Informationen auf unserer Homepage.

Mit dem DWS-Gutachtendienst können Sie entspannt ins neue Jahr starten

Der Gutachtendienst des DWS-Instituts bietet Steuerberaterinnen und Steuerberatern eine kostengünstige und effiziente Serviceleistung: Ausführliche, unabhängige und passgenaue Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau. Damit leistet der Gutachtendienst einen Beitrag zur Qualitätssicherung Ihrer täglichen Berufspraxis.

Profitieren auch Sie von der großen Anerkennung, die die Gutachten des DWS-Instituts wegen ihres hohen fachlichen Anspruchs und ihrer Objektivität genießen, und setzen Sie wie viele Kollegen DWS-Gutachten erfolgreich in Ihrer Arbeit ein.

Das DWS-Instituts bietet folgende Formate für die Beurteilung Ihres konkreten Sachverhalts an:

Second Opinion:

Sie erhalten eine kurze Einschätzung inwiefern Ihrer ausführlich dargestellten Rechtsauffassung und des von Ihnen vertretenen Lösungsansatzes zu folgen ist. Sie erhalten Hinweise, welche Punkte in einem ausführlichen Gutachten vertieft geprüft werden sollten. Der Festpreis für eine Second Opinion beträgt 500 Euro.*

Kurzgutachten:

Sie erhalten eine Kurzdarstellung des Lösungswegs mit abschließendem Hinweis auf die Rechtslage. Ihr Sachverhalt wird summarisch geprüft und Sie erhalten Hinweise, welche Punkte in einem ausführlichen Gutachten vertieft geprüft werden sollten.
Der Festpreis für ein Kurzgutachten beträgt 900 Euro.

Gutachten:

Sie erhalten ein ausführliches Gutachten. Der von Ihnen dargestellte Sachverhalt wird präzise analysiert und das Gutachten wird passgenau erstellt. Meinungsstreitigkeiten werden umfassend dargestellt. Unterschiedliche Auffassungen von Finanzverwaltung und Rechtsprechung werden erörtert. Ihnen wird vorab ein Festpreis mitgeteilt.

*Preise netto zzgl. Der gesetzlich gültigen USt.

Dezember 2017

„Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“ - Symposium 2017 des DWS-Instituts

Da sich die Steuerrechtspraxis in den letzten Jahres immer stärker für das europäische Beihilfenrecht sensibilisieren musste, widmete sich das Symposium 2017 dieser Thematik.

Der Impulsvortrag schaffte zunächst einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen des EU-Beihilfenrechts im Bereich der deutschen Unternehmensbesteuerung. Im Zentrum stand dabei der Mittelstand und die Fragestellung: Wo liegen die Risiken? Wie ist Rechtssicherheit zu erlangen?

Die Expertendiskussion widmete sich insbesondere dem Problem der fehlenden Rechtssicherheit. Stellt sich erst im Nachhinein heraus, dass ein Mitgliedstaat gegen das Beihilfenrecht verstoßen hat, kann selbst ein gutgläubiger Steuerpflichtiger in der Regel keinen Vertrauensschutz beanspruchen. Die Tagungsteilnehmer bejahten daher das dringende Bedürfnis nach einer verfahrensrechtlichen Begrenzung der mit dem beihilferechtlichen Rückforderungsgebot verbundenen Risiken für Mandanten und steuerliche Berater. Die Teilnehmer waren sich einig, dass der EuGH den Raum für eine die legitimen Vertrauensschutzinteressen der Betroffenen berücksichtigende Fortbildung des Beihilfe-Verfahrensrechts leider noch nicht ausgeschöpft hat.

„Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“ - Berufsrechtstagung 2017 des DWS-Instituts

Die Rolle des Berufsstandes als kompetenter Vertreter in finanzgerichtlichen Verfahren bzw. als außergerichtlicher Dienstleister stand im Fokus der Berufsrechtstagung 2017.

Der einführende Vortrag widmete sich der Systematik des Rechtsdienstleistungsgesetzes. Er hat aufgezeigt, dass dieses als präventives Verbotsgesetz mit einem Erlaubnisvorbehalt zur Erbringung außergerichtlicher Rechtsdienstleistungen formuliert ist und sich die Beurteilung der außer-gerichtlichen Rechtsdienstleistung als zulässige Nebenleistung nach ihrem Inhalt, Umfang und sachlichen Zusammenhang mit der Haupttätigkeit richtet.

Die Expertendiskussion widmete sich daher der Systematik des Rechtsdienstleistungsgesetzes und der aktuellen Rechtslage zur Rolle der Steuerberater vor Gericht. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, welche außerhalb des originären Aufgabenbereichs des Steuerberatungsgesetzes liegenden außergerichtlichen Rechtsdienstleistungen Steuerberater anbieten dürfen. Dabei wurde insbesondere zwischen dem „rechtlichen Können“ und dem „rechtlichen Dürfen“ der Rechtsberatung durch den Steuerberater unterschieden. Hierbei kam auch eine mögliche Haftung des Steuerberaters bei Nichtvornahme solcher Rechtsdienstleistungen, die sich per Gesetz als rechtlich zulässige Nebenleistung darstellen, zur Sprache. Ebenso diskutierte das Podium die Frage, inwiefern die Erbringung einer Rechtsdienstleistung durch den Steuerberater zu einem Kompetenzkonflikt mit Rechtsanwälten führt. Im Ergebnis waren sich die Tagungsteilnehmer einig, dass das Problem der fehlenden Rechtssicherheit für den Steuerberater tatsächlich nur partiell de lege ferenda gelöst werden kann und allenfalls in Fällen einer interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen Rechtsanwälten und Steuerberatern zu vernachlässigen ist.

Videoclips der DWS-Wissenschaftspreisgewinner 2017 jetzt online

In diesem Jahr wurden Frau Dr. Marta Castelon und Herr Dr. Peter Krenn mit dem DWS-Wissenschaftspreis 2017 ausgezeichnet. Die Videoclips, in denen die Preisgewinner ihre Dissertationen vorstellen, sind unter folgendem Link abrufbar:

https://dws-institut.de/wissenschaftspreis

Der Titel der Arbeit von Frau Dr. Castelon lautet:

"International taxation of income from service under double tax conventions".

Frau Dr. Castelon untersucht in ihrer Dissertation die internationale Besteuerung von Dienstleistungen gemäß Doppelbesteuerungsabkommen aus rechtshistorischer, rechtspolitischer und rechtsvergleichender Perspektive.

Die Arbeit von Frau Dr. Castelon hat die Jury überzeugt, weil sie sich kritisch mit Abkommenspraxis und Rechtsprechung sowohl von industrialisierten Ländern als auch von Schwellenländern auseinandersetzt und damit einen Überblick über die steuerlichen Chancen und Risiken gibt, die mit Export von Dienstleistungen in unterschiedliche Länder verbunden sind. Die Arbeit hat große praktische Relevanz für Steuerberater, die Finanzverwaltung, die Judikative und jeden Rechtsanwender.

Der Titel der Arbeit von Herrn Dr. Krenn lautet:

"The Impact of Taxation on Managerial Incentives and Compensation".

Herr Dr. Krenn untersucht in seiner aufsatzbasierten Dissertation zum einen, welchen Einfluss die Besteuerung von Unternehmen auf die Entlohnung von Managern hat. Zum anderen zeigt er den Zusammenhang zwischen der Entlohnung von Managern und dem Umfang der Steuerplanung sowie der Einrichtung eines Tax Compliance Management Systems auf.
Die Beiträge von Herrn Dr. Krenn sind bereits in höchst renommierten Zeitschriften veröffentlicht worden. Eine dieser Zeitschriften hat das Ranking A. Eine derartig hoch angesehene Veröffentlichung in internationalen Zeitschriften wird von steuerlichen Arbeiten sehr selten erreicht.

 

November 2017

„Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“ – unter diesem Titel fand am 13. November 2017 die diesjährige Berufsrechtstagung des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater (DWS-Institut) in Berlin statt.

Dr. Raoul Riedlinger, Vorsitzender des DWS-Instituts und Präsident der Bundessteuerberaterkammer, wies in seiner Begrüßung auf die Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts aus dem vergangenen Jahr hin, die die gerichtliche Vertretungsbefugnis bei Abgabenangelegenheiten erweitert hatte. „Positiv und richtig ist zu vermerken, dass das Bundesverwaltungsgericht den Begriff der Abgabenangelegenheit weit auslegt und die Vertretung durch Steuerberater vor den Verwaltungsgerichten insoweit zulässt“, sagte Dr. Riedlinger. „Negativ und letztlich unverständlich hat das Bundessozialgericht die Antragstellung und Vertretung durch Steuerberater auf einem Gebiet, das für die meisten Steuerberater zum alltäglich Arbeitsumfeld gehört – das sozialversicherungsrechtliche Statusverfahren - nicht zugelassen. Vor diesem Hintergrund ist zu klären, zur Erbringung welcher Rechtsdienstleistungen der Steuerberater befugt ist“, so Dr. Riedlinger.

Im Anschluss an einen in das Thema einführenden Vortrag von Dr. Deckenbrock (Universität zu Köln) widmete sich die anschließende Podiumsdiskussion vor allem der Erbringung von außergerichtlichen Rechtsdienstleistungen durch Steuerberater. Dabei wurde insbesondere zwischen dem „rechtlichen Können“ und dem „rechtlichen Dürfen“ einer Rechtsberatung durch Steuerberater unterschieden. Hierbei kam auch eine mögliche Haftung des Steuerberaters bei Nichtvornahme solcher Rechtsdienstleistungen zur Sprache, die sich per Gesetz als rechtlich zulässige Nebenleistung darstellen. Ebenso diskutierte das Podium die Frage, inwiefern die Erbringung einer Rechtsdienstleistung durch den Steuerberater zu einem Kompetenzkonflikt mit Rechtsanwälten führt.

„Bei der außergerichtlichen Rechtsberatung durch den Steuerberater geht es um ein Sonderbedürfnis des Steuerberaters, das vom Gesetzgeber nicht als Problemfall erkannt wurde“, fasste Prof. Mann, Vorsitzender des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht“, die Diskussion zusammen. „Insofern spricht Vieles für die Notwendigkeit einer spezielle Regelung im Steuerberatungsgesetz, um das Rechtsdienstleistungsgesetz den allgemeinen Abgrenzungsformeln vorzubehalten“, so Prof. Mann.

Im Ergebnis waren sich die Tagungsteilnehmer einig, dass das Problem der fehlenden Rechtssicherheit für den Steuerberater tatsächlich nur partiell de lege ferenda gelöst werden kann und allenfalls in Fällen einer interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen Rechtsanwälten und Steuerberatern zu vernachlässigen ist.

Bild- und Tonmaterial finden Sie hier: https://www.dws-institut.de/arbeitskreise/berufsrecht

Der Arbeitskreis „Steuerrecht“ des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater (DWS-Institut) hat die dauerhafte Steigerung von Mitwirkungspflichten für Steuerpflichtige und Steuerberater zum Anlass genommen, grundlegende Gedanken zu einem Informations- und Auskunftsrecht im Besteuerungsverfahren zu formulieren. Die Denkansätze widmen sich unter anderem der Frage, ob durch die Stärkung von Ansprüchen auf Erteilung von (verbindlichen) Auskünften und Zusagen die Rechts- und Planungssicherheit für den Steuerpflichtigen gefestigt werden kann und ob eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Finanzverwaltung und Steuerpflichtigen bzw. deren Steuerberatern dazu führen kann, Verfahren schneller abzuschließen, Ressourcen zu sparen und (Rechts-)Streitigkeiten zu vermeiden.

Zudem erläutert die Broschüre die Bedeutung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung und der EU-Datenschutz-GrundVO vom 27. April 2016 für das Besteuerungsverfahren und reflektiert dazu kritisch die noch kurz vor Ende der 18. Legislaturperiode durch Gesetz vom 17. Juli 2017 in die Abgabenordnung eingefügten Vorschriften (insb. der §§ 32a-32c AO n.F.).

Die Broschüre macht deutlich, dass die Auskunfts- und Informationsrechte des Steuerpflichtigen ausgebaut und gesetzlich konkretisiert werden müssen, um mehr Rechts- und Planungssicherheit zu gewährleisten.

DWS-Broschüre „Recht auf Information und Auskunft im Besteuerungsverfahren“ jetzt herunterladen.

Das diesjährige DWS-Symposium widmet sich dem Thema „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“

Das Beihilfenrecht spielt für die Steuerrechtspraxis eine immer stärkere Rolle. Von besonderer Bedeutung ist insoweit neben der Vereinbarkeit der Steuergesetze mit den Art. 107 ff. AEUV auch die Ebene der Steuerrechtsanwendung. Dabei sind in Bezug auf die Anwendungen des Beihilfenverbots auf mitgliedstaatliche Steuervergünstigungen noch viele Fragen offen.

Das DWS-Institut nimmt diese Debatte zum Anlass, mit namhaften Experten aus der Rechtswissenschaft sowie mit Vertretern der Politik und der Finanzverwaltung über das europäische Beihilfenrecht und dessen Bedeutung für den Mittelstand zu diskutieren.

Termin: Montag, 27. November 2017, 15:30 Uhr
Ort: Auditorium Friedrichstraße, Friedrichstraße 180, 10117 Berlin

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm (pdf).

Hier geht es zur Anmeldung: https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/Symposium

 

Oktober 2017

Das DWS-Institut lädt Sie ein…

zur diesjährigen Berufsrechtstagung „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“.

Im Rahmen dieser Tagung werden sich namhafte Experten der Frage widmen, welche außerhalb des originären Aufgabenbereichs des Steuerberatungsgesetzes liegenden Rechtsdienstleistungen sich als zulässige Nebenleistung zur steuerberatenden Tätigkeit darstellen lassen. Denn nach dem neuen RDG, dessen § 5 Abs. 1 die zentrale Öffnungsklausel für die Befugnis zur Vornahme außergerichtlicher Rechtsdienstleistungen ist, ist die Unabdingbarkeit der Rechtsberatung für die beruflichen originären Tätigkeiten keine Voraussetzung mehr.

Termin: Montag, 13. November 2017, 15:00 Uhr
Ort: Maritim proArte Hotel Berlin, Friedrichstraße 151, 10117 Berlin
Anmeldung: https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/Berufsrechtstagung

August 2017

Diskussionsentwurf für eine gesetzliche Umsetzung der Gutschein-Richtlinie (EU) 2016/1065

Die Bundessteuerberaterkammer nimmt gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen Stellung zum Diskussionsentwurf für eine gesetzliche Umsetzung der Gutschein-Richtlinie (EU) 2016/1065.

Die Stellungnahme sowie den Diskussionsentwurf können Sie auf der Webseite der Bundessteuerberaterkammer unter dem folgenden Link einsehen:
https://www.bstbk.de/de/presse/stellungnahmen/archiv/20170817_stellungnahme_bstbk/index.html.

Start der 50. Jahres-Arbeitstagung „Recht und Besteuerung der Familienunternehmen 2017“

Die Veranstaltungsreihe „Recht und Besteuerung der Familienunternehmen“ , die das DWS-Institut jedes Jahr im Herbst anbietet, startet in die 50. Runde!

Auf insgesamt sieben Veranstaltungen, die in Wiesbaden, Baden-Baden, Nürnberg, Dortmund, Berlin, Saarbrücken und Hamburg durchgeführt werden, können sich die Teilnehmer über aktuelle Fragen rund um Familienunternehmen informieren.

Auf dem Programm stehen folgende Vorträge:

  • Familienunternehmen in der Gestaltungspraxis - Aktuelles für Personen- und Kapitalgesellschaften mit Prof. Dr. Michael Schaden und Dr. Hartmut Winkler
  • Brennpunkt Verfahrensdokumentation nach GoBD - Anforderungen an ein internes Kontrollsystem mit Bernhard Lindgens und Stefan Groß
  • Unternehmensnachfolge- und Vermögensplanung im Familienunternehmen - steuerliche und zivilrechtliche Entwicklungen mit Prof. Dr. Swen Oliver Bäuml

Mehr Informationen finden Sie unter https://www.dws-institut.de/arbeitstagung/50-jahres-arbeitstagung-recht-und-besteuerung-der-familienunternehmen-2017.

Vorschlag für eine Änderungsrichtlinie bezüglich des verpflichtenden automatischen Informationsaustauschs im Bereich der Besteuerung über meldepflichtige grenzüberschreitende Modelle – COM (2017) 335 final

Die Bundessteuerberaterkammer nimmt gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen sowie dem Finanzausschuss des Bundesrates Stellung zur oben genannten Änderungsrichtlinie. Die Stellungnahme finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.bstbk.de/de/presse/stellungnahmen/archiv/20170829_stellungnahme_bstbk/index.html

Mit dem DWS-Gutachtendienst können Sie Ihre Sommerpause genießen

Der Gutachtendienst des DWS-Instituts bietet Steuerberaterinnen und Steuerberatern auch während der Sommerpause eine kostengünstige und effiziente Serviceleistung: Ausführliche, unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau. Damit leistet der Gutachtendienst einen Beitrag zur Qualitätssicherung der täglichen Berufspraxis.

Profitieren auch Sie von der großen Anerkennung, die die Gutachten des DWS-Instituts wegen ihres hohen fachlichen Anspruchs und ihrer Objektivität genießen, und setzen Sie wie viele Kollegen DWS-Gutachten erfolgreich in Ihrer Arbeit ein.

Das DWS-Instituts bietet folgende Formate für die Beurteilung Ihres konkreten Sachverhalts an:

Second Opinion:
Sie erhalten eine kurze Einschätzung inwiefern Ihrer ausführlich dargestellten Rechtsauffassung und des von Ihnen vertretenen Lösungsansatzes zu folgen ist.

Kurzgutachten:
Sie erhalten eine Kurzdarstellung des Lösungswegs mit abschließendem Hinweis auf die Rechtslage.

Gutachten:
Sie erhalten ein ausführliches Gutachten. Der von Ihnen dargestellte Sachverhalt wird präzise analysiert und das Gutachten wird passgenau erstellt. Meinungsstreitigkeiten werden umfassend dargestellt. Unterschiedliche Auffassungen von Finanzverwaltung und Rechtsprechung werden erörtert.

Mehr Infos unter https://www.dws-institut.de/inhalte/gutachtendienst

Juli 2017

Beihefter zu DStR Heft 20/2017: „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“

Die Mitglieder des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht“ haben einen Beihefter zu DStR Heft 20/2017 mit dem Thema „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“ veröffentlicht. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Befugnis des Steuerberaters zur Erbringung außergerichtlicher Rechtsdienstleistungen, mit der Reichweite der gerichtlichen Vertretungsbefugnis von Steuerberatern im deutschen Prozessrecht sowie mit der verfassungsrechtlichen Einordnung.

Save the date!

Das Deutsche wissenschaftliche Institut der Steuerberater e.V. (DWS-Institut) veranstaltet am 13. November 2017 von 15:00 bis 17:10 Uhr in Berlin die Berufsrechtstagung 2017 zu dem Thema „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“.

Weitere Informationen zur Berufsrechtstagung 2017 finden Sie unter folgendem Link: https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/berufsrechtstagung-2017

Am 27. November 2017 veranstaltet DWS-Institut von 15:30 bis 18:00 Uhr in Berlin das DWS-Symposium 2017 zu dem Thema „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“.

Weitere Informationen zum DWS-Symposium 2017 finden Sie unter folgendem Link: https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/dws-symposium-2017

Mai 2017

DWS-Tagungsband zum Symposium 2016 erschienen

„Auskunfts- und Informationsrechte des Steuerpflichtigen – Stärkung der Rechtssicherheit im Besteuerungsverfahren“ - So lautet der Titel des soeben erschienenen DWS-Tagungsbandes zum Symposium 2016.

In den letzten Jahren wurden die Mitwirkungspflichten für Steuerpflichtige und Steuerberater stetig erhöht. So nehmen Steuerpflichtige beispielsweise beim Quellensteuerabzug wie der Lohn- und der Kapitalertragsteuer und im Bereich der Umsatzsteuer durch das Einbehalten und Abführen der Steuer Maßnahmen der Steuerverwaltung wahr. Diese für die Steuerpflichtigen gesetzlich normierten Obliegenheiten werfen insbesondere bei komplizierten Sachverhaltsgestaltungen die Frage auf, ob mögliche negative Steuerfolgen durch die Ausweitung von Auskunfts- und Informationsrechten für den Steuerpflichtigen vermieden werden können.

Das DWS-Institut hatte sein Symposium 2016 daher der Diskussion gewidmet, ob durch die Stärkung von Ansprüchen auf Erteilung von (verbindlichen) Auskünften und Zusagen die Rechts- und Planungssicherheit für den Steuerpflichtigen gefestigt werden kann und ob eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Finanzverwaltung und Steuerpflichtigen bzw. deren Steuerberatern dazu führen kann, Verfahren schneller abzuschließen, Ressourcen zu sparen und (Rechts-)Streitigkeiten zu vermeiden.

Die Tagung zeigte deutlich die Notwendigkeit der Fortführung und Ausweitung der kommunikativen Zusammenarbeit zwischen Finanzverwaltung und Steuerpflichtigen bzw. deren Steuerberatern. Insbesondere in den Fällen, in denen Unternehmen einerseits für staatliche Zwecke entschädigungslos in den Dienst genommen werden, andererseits aber das volle finanzielle Steuer- u. Haftungsrisiko tragen, sahen die Diskussionsteilnehmer zum Teil ein deutliches Missverhältnis.

Der Tagungsband „Auskunfts- und Informationsrechte des Steuerpflichtigen – Stärkung der Rechtssicherheit im Besteuerungsverfahren“ gibt die Vorträge der Referenten des Symposiums und die anschließende Diskussion wieder und kann in Kürze über den DWS-Verlag bezogen werden.

 

PRESSEMITTEILUNG:

Steuerlicher Zinssatz ist verfassungswidrig

Der wissenschaftliche Arbeitskreis „Steuerrecht“ des DWS-Instituts ist von der Verfassungswidrigkeit des festgeschriebenen steuerlichen Zinssatzes in Höhe von 6 Prozent pro Jahr überzeugt.

Da der Leitzins der Europäischen Zentralbank langfristig auf einem niedrigen Niveau bleiben wird und Banken derzeitig sogar 0,4 Prozent Strafzinsen für Einlagen bei der EZB zahlen müssen, sind die fixen Zinssätze, die das Steuerrecht an mehreren Stellen festschreibt, weder realitätsgerecht noch verfassungsgemäß. Sowohl bei der Vollverzinsung nach § 233a AO als auch bei der Abzinsung von Pensionsrückstellungen wird dies besonders deutlich.

Daher fordert der Arbeitskreis den Steuergesetzgeber auf, als Sofortmaßnahme den Vollverzinsungssatz zu halbieren. Langfristig sollte sich die Verzinsung von Ansprüchen aus dem Steuerschuldverhältnis am Kapitalmarktniveau orientieren.

Auch hinsichtlich der Verzinsung von Pensionsrückstellungen geht der Arbeitskreis von dringendem Korrekturbedarf durch eine Annäherung der steuerrechtlich und handelsrechtlich zu berücksichtigenden Zinssätze aus, da eine Besteuerung von überhöhten Gewinnen die Unternehmen nachhaltig belastet.

Das Positionspapier des wissenschaftlichen Arbeitskreises zum steuerlichen Zinssatz finden Sie unter folgendem Link: https://www.dws-institut.de/arbeitskreise/steuerrecht

April 2017

Ankündigung der Berufsrechtstagung 2017 und des Symposiums 2017

Am 13. November 2017 veranstaltet das DWS-Institut die Berufsrechtstagung 2017 des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht“ mit dem Thema „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“.

Das Symposium 2017 des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Steuerrecht“ findet am 27. November 2017 statt und  trägt den Titel: „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“.

 

Nachwuchswissenschaftler gesucht!

Auch in diesem Jahr laden wir NachwuchswissenschaftlerInnen ein, Ihre Arbeiten einzureichen und sich für den Wissenschaftspreis 2017 zu bewerben. Mit dem Wissenschaftspreis soll die beste Arbeit auf dem Gebiet des Steuerrechts, der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre oder der Finanzwissenschaften ausgezeichnet werden. Bewerben können sich Absolventen juristischer oder wirtschaftswissenschaftlicher Fakultäten.

Der Wissenschaftspreis ist mit 3.000 Euro dotiert. Zusätzlich wird die Möglichkeit gegeben, die Arbeit kostenfrei in der Schriftenreihe des DWS-Instituts oder online auf der Homepage des DWS-Instituts zu veröffentlichen und die Arbeit mit einer Zusammenfassung in einem kurzen Videoclip zu präsentieren.

Weitere Informationen finden Sie in Kürze unter https://www.dws-institut.de/inhalte/wissenschaftspreis.

 

Einführungspreise des Gutachtendienstes für die Einstiegsangebote enden am 30. April 2017

Der Gutachtendienst des DWS-Instituts erstellt ausführliche, unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau und leistet damit einen Beitrag zur Qualitätssicherung der täglichen Berufspraxis. Bis 30. April 2017 gelten für die zwei neuen Gutachtenformate noch die Einführungspreise:

SECOND OPINION

Sie erhalten eine kurze Einschätzung, inwiefern Ihrer ausführlich dargestellten Rechtsauffassung und des von Ihnen vertretenen Lösungsansatzes zu folgen ist.

Einführungspreis bis 30. April 2017: 250 €

KURZGUTACHTEN

Sie erhalten eine Kurzdarstellung des Lösungswegs mit abschließendem Hinweis der Rechtslage.

Einführungspreis bis 30. April 2017: 450 €

Weitere Informationen zum Gutachtendienst finden Sie unter dem folgenen Link: 
DWS-Gutachtendienst

 

März 2017

Ankündigung der Jahrestagung 2017 und des Symposiums 2017

Am 13. November 2017 veranstaltet das DWS-Institut  die Jahrestagung 2017 des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht“, die sich dem Thema „Vereinbare Tätigkeiten“ widmet. Das Symposium 2017 des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Steuerrecht“ am 27. November 2017  trägt den Titel: „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“.

Einführungspreise des Gutachtendienstes für die Einstiegsangebote enden demnächst

Der Gutachtendienst des DWS-Instituts erstellt ausführliche, unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau und leistet damit einen Beitrag zur Qualitätssicherung der täglichen Berufspraxis. Derzeitig werden die zwei neuen Gutachtenformate noch zu Einführungspreisen angeboten:

SECOND OPINION

Sie erhalten eine kurze Einschätzung, inwiefern Ihrer

ausführlich dargestellten Rechtsauffassung und des von

Ihnen vertretenen Lösungsansatzes zu folgen ist.

Festpreis: 250 €

KURZGUTACHTEN

Sie erhalten eine Kurzdarstellung des Lösungswegs mit

abschließendem Hinweis der Rechtslage.

Festpreis: 450 €

Die Einführungspreise für diese Einstiegsangebote gelten noch bis Ende April.

Frau Dr. Anna Feller gewinnt den Förderpreis 2016

Das  DWS-Institut vergibt einmal im Jahr einen Förderpreis. Dieser Preis ehrt eine wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet des Steuerrechts. Im Jahr 2016 hat das DWS-Institut diese Auszeichnung an Frau Dr. Anna Feller verliehen. Die Dissertation ist in englischer Sprache verfasst. Die deutsche Übersetzung des Titels lautet: 

„Aufsätze zu Steuerplanung und Steuervermeidung – Neue Erklärungsansätze warum sich Steueraufwand zwischen Unternehmen stark unterscheidet”

Frau Dr. Feller untersucht in ihrer Dissertation, was die Ursachen dafür sind, dass bestimmte Unternehmen mehr Steuerplanung betreiben, während andere Unternehmen die verfügbaren Instrumente deutlich zurückhaltender einsetzen. Die Arbeit von Frau Dr. Feller hat die Jury überzeugt, weil sie ein international diskutiertes Problem mit innovativen Methoden aufgreift. Sie untersucht zum Beispiel den Einfluss von Steuerplanungszielen auf die Steuerzahlungen der Unternehmen. Insoweit liefert die Dissertation von Frau Dr. Feller einen wichtigen Beitrag zur Steuerplanung von global agierenden Unternehmen.

Februar 2017

DWS-Tagungsband zur Berufsrechtstagung 2016 erschienen

„Qualitätssicherung durch Fortbildungspflicht?“ - So lautet der Titel des soeben erschienenen DWS-Tagungsbandes zur Berufsrechtstagung 2016. Das DWS-Institut hatte im letzten Jahr das Gesetzgebungsverfahren zur Einführung einer Fortbildungspflicht für Rechtsanwälte zum Anlass genommen, im Rahmen seiner Berufsrechtstagung die aktuelle Diskussion einer kontrollierten bzw. kontrollierbaren Fortbildungspflicht für Steuerberater zu beleuchten, mögliche Folgen für den steuerberatenden Beruf aufzuzeigen und verschiedene Möglichkeiten der Ausgestaltung einer Fortbildungspflicht sowie deren verfassungsrechtliche Grenzen zu diskutieren. Dr. Raoul Riedlinger, Vorsitzender des DWS-Instituts und Präsident der Bundessteuerberaterkammer hatte mit den Worten „Fortbildung ist ein nicht wegzudenkender Aspekt der täglichen Praxis“ auf die Wichtigkeit dieses Themas hingewiesen. Der Tagungsband „Qualitätssicherung durch Fortbildungspflicht?“ gibt die Vorträge der Referenten der Berufsrechtstagung und die anschließende Diskussion wieder und kann über des DWS-Verlag unter folgendem Link bezogen werden: https://www.dws-verlag.de/qualitaetssicherung-durch-fortbildungspflicht-dws-schriftenreihe-band-36-835.html

Januar 2017

DWS-Institut unterstützt Steuerberater mit neu aufgelegtem Gutachtendienst

Der Gutachtendienst des DWS-Instituts erstellt ausführliche Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau und leistet damit einen Beitrag zur Qualitätssicherung der täglichen Berufspraxis. Weitere Details finden Sie hier.