Aktuelles
Archiv - BStBK-Nachrichten

Juni 2020

Licht und Schatten beim Konjunkturpaket der Bundesregierung

Nach Einschätzung der Bundessteuerberaterkammer hilft die vorgesehene Ausweitung des Verlustrücktrags im aktuell vorliegenden Konjunkturpaket der Bundesregierung vielen Unternehmen bei ihrer Liquiditätsplanung. BStBK-Präsident Prof. Hartmut Schwab ist überzeugt: „Damit die Eigenkapitalbasis unserer Mandanten gestärkt ist und Insolvenzen verhindert werden können, müssen die aktuell entstehenden Verluste unmittelbar mit Gewinnen aus den Vorjahren verrechnet werden können. Neben der nun avisierten betragsmäßigen Ausweitung der Verlustrücktragsmöglichkeit ist nach unserer Auffassung allerdings auch eine zeitliche Ausweitung des Verlustrücktragszeitraum auf mindestens zwei weitere Jahre erforderlich und sollte bei der gesetzlichen Umsetzung berücksichtigt werden.“

Die zusätzlich in Aussicht gestellte Möglichkeit zur Bildung einer steuerlichen Corona-Rücklage befürwortet Schwab ebenfalls: „Die Bundessteuerberaterkammer hatte in der Vergangenheit immer wieder darauf hingewiesen: Es ist wichtig, dass unsere Mandanten einen gewinnwirksamen Passivposten für die im Jahr 2020 erwarteten Verluste bilden können. Und das bereits für den Veranlagungszeitraum 2019. So können Unternehmen, die im Jahr 2019 noch erfolgreich waren, steuerlich entlastet werden, um die hierdurch gewonnenen Mittel zur Bewältigung der Krise einzusetzen. Erfreulich, dass der Gesetzgeber unseren Impuls aufgegriffen hat."

Die geplante Absenkung der Mehrwertsteuersätze wird für Unternehmen und Verbraucher einige spürbare Veränderungen bringen. Schwab bezweifelt, dass diese Absenkung auch in Gänze an die Verbraucher weitergegeben wird. „Mit großer Sorge sehen wir den erheblichen Bürokratie- und Umstellungsaufwand, der alle Unternehmen betreffen wird, denn es handelt sich um ein Massenverfahren. Die notwendige IT-Anpassung von Kassensystemen, Warenwirtschaftssystemen, Buchhaltungssystemen, Fakturaprogrammen etc. wird kaum innerhalb dieser kurzen Zeit – fehlerfrei – realisierbar sein.“, so Schwab.

Völlig ungeklärt sind viele umsatzsteuerliche Detailfragen wie bspw. Fragen zu den Dauerrechnungen, Anzahlungen und Gutscheinen. Hier appelliert die Bundessteuerberaterkammer an das Bundesfinanzministerium, noch bis Mitte Juni 2020 ein entsprechendes Schreiben zur geplanten Umstellung zu veröffentlichen. 

 

BStBK setzt angemessene Vergütung für Steuerberater durch

Vergangenen Freitag brachte der Bundesrat die Novellierung der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) auf den Weg. Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) initiierte den Novellierungsprozess und konnte alle ihre wesentlichen Forderungen durchsetzen – ein großer Erfolg für den Berufsstand! Die neue StBVV tritt voraussichtlich zum 1. Juli 2020 als Teil der „5. Verordnung zur Änderung steuerlicher Verordnungen“ in Kraft.

Im Detail konnte die BStBK erreichen, dass der Gesetzgeber die StBVV erstmals seit neun Jahren an die wirtschaftlichen Entwicklungen anpasst, sie praxistauglich gestaltet und Steuerberater angemessen vergütet werden. Die zentralen Verbesserungen für den Berufsstand sind:

Angleichung an das Vergütungsrecht der Rechtsanwälte

BStBK-Präsident Prof. Dr. Hartmut Schwab: „Nach langer Durststrecke und dem Ritterschlag zum Organ der Steuerrechtspflege im letzten Jahr hebt der Gesetzgeber unseren Berufsstand auch bei der Vergütung mit den Rechtsanwälten auf eine Stufe. Ein wichtiger Meilenstein, denn gleicher Tätigkeit gebührt gleiche Bezahlung.“ Vertritt ein Steuerberater also seinen Mandanten bspw. in einem Einspruchsverfahren gegenüber den Verwaltungsbehörden oder prüft er die Erfolgsaussichten eines Rechtsmittels, wird zukünftig direkt auf das Vergütungsrecht der Rechtsanwälte verwiesen. Das soll auch ein erneutes Auseinanderdriften der Vergütungssätze verhindern. Weiter führt Schwab aus: „Die angepasste Bezahlung ist auch als Anerkennung für die qualitativ hochwertige Beratung unseres Berufsstands zu verstehen. Das freut uns sehr! Gerade in Zeiten der Corona-Krise zeigt unser Berufsstand außerordentlichen Einsatz.“

Elektronische Rechnungsstellung in Textform möglich

Steuerberater können mit der neuen StBVV ihre Rechnungen auch elektronisch, bspw. per E-Mail, an ihren Mandanten verschicken, wenn der zugestimmt hat. Die Zustimmung muss dabei nicht per Unterschrift erfolgen, eine E-Mail reicht aus. Schwab: „Die elektronische Rechnungstellung mit der Textform zu vereinfachen, ist ein von der BStBK lange geforderter Schritt in die digitale Zukunft. So können Steuerberater ihre Rechnungen zukünftig ohne Medienbruch einfach digital verschicken. Das erleichtert den Kanzleialltag ungemein.“

Vergütung an wirtschaftliche Entwicklung angepasst

Zudem erhöht der Gesetzgeber die Werte in den Tabellen der StBVV, die u. a. die Vergütung für Beratungs- oder Buchführungstätigkeiten festlegen, linear um 12 Prozent. Die angepasste Vergütung gleicht die Inflation aus und ermöglicht es Steuerberatern, die in den letzten Jahren deutlich gestiegenen allgemeinen Geschäftskosten und Preise zu kompensieren. Neben höheren Mieten und Personalkosten sind das u. a. die Aufwendungen, die Berufsträger für die Digitalisierung ihrer Kanzlei aufgebracht haben. Auch besonders erfreulich sind die Anpassungen in der StBVV bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR): Sowohl der Oberwert für die Rahmengebühr als auch der Mindestgegenstandswert werden erhöht und somit dem deutlichen Mehraufwand bei der Erstellung der EÜR Rechnung getragen.

Mit der Novellierung konnte die BStBK die StBVV nachhaltig stärken – ein sehr gutes Ergebnis für den Berufsstand. Denn mit 74,5 Prozent rechnet der weit überwiegende Anteil der Steuerberater auf Grundlage der StBVV ab – das zeigt die letzte STAX-Auswertung der BStBK aus dem Jahr 2018. Nach dem Motto „nach der Novelle ist vor der Novelle“ setzt sich die BStBK auch in Zukunft dafür ein, dass die StBVV kontinuierlich angepasst wird.

Wir sind wieder da - ab Juli 2020 bietet die Bundessteuerberaterkammer wieder Präsenzseminare an!

Wir freuen, uns, Ihnen wieder praxisrelevante Seminare auf höchstem Niveau anbieten zu können. Unsere Experten informieren Sie über Themen zum Kanzleimanagement, zur Betriebswirtschaftlichen Beratung und begleiten Sie bei Ihrer Spezialisierung im komplexen Gebiet des Internationalen Steuerrechts. Über aktuelle Entwicklungen rund um den Berufsstand halten wir Sie mit Seminaren zu Brennpunktthemen auf dem Laufenden.

Selbstverständlich werden bei unseren Seminaren die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten:

  • Große Veranstaltungsräume, in denen Sie mit Mindestabständen platziert werden.
  • Wir stellen Ihnen Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfügung.
  • In unseren Veranstaltungshotels gelten strenge Hygienekonzepte, die sorgfältig eingehalten werden.

Unser umfangreiches Seminarprogramm und weitere Informationen finden Sie hier: www.bstbk-seminare.de

Mai 2020

DEUTSCHER STEUERBERATERKONGRESS 2020

Aufgrund der Corona-Krise musste der DEUTSCHE STEUERBERATERKONGRESS abgesagt werden. Einzelne Teile stellt die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) aber online zur Verfügung. 

In einer Videobotschaft gibt BStBK-Präsident Prof. Dr. Hartmut Schwab Einblicke in die berufs- und steuerrechtlichen Entwicklungen, die den Berufsstand aktuell bewegen. Die ersten Sofortmaßnahmen der Bundesregierung lobt Schwab als wichtigen Startschuss, warnt aber auch vor ziellosem Aktionismus bei neuen Maßnahmen: „Man kann den Eindruck gewinnen, dass sich hier ein Flickenteppich von Fördermaßnahmen ausdehnt. Statt „Weiter so!“ ist es doch nun an der Zeit, echte Konzepte zu entwickeln, wie dieses Land zurück zur alten Stärke gelangt.“ Dies könne laut Schwab über eine Ausdehnung der Verlustverrechnung erfolgen. Denn die Deckelung auf 15 Prozent ziele an der unternehmerischen Realität vorbei.

Außerdem hebt Schwab hervor, dass es dringend an der Zeit sei, die Krisentauglichkeit des Unternehmenssteuerrechts auf den Prüfstand zu stellen. Mit vereinzelten Instrumenten hilft die Politik den Unternehmen nicht aus der Krise, hier ist Systematik gefordert. Eine sogenannte negative Gewinnsteuer ist für Schwab zumindest als temporär eingesetztes Instrument denkbar: „Die Gemeinschaft würde nicht länger nur von unternehmerischen Gewinnen profitieren, sondern sich auch an unternehmerischen Verlusten beteiligen müssen. Es käme die vielzitierte Idee des Staats als „stiller Teilhaber“ zum Tragen. Ein solches Instrument könnte ggf. mit einer rückwirkenden Steuersenkung implementiert werden.“

Die Videobotschaft dreht sich aber nicht nur um das Steuerrecht in der Corona-Krise. Schwab geht auch auf weitere Herausforderungen ein, wie die Anzeigepflichten für grenzüberschreitende Steuergestaltungen und das Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen die Vorbehaltsaufgaben der Steuerberater.

Als Highlight der digitalen Fachinformationen richtet Bundesfinanzminister Olaf Scholz eine Videobotschaft an den Berufsstand. Er gibt u. a. Einblick in die Pläne der Bundesregierung zur Modernisierung der Körperschaftsteuer. Zudem nimmt BFH-Präsident Prof. Dr. h. c. Rudolf Mellinghoff in seinem digitalen Grußwort u. a. zu den Fördermaßnahmen der Bundesregierung Stellung. Er fragt, ob einzelne Sofortmaßnahmen den verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen entsprechen, denn auch eine partielle Steuerfreistellung wäre nicht ohne gesetzliche Grundlage möglich. Schließlich beschäftigt er sich mit dem vorrangigen Handlungsbedarf im Steuerrecht, fordert ein Sanierungssteuerrecht und schlägt vor, dass die neuen Arbeitsformen wie Home-Office, Video- und Internetnutzung durch realitätsgerecht bemessene Pauschbeträge angemessen berücksichtigt werden sollten.

Die BStBK stellt zudem die Skripte der Referenten mit wertvollen Praxishinweisen zu aktuellen Themen auf der Kongress-Website zur Verfügung. Das E-Book enthält die Vortragsunterlagen der Experten, die zum DEUTSCHEN STEUERBERATERKONGRESS als Referenten eingeladen waren. Es ist für alle Berufsträger kostenlos zugänglich und kann über die Zugangsdaten, die bei der BStBK und den Steuerberaterkammern abgefragt werden können, heruntergeladen werden.

Alle Formate sind ab heute unter www.deutscher-steuerberaterkongress.de verfügbar.

Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) vertritt als gesetzliche Spitzenorganisation die Gesamtheit der bundesweit rund 99.000 Steuerberater, Steuerbevollmächtigten und Steuerberatungsgesellschaften. Neben der Vertretung des Berufsstandes auf nationaler und internationaler Ebene wirkt die BStBK an der Beratung der Steuergesetze sowie an der Gestaltung des Berufsrechts mit. Sie fördert außerdem die berufliche Fortbildung der Steuerberater und die Ausbildung des Nachwuchses.

April 2020

Corona-Krise: Weitere Maßnahmen zum Schutz von Unternehmen erforderlich

Die Corona-Krise ist ein Stresstest für die deutsche Wirtschaft und stellt somit auch Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor große Herausforderungen. Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) und die Wirtschaftsprüferkammer (WPK) fordern demnach in ihrem gemeinsamen 9 Punkte-Plan an das Bundesfinanzministerium zusätzliche steuerliche und verfahrensrechtliche Maßnahmen, die Unternehmen, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer unterstützen.

Das Bundesfinanzministerium brachte zwar bereits erste steuerliche Maßnahmen auf den Weg, BStBK und WPK sehen aber noch akuten Handlungsbedarf und fordern weitere Schritte:

Meldepflichten und Strafzahlungen zeitlich befristet aussetzen

BStBK-Präsident Prof. Dr. Hartmut Schwab: „Die Unternehmen haben Existenzängste und unser Berufsstand arbeitet aktuell am Limit, um allen Pflichten und Fristen nachzukommen. Für uns ist es unverständlich, warum die Bundesregierung weiterhin bspw. an Meldepflichten für grenzüberschreitende Steuergestaltungen und an Sanktionen bei nicht eingehaltenen Fristen festhält. Es ist zwingend erforderlich, diese Pflichten und Strafzahlungen bis auf Weiteres auszusetzen, um Berufsstand und Unternehmen zu entlasten.“

Bundesweite Stundung der Lohnsteuer

Positiv bewerten die beiden Organisationen, dass die Bundesregierung Unternehmen Steuerstundungen ermöglicht. Sie können bspw. die Einkommen- und Körperschaftsteuer stunden lassen. Dies greift aber zu kurz, denn eine bundeseinheitliche Regelung zur Lohnsteuerstundung ist bislang nicht geplant „Es darf bei der Umsetzung von Steuerstundungen keinen Flickenteppich geben: Wir fordern hier eine bundesweit einheitliche Lösung für die Stundung der Lohnsteuer, um die Zukunft aller Unternehmen zu sichern,“ so Schwab.

Bisherige Regelung für Verlustverrechnung lockern

Um Unternehmen schnell und unbürokratisch die benötigte Liquidität zu verschaffen, ist es notwendig, die in der Krise entstanden Verluste mit den Gewinnen aus den Vorjahren verrechnen zu können. Die schnellste und effektivste Lösung ist, wenn die zuletzt gezahlte Steuer auf bereits erzielte Gewinne mit formlosem Antrag umgehend erstattet würde. Schwab: „Wir fordern, den Zeitraum für den Verlustrücktrag von einem auf zwei Jahr zu verlängern und den Umfang des Rücktrags auf 4.000.000 Euro zu erhöhen. Das Bundesfinanzministerium sollte diesen Handlungsbedarf erkennen und das Thema zeitnah angehen.“

Keine nachteiligen Auswirkungen auf Steuererleichterungen

In bestimmten Fällen können Unternehmen Steuervorteile bspw. für geplante Investitionen erhalten, müssen diese aber auch in einem bestimmten Zeitraum umsetzen. In der aktuellen Corona-Krise müssen Unternehmen aber vermehrt bereits geplante Investitionen verschieben, um sich wirtschaftlich „über Wasser zu halten“. Schwab: „Dieser Aufschub ist nicht freiwillig, sondern existenziell. Daraus dürfen für die Unternehmen keine steuerlichen Nachteile entstehen, auch wenn sie für die geplanten Investitionen vorab Steuererleichterungen erhalten haben.“

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sind gleichermaßen erste Ansprechpartner der Unternehmen für alle Fragen rund um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise. Die genannten Forderungen verschaffen Berufsstand und vor allem Mandanten mehr Handlungsspielraum, um die Krise zu meistern.

Der komplette 9 Punkte-Plan von BStBK und WPK ist unter www.bstbk.de/de/themen/steuerrecht-und-rechnungslegung/weitere-steuerthemen verfügbar.

Berufsstatistik 2019: Steuerberater weiterhin auf Erfolgskurs

Das Interesse am Beruf des Steuerberaters ist ungebrochen – das zeigt die aktuelle Berufsstatistik der Bundessteuerberaterkammer (BStBK). 2019 stieg die Zahl der Mitglieder in den Steuerberaterkammern bundesweit auf insgesamt 98.955, ein Zuwachs von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

BStBK-Präsident Prof. Dr. Hartmut Schwab: „Wir freuen uns über den kontinuierlichen Zuwachs im Berufsstand. Mit seinem bunten Strauß vielfältiger Tätigkeiten ist der steuerberatende Beruf auch für junge Menschen attraktiv und kann sich am Arbeitsmarkt behaupten. Das zeigen die 1.302 neu zugelassenen Berufsträger.“

Laut der aktuellen Berufsstatistik ist die Steuerberaterkammer München mit 12.617 Berufsträgern wie auch im Vorjahr die mitgliederstärkste Steuerberaterkammer – gefolgt von den Steuerberaterkammern Düsseldorf mit 9.556 und Hessen mit 8.791 Mitgliedern. Zudem begeistern sich immer mehr Frauen für den steuerberatenden Beruf: Die Frauen-Quote kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent auf 36,8 Prozent. 2019 waren in Deutschland 32.566 Steuerberaterinnen tätig.

Auch die Syndikus-Steuerberater stehen weiterhin hoch im Kurs. Ihr Anteil nahm im Jahr 2019 um 6,1 Prozent zu. „Dieser Aufwärtstrend zeigt, unser Engagement für die Syndikus-Steuerberater trägt Früchte. Aus unserer Sicht wird sich dieser Erfolgskurs mit der wachsenden Bedeutung der vereinbaren Tätigkeiten in der digitalisierten Arbeitswelt weiter fortsetzen. Für Berufseinsteiger kann die Syndikus-Tätigkeit ein erfolgversprechendes Sprungbrett in die Selbstständigkeit sein“, so Schwab. Im Berufsstand sind 68,6 Prozent selbstständig und 31,4 Prozent als Angestellte tätig.

Zusätzlich zur wachsenden Relevanz der vereinbaren Tätigkeiten zeigt sich in der Berufsstatistik 2019 auch die hohe Bedeutung von Zusatzqualifikationen. Fast ein Viertel des Berufsstandes ist auch als Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt oder vereidigter Buchprüfer zugelassen. Der Anteil der Fachberater für Internationales Steuerrecht unter den Steuerberatern stieg 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Prozent sowie der Anteil der Fachberater für Zölle und Verbrauchersteuern sogar um 30,4 Prozent.

Die komplette BStBK-Berufsstatistik ist verfügbar unter www.bstbk.de/de/presse/pressemitteilungen.

März 2020

Steuerfachangestellte: Ausbildung immer gefragter

Auf der Suche nach dem passenden Beruf entscheiden sich immer mehr Jugendliche für die Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellten – das zeigt die aktuelle Ausbildungsstatistik der Bundessteuerberaterkammer (BStBK). 2019 bildeten Steuerberater bundesweit insgesamt 18.103 Nachwuchskräfte aus, ein Zuwachs von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

BStBK-Präsident Prof. Dr. Hartmut Schwab: „Die Ausbildung ist abwechslungsreich, zukunftssicher und bietet viele Aufstiegschancen – das überzeugt immer mehr Nachwuchskräfte. Darüber freuen wir uns besonders, denn bundesweit entscheiden sich immer weniger Jugendliche für eine Berufsausbildung.“

Laut den aktuellen Ausbildungszahlen sind mit 2.223 Jugendlichen die meisten Nachwuchskräfte im Bezirk der Steuerberaterkammer Niedersachsen tätig. Die verhältnismäßig stärkste Steuerberaterkammer im Bereich der Ausbildung ist im Jahr 2019 die Steuerberaterkammer Mecklenburg-Vorpommern. In der Küstenregion bilden 32,2 Prozent der Mitglieder aus.

Auch die bundesweite Rangliste der 326 anerkannten Ausbildungsberufe des Bundesinstituts für Berufsbildung untermauert diesen Zuspruch der Jugendlichen für den Weg zum/zur Steuerfachangestellten. Hier kletterte die Ausbildung unter die Top 21 und gehört somit zu den beliebtesten Berufen. Bei Frauen ist sie mit Platz 12 besonders gefragt.

„Die Zahlen zeigen: Unser Einsatz im Nachwuchsbereich trägt Früchte. Mit der Nachwuchskampagne „Mehr als du denkst“ und dem Engagement vor Ort konnten wir die Ausbildung stärker ins Bewusstsein der Zielgruppe rücken. Durch zusätzliche Fortbildungen ist es uns gelungen, die Ausbildung noch attraktiver zu gestalten und neue Aufstiegschancen zu bieten“, so Schwab.

Die Grafiken zu den Ausbildungszahlen sind verfügbar unter www.bstbk.de/de/presse/pressemitteilungen.

Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) vertritt als gesetzliche Spitzenorganisation die Gesamtheit der bundesweit fast 98.000 Steuerberater, Steuerbevollmächtigten und Steuerberatungsgesellschaften. Neben der Vertretung des Berufsstandes auf nationaler und internationaler Ebene wirkt die BStBK an der Beratung der Steuergesetze sowie an der Gestaltung des Berufsrechts mit. Sie fördert außerdem die berufliche Fortbildung der Steuerberater und die Ausbildung des Nachwuchses.

Februar 2020

Neues Seminar der Bundessteuerberaterkammer: 13. März 2020 in Köln

EXISTENZGRÜNDUNGSBERATUNG / WORKSHOP: BUSINESSPLANERSTELLUNG

Deutschland braucht Existenzgründer. Existenzgründer brauchen eine gute Beratung, um sich richtig aufzustellen und langfristig

wirtschaftlich erfolgreich sein zu können. StB Michael Faraone wird im neuen Seminar der BStBK die Kenntnisse vermitteln,
die für eine umfassende Beratung von Existenzgründern benötigt werden. Das reicht von der Einschätzung des Geschäftsmodells über die Rechtsformwahl und Finanzierungsfragen bis zu bürokratischen Anforderungen und den notwendigen Formalitäten, die Gründer zu beachten haben. An die Darstellung dieser Beratungsinhalte

schließt sich ein Workshop an, in dem die Erstellung eines Businessplans praxisgerecht eingeübt werden kann. Damit sind die Teilnehmer nach dem Seminarbesuch rundum für

die Beratung von Existenzgründungen gewappnet. Und erfolgreiche Existenzgründer sind dankbare Mandanten.

Nähere Informationen unter www.bstbk-seminare.de.

Wir würden uns freuen, Sie als Teilnehmer begrüßen zu dürfen.

DEUTSCHER STEUERBERATERKONGRESS mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz

Am 11. und 12. Mai 2020 lädt die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) zum 58. DEUTSCHEN STEUERBERATERKONGRESS nach Berlin ein. Als besonderes Highlight wird die Rede von Bundesfinanzminister Olaf Scholz erwartet.

Der DEUTSCHE STEUERBERATERKONGRESS bietet den Teilnehmern mit einem erstklassigen Fachprogramm einen bunten Strauß von interessanten Themen des aktuellen Steuerrechts, der Digitalisierung und des Kanzleimanagements. Hochkarätige Referenten präsentieren alles Wissenswerte bspw. zur elektronischen Betriebsprüfung oder zur konstruktiven Kommunikation und effektiven Gesprächsführung. Um die Teilnahme am Kongress noch praxisnäher zu gestalten, bietet die BStBK die Referate in neuen interaktiven Formaten an: In Fallstudien und Workshops werden brisante Themen aus dem Berufsalltag, wie z. B. Beratung im insolvenznahen Bereich, dargestellt.

BStBK-Präsident Prof. Dr. Hartmut Schwab begrüßt zudem den Berliner Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz und Prof. Dr. h. c. Rudolf Mellinghoff, Präsident des Bundesfinanzhofs, als Redner. Priv.-Doz. Dr. med. habil. Volker Busch, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie in Regensburg, referiert über die „Steuerberatung zwischen Zahlen und Mandant: Das Gehirn unter Strom und ständig online – Vom klugen Umgang mit digitaler Reizflut und Multitasking“.

Speziell jungen Steuerberatern gibt das Forum „Die Steuerkanzlei 4.0 – Neue Herausforderungen und Lösungsansätze“ Anregungen, wie die eigene Kanzlei zukunftsfest aufgestellt werden kann.

Das Programm des 58. DEUTSCHEN STEUERBERATERKONGRESSES sowie Hinweise zur Anmeldung sind unter www.deutscher-steuerberaterkongress.de abrufbar.

BStBK veröffentlicht neue Hinweise zu vereinbaren Tätigkeiten

Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) hat Hinweise zu den vereinbaren Tätigkeiten veröffentlicht. Mit den „Hinweisen für die Tätigkeit des Steuerberaters als Prüfer von Vollständigkeitserklärungen nach dem Verpackungsgesetz“ erhalten Steuerberater Hilfestellungen für einen Einstieg in dieses noch recht neue Aufgabenfeld. Hersteller und Vertreiber von Verkaufsverpackungen sind unter bestimmten Voraussetzungen zur Abgabe und Hinterlegung von Vollständigkeitserklärungen verpflichtet. Diese werden von Steuerberatern geprüft.

In den vergangenen Jahren sind die Ansprüche und Bedürfnisse der Mandanten im Bereich der sogenannten vereinbaren Tätigkeiten gewachsen. Um diesem Beratungsbedarf gerecht zu werden, gewinnen die vereinbaren Tätigkeiten stärker an Bedeutung im Kanzleiportfolio eines Steuerberaters. Für die BStBK Anlass genug, die Hinweisreihe weiter auszubauen. Mit ihren Allgemeinen Hinweisen und den bereits vorliegenden 26 Hinweisen für vereinbare Tätigkeiten gibt die BStBK grundsätzliche Informationen und unverbindliche Empfehlungen an den Berufsstand weiter. Die Hinweisreihe wird von der BStBK stetig erweitert.

Bereits 2019 sind die Hinweise für die Tätigkeit des Steuerberaters im Bereich vereinbare Tätigkeiten als Wohnimmobilienverwalter und für die Tätigkeit als Vormund, Pfleger oder Betreuer aktualisiert worden.

Die Hinweise sind im Berufsrechtlichen Handbuch und unter https://bit.ly/2RyEW4t veröffentlicht.

Januar 2020

Sie suchen eine Fortbildung mit Mehrwert?  Werden Sie „Fachberater/in für Internationales Steuerrecht“!

Für Steuerberater gewinnen Fragen der internationalen Besteuerung zunehmend an Bedeutung, da auch kleine und mittelständische Betriebe immer häufiger grenzüberschreitend tätig sind. Der Bedarf an kompetenten Steuerexperten wächst. Mit dem von der Steuerberaterkammer amtlich verliehenen Titel „Fachberater/in für Internationales Steuerrecht“ haben Steuerberater die Möglichkeit, auf ihr Spezialgebiet hinzuweisen und sich am Markt zu profilieren. Der nächste Lehrgang der Bundessteuerberaterkammer beginnt am 26. März 2020. Sichern Sie sich den Frühbucherrabatt mit der Anmeldung bis Monatsende.

Nähere Informationen unter www.bstbk.de.

 

 

Dezember 2019

Unser Top-Thema: Seminare rund um das Kanzleimanagement

Der Steuerberatungsmarkt ist im Wandel und um die kommenden Herausforderungen zu meistern, ist es wichtig, die eigene Kanzlei zukunftsfähig zu machen. Dabei unterstützt die Bundessteuerberaterkammer Steuerberater/innen mit ihren Seminaren rund um Kanzleiführung, Personalgewinnung und Digitalisierung. Die Themen im Einzelnen:

Personalgewinnung, -entwicklung und -führung

Workshop - Professionelle Mitarbeiterführung in der StB-Kanzlei

Rund um das Steuerberater-Honorar

Strategieplanung für die StB-Kanzlei

Den digitalen Wandel managen

Workshop: Den digitalen Wandel managen - Die Technik

Erfolgreiche Kanzleiführung mit Kennzahlen

Mit einem Klick auf den entsprechenden Link erhalten Sie alle detaillierten Informationen zu den Seminarinhalten. Wir würden uns freuen, Sie als Teilnehmer/in begrüßen zu dürfen.

November 2019

BMF verlängert Frist zur Aufrüstung elektronischer Kassen

Ab dem 1. Januar 2020 müssen alle elektronischen Aufzeichnungssysteme mit Kassenfunktion (z. B. Registrierkassen) durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung geschützt werden. Das Problem: Bisher gibt es lediglich erste Prototypen der technischen Sicherheitseinrichtung, deren Zertifizierungsverfahren voraussichtlich erst Ende 2019 abgeschlossen ist. Eine flächendeckende Umsetzung ist für die Betriebe und Berater zeitlich bis Ende des Jahres nicht machbar. Die Bundessteuerberaterkammer setzte sich daher früh für eine Nichtbeanstandungsregelung ein, die das BMF nunmehr mit Schreiben vom 6. November 2019 veröffentlicht hat. Danach wird es nicht beanstandet, wenn die elektronischen Aufzeichnungssysteme bis zum 30. September 2020 noch nicht über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung verfügen.

BStBK-Präsident Prof. Dr. Schwab: „Wir sind froh, dass sich Bund und Länder auf die Nichtbeanstandungsregelung geeinigt haben. Damit wird eine Rechtsunsicherheit für die Unternehmen beseitigt, die aufgrund der erheblichen Verzögerungen bei der Formulierung der rechtlichen und technischen Anforderung an die zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtungen entstanden ist. Die neuen Anforderungen führen gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen zu einem erhöhten Beratungs- und Umstellungsbedarf. Wir begrüßen auch die Klarstellung des BMF, dass eine Mitteilung erst erfolgen muss, wenn es ein elektronisches Meldeverfahren geben wird.“

Die Neuregelung im Kassengesetz dient der Sicherung von Kassensystemen vor Manipulationen. Damit soll eine verlässliche Grundlage für eine einheitliche Besteuerung geschaffen werden. Die zertifizierte technische Sicherungseinrichtung muss aus einem Sicherheitsmodul, einem Speichermedium und einer digitalen Schnittstelle bestehen. Das Sicherheitsmodul soll dabei gewährleisten, dass Kasseneingaben mit Beginn des Aufzeichnungsvorgangs protokolliert und später nicht mehr verändert werden können. Die Neuerung betrifft alle Betriebe, die ihre Bargeldeinnahmen mittels einer elektronischen Registrierkasse aufzeichnen, z. B. Gastronomie, Friseure und Bäckereien.

Unser TOP-Thema: Seminare zum Internationalen Steuerrecht

Die Welt wächst immer weiter zusammen und die Globalisierung macht auch vor der Arbeit von Steuerberaterinnen und Steuerberatern nicht halt. Umso wichtiger ist es für die tägliche Arbeit, Kenntnisse im Internationalen Steuerrecht aktuell zu halten oder zu vertiefen.

Die Bundessteuerberaterkammer unterstützt Sie bei Ihrer Fortbildung im Internationalen Steuerrecht im Jahr 2020 mit insgesamt 34 erstklassigen Seminaren. Erfahrene Referentinnen und Referenten aus der Praxis, aktuelle Themen und wichtige Updates sind Ihr Garant für eine erfolgreiche Fortbildung. Die Themen im Einzelnen:

  • Update 2020: Aktuelle Entwicklungen im Internationalen Steuerrecht –Rechtsänderungen, Rechtsprechung, Verwaltungsanweisungen
  • Digital Economy – Besteuerung international tätiger Unternehmen
  • Update: Besteuerung in den Niederlanden
  • Besteuerung ausländischer Betriebsstätten
  • Internationale Verrechnungspreise: Ermittlung – Dokumentation – Steuerliche Risiken
  • Grenzüberschreitender Mitarbeitereinsatz: Lohnsteuer und Sozialversicherungsrecht/Outbound und Inbound
  • Brennpunkte des Außensteuerrechts
  • Personengesellschaften im Internationalen Steuerrecht
  • Erbschaftsteuer International

Wer sich auf dem Gebiet des Internationalen Steuerrechts zusätzlich qualifizieren möchte, dem sei der Lehrgang „Fachberater/in für Internationales Steuerrecht“, der in der Zeit vom 26. März bis 27. Juni 2020 in Berlin stattfinden wird, empfohlen. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Stephan Kudert von der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) vermittelt Ihnen ein erfahrenes Expertenteam das nötige Rüstzeug, damit Sie Ihr Angebot in der Kanzlei erweitern können.

Zu diesen und allen anderen Seminaren finden Sie die ausführlichen Beschreibungen und weitere Termine im Internet unter www.bstbk-seminare.de. Sie haben Fragen? Bitte melden Sie sich bei uns unter Telefon 030 240087-24 oder per Email an seminare@bstbk.de.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Seminarteam der Bundessteuerberaterkammer

Oktober 2019

Letztmögliche Anpassung von EAV bis zum 31. Dezember 2019

Wesentliche Voraussetzung für die Anerkennung einer durch einen Ergebnisabführungsvertrag (EAV) begründeten ertragsteuerlichen Organschaft ist, dass sich der Organträger verpflichtet, die Verluste der Organgesellschaft zu übernehmen. Der EAV muss nach § 17 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 KStG dazu einen Verweis auf die Regelung des § 302 AktG in ihrer „jeweils gültigen Fassung“ enthalten (sogenannter dynamischer Verweis).

Nach früherem Recht war auch eine (starre) Verlustübernahmeverpflichtung des Organträgers ausreichend, in der z. B. auf § 302 Abs. 1 und 3 AktG verwiesen wurde oder diese Normen ausformuliert im EAV wiedergegeben wurden. Solche nach wie vor noch existierenden Altverträge enthalten häufig auch keinen Verweis auf den mit Wirkung zum 15. Dezember 2004 neu eingefügten § 302 Abs. 4 AktG.

Nach einer Billigkeitsregelung des BMF (BMF-Schreiben vom 16. Dezember 2005, Az. IV B 7 – S 2770 – 30/05 BStBl I 2006, S. 12) wurden solche Altverträge grundsätzlich nicht beanstandet. Mit Urteil vom 10. Mai 2017 (Az. I R 93/15) hat der BFH jedoch entschieden, dass sich der Verweis bzw. die Wiedergabe im EAV auch auf solche Bestandteile des § 302 AktG beziehen muss, die zum Zeitpunkt seines Abschlusses noch nicht in Kraft getreten waren. Der Einführung des § 302 Abs. 4 AktG hätte somit durch eine Änderung bzw. Anpassung des Ergebnisabführungsvertrages Rechnung getragen werden müssen.

Mit BMF-Schreiben vom 3. April 2019 (Az. IV C 2 – S 2770/08/10004 :001, BStBl. I 2019, S. 467) hat die Finanzverwaltung nunmehr eine letzte Frist zur Anpassung der Verlustübernahmeverpflichtung in Altverträgen bis zum 31. Dezember 2019 gesetzt. Eine solche Änderung stellt keinen Neuabschluss des Ergebnisabführungsvertrages dar, so dass die Mindestlaufzeit von fünf Jahren nicht von neuem zu laufen beginnt.

Um einer Nicht-Anerkennung bestehender Organschaften aufgrund fehlerhafter EAV’s möglichst vorzubeugen, sollten bestehende Altverträge dringend überprüft und ggf. angepasst werden. Eine Anpassung kann lediglich dann unterbleiben, wenn das Organschaftsverhältnis vor dem 1. Januar 2020 endet.

Top-Seminarthemen der Bundessteuerberaterkammer zur betriebswirtschaftlichen Beratung:

Die klassischen Tätigkeitsfelder des Steuerberaters (Buchführung, Jahresabschluss, Steuererklärung) haben sich
durch die zunehmende Digitalisierung stark verändert. Wichtig ist daher, neue Tätigkeitsfelder zu erschließen und
den Mandanten anzubieten. Steuerberater/innen sind für kleine und mittlere Unternehmen erste Ansprechpartner
und das nicht nur bei steuerlichen, sondern gerade und besonders auch bei betriebswirtschaftlichen Fragen.

Wenn Sie dieses Geschäftsfeld in Ihrer Kanzlei ausbauen möchten, bietet Ihnen die Bundessteuerberaterkammer mit ihren Seminaren zu betriebswirtschaftlichen Themen Unterstützung an.

Unternehmensbewertung bei steuerlichen Bewertungsanlässen, Unternehmenskauf und Abfindung

23. Oktober 2019, Berlin
28. November 2019, Dortmund

Erfolgsfaktor Betriebswirtschaftliche Beratung - So gelingt der Einstieg in neue Beratungsfelder

22. November 2019, Hannover

Detaillierte Informationen und Anmeldung unter folgendem Link: https://www.bstbk.de/de/seminare-kongresse/Betriebswirtschaft/

 

September 2019

Dem Berufsstand der Steuerberater geht es weiterhin gut und er blickt optimistisch in die Zukunft. Das besagen die repräsentativen Ergebnisse aus dem Statistischen Berichtssystem für Steuerberater (STAX) 2018 im Auftrag der Bundessteuerberaterkammer (BStBK). Erstmals wurden in diesem Kontext die zwei Schwerpunktthemen „Digitalisierung“ und „Attraktive Arbeitgeber“ behandelt.

Laut Befragung wird der Großteil des Praxisumsatzes nach wie vor über die klassischen steuerberatenden Tätigkeiten (Jahresabschlüsse, Buchführung, Einkommensteuererklärungen u.a.) erwirtschaftet. Aber auch die vereinbaren Tätigkeiten haben das dritte Mal in Folge an Bedeutung gewonnen und werden zu einem wichtigen Bestandteil des Kanzleiumsatzes. BStBK-Präsident Dr. Raoul Riedlinger: „Die aktuellen STAX-Zahlen zeigen uns, dass sich der Berufsstand an den Bedürfnissen seiner Mandanten orientiert und verstärkt ganzheitliche Beratung anbietet. Weiterhin bewährt sich auch die Steuerberatervergütungsverordnung bei fast drei Viertel aller steuerberatenen Tätigkeiten als beliebtes Abrechnungsinstrument.“

Inhaltlich stellte die BStBK bei der Befragung vor allem die Themen „Digitalisierung“ und „ Attraktive Arbeitgeber“ in den Mittelpunkt.

Die weit überwiegende Mehrheit der befragten Steuerberater meint, dass die Digitalisierung den Beruf und sein Wettbewerbsumfeld stark verändert hat. Festgemacht wird das z.B. an dem Wegfall rein deklaratorischer und der Zunahme von wissensintensiven Tätigkeiten. Auf diese Entwicklung sieht sich die Hälfte der Einzelkanzleien und knapp 70% der Sozietäten/ Steuerberatungsgesellschaften vorbereitet. Für viele Befragte sind der unzureichende Breitbandausbau und der hohe organisatorische Aufwand eine große Hürde auf dem Weg zu einer digitalisierten Kanzlei.

Die größten Treiber der Digitalisierung sind laut Befragung die Chance auf ortsunabhängigen Datenzugriff, die Abwicklung interner Geschäftsprozesse und der digitale Austausch mit externen Partnern. Um weitere Effizienzgewinne zu erzielen, sind die nächsten Digitalisierungsschritte bereits konkret geplant.

Dr. Riedlinger stellt heraus: „Wer seine Kanzlei heutzutage stärker digital ausrichtet, tut dies nicht um Personalkosten einzusparen. Dies entspräche auch nicht dem aktuellen Trend, wonach Kanzleien nach möglichst individuellen Lösungen suchen, um Bewerbern attraktive Arbeitsbedingungen zu bieten.“

Insgesamt konnte gut die Hälfte der Personal suchenden Befragten alle offenen Stellen besetzen. Im Kampf um die besten Köpfe geben die Befragten an, dass die Stellen für Berufsträger besser zu besetzen sind als die für Steuerfachangestellte. Klar ist für die BStBK deshalb, dass die Aktivitäten im Bereich des Nachwuchsmarketings unverändert hochzuhalten sind.

Circa 24% der ausschließlich online befragten Steuerberater sind dem Aufruf ihrer Steuerberaterkammer gefolgt und haben den Fragebogen an das mit der STAX-Erhebung beauftragte Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn zurückgesandt.

Weitere Erkenntnisse finden sich in den ausgewählten STAX-Ergebnissen unter "Weiterführende Links". Die Sonderveröffentlichungen „Digitalisierung und Attraktive Arbeitgeber in der Steuerberatung“ werden als Bei­hefter in der Fachzeitschrift DStR (Heft 37/2019) am 14. September 2019 veröffentlicht und sind dann zeitgleich unter www.bstbk.de abrufbar.

Neue Seminare der Bundessteuerberaterkammer

Die Bundessteuerberaterkammer hat Ihr Seminarangebot erweitert.

Neu im Angebot sind die folgenden Themen:

 

10.10.2019 in Leipzig
Erfolgreiche Kanzleiführung mit Kennzahlen

10.10.2019 in Frankfurt a. M.
Rund um das Steuerberater-Honorar

23.10.2019 in Berlin
Unternehmensbewertung bei steuerlichen Bewertungsanlässen, Unternehmenskauf und Abfindung

 

 


Detaillierte Informationen und Anmeldung unter www.bstbk-seminare.de 

Dezember 2017

Ausschreibung für den „Förderpreis Internationales Steuerrecht“ 2018 der Bundessteuerberaterkammer

Die BStBK zeichnet auch im Jahr 2018 wieder die beste wissenschaftliche Publikation auf dem Gebiet der internationalen Besteuerung mit dem „Förderpreis Internationales Steuerrecht“ aus und fördert so den akademischen Nachwuchs. Noch bis zum 31. Dezember 2017 können sich junge Akademiker hierfür bewerben.

Der Förderpreis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird im Mai 2018 auf dem DEUTSCHEN STEUERBERATERKONGRESS in Berlin verliehen. Zusätzlich ermöglicht die BStBK dem/der Gewinner/in die Teilnahme am Kongress der International Fiscal Association (IFA) 2019 in London/England.

Junge Wissenschaftler können ihre Unterlagen an die Bundessteuerberaterkammer zu Händen der Geschäftsführerin Claudia Kalina-Kerschbaum, Behrenstraße 42, 10117 Berlin, richten. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen sind hierabrufbar.

Für Fragen steht den Bewerbern Madeleine Menzel, Telefon: 030 240087-49, E-Mail:steuerrecht@bstbk.de, zur Verfügung.

Juni 2017

Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer zum Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesversorgungsgesetzes und anderer Vorschriften
Hier: Anpassung der Abgabenordnung an die Datenschutz-Grundverordnung

Die Bundessteuerberaterkammer hat gegenüber dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesversorgungsgesetzes und anderer Vorschriften (Anpassung der Abgabenordnung an die Datenschutz-Grundverordnung) abgegeben.

Die Stellungnahme finden Sie unter dem folgenden Link:
Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer zum Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesversorgungsgesetzes und anderer Vorschriften

Den Gesetzesentwurf finden Sie unter dem folgenden Link:
Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesversorgungsgesetzes und anderer Vorschriften

Geplantes BMF-Schreiben zum Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen (Kassengesetz)

Die Bundessteuerberaterkammer übersendet ihre Eingabe zum geplanten BMF-Schreiben zum Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen (Kassengesetz) an das Bundesministerium der Finanzen.

Die Eingabe finden Sie unter dem folgenden Link:
Eingabe zum geplanten BMF-Schreiben zum Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen (Kassengesetz) an das Bundesministerium der Finanzen

Aktualisierte Hinweise zur Offenlegung nach den §§ 325 ff. HGB

Die Überarbeitung der Hinweise ist aufgrund des Inkrafttretens des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie des Gesetzes zur Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie erforderlich geworden.

Diese Hinweise sollen dem Steuerberater im Rahmen seiner Beauftragung unterstützen. Sie berücksichtigen auch spezialgesetzliche Regelungen des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), des Aktiengesetzes (AktG) sowie einzelne Sonderformen der Rechnungslegung.

Die geänderten Vorschriften zur Offenlegung sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2015 begonnen haben.

Die überarbeiteten Hinweise zur Offenlegung nach den §§ 325 ff. HGB finden Sie unter folgendem Link:
Hinweise zur Offenlegung

Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer zum Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesversorgungsgesetzes und anderer Vorschriften
Hier: Anpassung der Abgabenordnung an die Datenschutz-Grundverordnung

Die Bundessteuerberaterkammer hat gegenüber dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesversorgungsgesetzes und anderer Vorschriften (Anpassung der Abgabenordnung an die Datenschutz-Grundverordnung) abgegeben.

Die Stellungnahme finden Sie unter dem folgenden Link:
Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer zum Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesversorgungsgesetzes und anderer Vorschriften

Den Gesetzesentwurf finden Sie unter dem folgenden Link:
Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesversorgungsgesetzes und anderer Vorschriften

Geplantes BMF-Schreiben zum Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen (Kassengesetz)

Die Bundessteuerberaterkammer übersendet ihre Eingabe zum geplanten BMF-Schreiben zum Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen (Kassengesetz) an das Bundesministerium der Finanzen.

Die Eingabe finden Sie unter dem folgenden Link:
Eingabe zum geplanten BMF-Schreiben zum Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen (Kassengesetz) an das Bundesministerium der Finanzen

Aktualisierte Hinweise zur Offenlegung nach den §§ 325 ff. HGB

Die Überarbeitung der Hinweise ist aufgrund des Inkrafttretens des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie des Gesetzes zur Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie erforderlich geworden.

Diese Hinweise sollen dem Steuerberater im Rahmen seiner Beauftragung unterstützen. Sie berücksichtigen auch spezialgesetzliche Regelungen des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), des Aktiengesetzes (AktG) sowie einzelne Sonderformen der Rechnungslegung.

Die geänderten Vorschriften zur Offenlegung sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2015 begonnen haben.

Die überarbeiteten Hinweise zur Offenlegung nach den §§ 325 ff. HGB finden Sie unter folgendem Link:
Hinweise zur Offenlegung

Mai 2017

Stellungnahme zu dem Referentenentwurf für eine Vierte Verordnung zur Änderung steuerlicher Vorschriften

Die Bundessteuerberaterkammer hat gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen eine Stellungnahme zum o. g. Referentenentwurf abgegeben.

Die Stellungnahme finden Sie unter folgendem Link:
Stellungnahme zu dem Referentenentwurf

 

Stellungnahme zu dem Referentenentwurf für eine Vierte Verordnung zur Änderung steuerlicher Vorschriften

Die Bundessteuerberaterkammer hat gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen eine Stellungnahme zum o. g. Referentenentwurf abgegeben.

Die Stellungnahme finden Sie unter folgendem Link:
Stellungnahme zu dem Referentenentwurf

 

April 2017

Stellungnahme zu dem Referentenentwurf einer Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr (Kassensicherungsverordnung – KassenSichV)

Die Bundessteuerberaterkammer übersendet Bundesministerium der Finanzen eine Stellungnahme zum Referentenentwurf einer Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr (Kassensicherungsverordnung – KassenSichV).

Die Stellungnahme finden Sie unter dem folgenden Link:
Stellungnahme zu dem Referentenentwurf

Stellungnahme zu dem Referentenentwurf einer Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr (Kassensicherungsverordnung – KassenSichV)

Die Bundessteuerberaterkammer übersendet Bundesministerium der Finanzen eine Stellungnahme zum Referentenentwurf einer Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr (Kassensicherungsverordnung – KassenSichV).

Die Stellungnahme finden Sie unter dem folgenden Link:
Stellungnahme zu dem Referentenentwurf

März 2017

Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer zum Entwurf für ein Gesetz zur Neuregelung des Schutzes von Geheimnissen bei der Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung schweigepflichtiger Personen (BR-Drs. 163/17)

Die Bundessteuerberaterkammer hat eine Stellungnahme gegenüber dem Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages abgegeben.

Den Regierungsentwurf können Sie über folgenden Link abrufen:
Gesetzentwurf der Bundesregierung

Die Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer könne Sie über folgenden Link abrufen:
Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer

Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer zum Entwurf für ein Gesetz zur Neuregelung des Schutzes von Geheimnissen bei der Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung schweigepflichtiger Personen (BR-Drs. 163/17)

Die Bundessteuerberaterkammer hat eine Stellungnahme gegenüber dem Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages abgegeben.

Den Regierungsentwurf können Sie über folgenden Link abrufen:
Gesetzentwurf der Bundesregierung

Die Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer könne Sie über folgenden Link abrufen:
Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer

Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer zum Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie, zur Ausführung der EU-Geldtransferverordnung und zur Neuorganisation der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (BT-Drs. 18/11555)

Die Bundessteuerberaterkammer hat eine Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie, zur Ausführung der EU-Geldtransferverordnung und zur Neuorganisation der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (BT-Drs. 18/11555) abgegeben. 

Den Regierungsentwurf können Sie unter dem folgenden Link abrufen:
Gesetzesentwurf der Bundesregierung

Die Stellungnahme der Bundessteuerberaterkamme können Sie unter dem folgenden Link abrufen:
Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer 

Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Anpassung an die Verordnung (EU) 2016/679 (EU-DSGVO) und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/680 (DS-RL)

Die Bundessteuerberaterkammer hat gegenüber dem Innenausschuss des Deutschen Bundestages eine Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Anpassung an die Verordnung (EU) 2016/679 (EU-DSGVO) und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/680 (DS-RL) abgegeben.

Den Gesetzentwurf können Sie unter dem folgenden Link einsehen: Regierungsentwurf zur Anpassung des Datenschutzrechts (EU-DSGVO).

 

Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer zum Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie, zur Ausführung der EU-Geldtransferverordnung und zur Neuorganisation der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (BT-Drs. 18/11555)

Die Bundessteuerberaterkammer hat eine Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie, zur Ausführung der EU-Geldtransferverordnung und zur Neuorganisation der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (BT-Drs. 18/11555) abgegeben. 

Den Regierungsentwurf können Sie unter dem folgenden Link abrufen:
Gesetzesentwurf der Bundesregierung

Die Stellungnahme der Bundessteuerberaterkamme können Sie unter dem folgenden Link abrufen:
Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer 

Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Anpassung an die Verordnung (EU) 2016/679 (EU-DSGVO) und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/680 (DS-RL)

Die Bundessteuerberaterkammer hat gegenüber dem Innenausschuss des Deutschen Bundestages eine Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Anpassung an die Verordnung (EU) 2016/679 (EU-DSGVO) und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/680 (DS-RL) abgegeben.

Den Gesetzentwurf können Sie unter dem folgenden Link einsehen: Regierungsentwurf zur Anpassung des Datenschutzrechts (EU-DSGVO).

 

Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen (BT-Drs. 18/11233)

Die Bundessteuerberaterkammer hat eine Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen (BT-Drs. 18/11233) abgegeben. In der Stellungnahme geht die Bundessteuerberaterkammer auch auf die vom Bundesrat geäußerte Prüfbitte für eine gesetzliche Regelung zur Steuerbegünstigung von Sanierungsgewinnen ein. 

Den Gesetzentwurf können Sie unter dem folgenden Link einsehen:
Regierungsentwurf gegen schädliche Steuerpraktiken bei Rechteüberlassungen.

Die Stellungnahme des Bundesrates zum Gesetzesentwurf können Sie unter dem folgende Link einsehen:
BR-Beschluss zum RegE gegen schädliche Steuerpraktiken bei Rechteüberlassungen.

Die Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer finden Sie unter dem folgenden Link:
Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer

Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen (BT-Drs. 18/11233)

Die Bundessteuerberaterkammer hat eine Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen (BT-Drs. 18/11233) abgegeben. In der Stellungnahme geht die Bundessteuerberaterkammer auch auf die vom Bundesrat geäußerte Prüfbitte für eine gesetzliche Regelung zur Steuerbegünstigung von Sanierungsgewinnen ein. 

Den Gesetzentwurf können Sie unter dem folgenden Link einsehen:
Regierungsentwurf gegen schädliche Steuerpraktiken bei Rechteüberlassungen.

Die Stellungnahme des Bundesrates zum Gesetzesentwurf können Sie unter dem folgende Link einsehen:
BR-Beschluss zum RegE gegen schädliche Steuerpraktiken bei Rechteüberlassungen.

Die Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer finden Sie unter dem folgenden Link:
Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer

Diskussionsentwurf des BMF in Bezug auf die Verordnung zu Art, Inhalt und Umfang von Aufzeichnungen im Sinne des § 90 Absatz 3 der Abgabenordnung (Gewinnabgrenzungsaufzeichnungsverordnung – GAufzV)

Die Bundessteuerberaterkammer hat gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen eine Stellungnahme abgegeben.

Den Diskussionsentwurf können Sie unter dem folgenden Link einsehen:
Diskussionsentwurf BMF zur Gewinnabgrenzungsaufzeichnungsverordnung.

Die Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer können Sie unter folgedem Link abrufen:
Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer zum Diskussionsentwurf des BMF zur Gewinnabgrenzungsaufzeichnungsverordnung (GAufzV).

 

Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer zum Entwurf eines „Gesetzes zur Bekämpfung der Steuerumgehung und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften“ (Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz – StUmgBG) (BT-Drs. 18/11132)

Die Bundessteuerberaterkammer hat eine Stellungnahme zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Bekämpfung der Steuerumgehung und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz – StUmgBG, BT-Drs. 18/11132) abgegeben.

Den Gesetzentwurf können Sie unter dem folgenden Link einsehen:
Gesetzentwurf der Bundesregierung zum StUmgBG

Die Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer können Sie unter folgendem Link einsehen:
Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer

Diskussionsentwurf des BMF in Bezug auf die Verordnung zu Art, Inhalt und Umfang von Aufzeichnungen im Sinne des § 90 Absatz 3 der Abgabenordnung (Gewinnabgrenzungsaufzeichnungsverordnung – GAufzV)

Die Bundessteuerberaterkammer hat gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen eine Stellungnahme abgegeben.

Den Diskussionsentwurf können Sie unter dem folgenden Link einsehen:
Diskussionsentwurf BMF zur Gewinnabgrenzungsaufzeichnungsverordnung.

Die Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer können Sie unter folgedem Link abrufen:
Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer zum Diskussionsentwurf des BMF zur Gewinnabgrenzungsaufzeichnungsverordnung (GAufzV).

 

Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer zum Entwurf eines „Gesetzes zur Bekämpfung der Steuerumgehung und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften“ (Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz – StUmgBG) (BT-Drs. 18/11132)

Die Bundessteuerberaterkammer hat eine Stellungnahme zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Bekämpfung der Steuerumgehung und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz – StUmgBG, BT-Drs. 18/11132) abgegeben.

Den Gesetzentwurf können Sie unter dem folgenden Link einsehen:
Gesetzentwurf der Bundesregierung zum StUmgBG

Die Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer können Sie unter folgendem Link einsehen:
Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer

Positionspapier zur Beteiligung einer juristischen Person des öffentlichen Rechts an einer Personengesellschaft

Die Bundessteuerberaterkammer hat zum Positionspapier zur Beteiligung einer juristischen Person des öffentlichen Rechts an einer Personengesellschaft eine Stellungnahme gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen abgegeben. Weitere Details finden Sie hier.

Nach einer weiteren Abstimmung innerhalb der Finanzverwaltung ist die Veröffentlichung eines BMF-Schreibens geplant.

Positionspapier zur Beteiligung einer juristischen Person des öffentlichen Rechts an einer Personengesellschaft

Die Bundessteuerberaterkammer hat zum Positionspapier zur Beteiligung einer juristischen Person des öffentlichen Rechts an einer Personengesellschaft eine Stellungnahme gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen abgegeben. Weitere Details finden Sie hier.

Nach einer weiteren Abstimmung innerhalb der Finanzverwaltung ist die Veröffentlichung eines BMF-Schreibens geplant.

Februar 2017

Steuerberater-Suche: Neue Verzeichnisse stärken den Verbraucherschutz

Seit dem 1. Januar 2017 stehen das von der Bundessteuerberaterkammer (BStBK) geführte Steuerberaterverzeichnis und das Verzeichnis der ausländischen Dienstleister auf der Startseite der BStBK-Website unter www.bstbk.de zur Verfügung.

Das bundesweite Steuerberaterverzeichnis ermöglicht es, einfach und schnell online die Berechtigung von einzelnen Personen und Gesellschaften zur Hilfeleistung in Steuersachen zu prüfen. Alle in Deutschland zugelassenen Steuerberater, Steuerbevollmächtigten und Steuerberatungsgesellschaften sind hier zu finden. Die Verbraucher können die Ergebnisse der Suche vorab mit verschiedenen Selektionskriterien wie Name, Straße, Ort oder Postleitzahl eingrenzen. Damit sorgt das Steuerberaterverzeichnis zugleich für mehr Transparenz sowie Rechtssicherheit und stärkt den Verbraucherschutz.

Mithilfe des Verzeichnisses der ausländischen Dienstleister können sich Behörden und Verbraucher hingegen vergewissern, ob Vertreter des Berufsstandes aus anderen Staaten zur Steuerberatung in Deutschland berechtigt sind. Es umfasst alle Berater aus anderen Mitgliedsländern der Europäischen Union, den Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz, die bei einer zuständigen Steuerberaterkammer registriert sind. Allerdings beschränkt sich diese Befugnis zur Beratung auf gelegentliche und vorübergehende steuerberatende Tätigkeiten. Sie gilt also nicht für dauerhafte Dienstleistungen.

Stetig aktualisiert bieten das Steuerberaterverzeichnis sowie das Verzeichnis der ausländischen Dienstleister die Möglichkeit einer zentralen und gezielten Suche. Beide Verzeichnisse enthalten allerdings nur bestimmte im Berufsregister gespeicherte Daten und dienen nicht dazu, nach bestimmen Qualifikationen oder Spezialisierungen der Berater zu filtern. Für die Suche nach diesen Kriterien steht weiterhin der Steuerberater-Suchdienst der Bundessteuerberaterkammer mit detaillierten Kontaktdaten unter www.bstbk.de zur Verfügung.

Steuerberater-Suche: Neue Verzeichnisse stärken den Verbraucherschutz

Seit dem 1. Januar 2017 stehen das von der Bundessteuerberaterkammer (BStBK) geführte Steuerberaterverzeichnis und das Verzeichnis der ausländischen Dienstleister auf der Startseite der BStBK-Website unter www.bstbk.de zur Verfügung.

Das bundesweite Steuerberaterverzeichnis ermöglicht es, einfach und schnell online die Berechtigung von einzelnen Personen und Gesellschaften zur Hilfeleistung in Steuersachen zu prüfen. Alle in Deutschland zugelassenen Steuerberater, Steuerbevollmächtigten und Steuerberatungsgesellschaften sind hier zu finden. Die Verbraucher können die Ergebnisse der Suche vorab mit verschiedenen Selektionskriterien wie Name, Straße, Ort oder Postleitzahl eingrenzen. Damit sorgt das Steuerberaterverzeichnis zugleich für mehr Transparenz sowie Rechtssicherheit und stärkt den Verbraucherschutz.

Mithilfe des Verzeichnisses der ausländischen Dienstleister können sich Behörden und Verbraucher hingegen vergewissern, ob Vertreter des Berufsstandes aus anderen Staaten zur Steuerberatung in Deutschland berechtigt sind. Es umfasst alle Berater aus anderen Mitgliedsländern der Europäischen Union, den Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz, die bei einer zuständigen Steuerberaterkammer registriert sind. Allerdings beschränkt sich diese Befugnis zur Beratung auf gelegentliche und vorübergehende steuerberatende Tätigkeiten. Sie gilt also nicht für dauerhafte Dienstleistungen.

Stetig aktualisiert bieten das Steuerberaterverzeichnis sowie das Verzeichnis der ausländischen Dienstleister die Möglichkeit einer zentralen und gezielten Suche. Beide Verzeichnisse enthalten allerdings nur bestimmte im Berufsregister gespeicherte Daten und dienen nicht dazu, nach bestimmen Qualifikationen oder Spezialisierungen der Berater zu filtern. Für die Suche nach diesen Kriterien steht weiterhin der Steuerberater-Suchdienst der Bundessteuerberaterkammer mit detaillierten Kontaktdaten unter www.bstbk.de zur Verfügung.

Januar 2017

Stellungnahme zum „Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Schutzes von Geheimnissen bei der Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung schweigepflichtiger Personen“

Die Bundessteuerberaterkammer hat gegenüber dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz eine Stellungnahme zum „Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Schutzes von Geheimnissen bei der Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung schweigepflichtiger Personen“ abgegeben. Weitere Details finden Sie hier.

Stellungnahme zum „Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Schutzes von Geheimnissen bei der Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung schweigepflichtiger Personen“

Die Bundessteuerberaterkammer hat gegenüber dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz eine Stellungnahme zum „Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Schutzes von Geheimnissen bei der Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung schweigepflichtiger Personen“ abgegeben. Weitere Details finden Sie hier.

Steuerliche Gewinnermittlung; Bilanzsteuerrechtliche Berücksichtigung von Verpflichtungsübernahmen, Schuldbeitritten und Erfüllungsübernahmen mit vollständiger oder teilweise Schuldfreistellung, Anwendung der Regelungen in § 4f und § 5 Absatz 7 EStG

Die Bundessteuerberaterkammer hat zu oben genanntem Thema eine Stellungnahme abgegeben. Details finden Sie hier.

Steuerliche Gewinnermittlung; Bilanzsteuerrechtliche Berücksichtigung von Verpflichtungsübernahmen, Schuldbeitritten und Erfüllungsübernahmen mit vollständiger oder teilweise Schuldfreistellung, Anwendung der Regelungen in § 4f und § 5 Absatz 7 EStG

Die Bundessteuerberaterkammer hat zu oben genanntem Thema eine Stellungnahme abgegeben. Details finden Sie hier.

November 2016

Regierungsentwurf eines Zweiten Gesetzes zur Entlastung insbesondere der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie (Bürokratieentlastungsgesetz II)

Die Bundessteuerberaterkammer hat zu oben genanntem Regierungsentwurf eine Stellungnahme gegenüber dem Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestages abgegeben. Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

Regierungsentwurf eines Zweiten Gesetzes zur Entlastung insbesondere der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie (Bürokratieentlastungsgesetz II)

Die Bundessteuerberaterkammer hat zu oben genanntem Regierungsentwurf eine Stellungnahme gegenüber dem Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestages abgegeben. Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

Entwurf eines BMF-Schreibens zu Anwendungsfragen zur Beschränkung der Anrechenbarkeit der Kapitalertragsteuer nach § 36a EStG

Die Bundessteuerberaterkammer hat zu oben genanntem Entwurf eines BMF-Schreibens eine Stellungnahme gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen abgegeben. Den Entwurf des BMF-Schreibens finden Sie hier. Die Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer können Sie hier herunterladen.

Entwurf eines BMF-Schreibens zu Anwendungsfragen zur Beschränkung der Anrechenbarkeit der Kapitalertragsteuer nach § 36a EStG

Die Bundessteuerberaterkammer hat zu oben genanntem Entwurf eines BMF-Schreibens eine Stellungnahme gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen abgegeben. Den Entwurf des BMF-Schreibens finden Sie hier. Die Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer können Sie hier herunterladen.

Umsatzbesteuerung der öffentlichen Hand – Entwurf eines Anwendungsschreibens zu § 2b UStG

Die Bundessteuerberaterkammer hat zu dem oben genannten Gesetzentwurf Stellung genommen. Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

Gesetzentwurf eines „Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“ (KassenG)

Die Stellungnahme zum oben genannten Gesetzentwurf der Bundessteuerberaterkammer finden Sie hier.

Umsatzbesteuerung der öffentlichen Hand – Entwurf eines Anwendungsschreibens zu § 2b UStG

Die Bundessteuerberaterkammer hat zu dem oben genannten Gesetzentwurf Stellung genommen. Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

Gesetzentwurf eines „Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“ (KassenG)

Die Stellungnahme zum oben genannten Gesetzentwurf der Bundessteuerberaterkammer finden Sie hier.

Oktober 2016

Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung "Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und -verlagerungen"

Die Bundessteuerberaterkammer hat zum "Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und -verlagerungen" Stellung genommen. Die Stellungnahme im Volltext finden Sie hier.

Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung "Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und -verlagerungen"

Die Bundessteuerberaterkammer hat zum "Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und -verlagerungen" Stellung genommen. Die Stellungnahme im Volltext finden Sie hier.

September 2016

Bundessteuerberaterkammer gibt Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei Körperschaften ab

Die geplante Einführung eines § 8d KStG-E macht erneut deutlich, dass § 8c KStG von seiner Grundannahme her eine untaugliche Regelung darstellt. Nachdem die auf Missbrauchsbekämpfung ausgerichtete Vorgängerregelung des § 8 Abs. 4 KStG a. F. sich als nur schwer administrierbar herausgestellt hatte, wurde mit § 8c KStG ein Anteilseignerwechsel von mehr als 25 % bei einer Kapitalgesellschaft als ein an sich schädliches Ereignis für die Verlustnutzung normiert.

Der nunmehr vorgesehene § 8d KStG-E sieht vor, dass § 8c KStG auf Antrag nicht anzuwenden ist, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Im Ergebnis sollen dadurch wohl das Engagement von Investoren bei jungen Technologiefirmen gestärkt und damit die Bedingungen für Wagniskapitalgeber verbessert werden. Dieses Ziel ist durchaus zu unterstützen.

Positiv ist laut BStBK auch, dass keine Regelung explizit für Wagniskapitalgeber geschaffen wird, die aus europäischer Sicht angreifbar wäre, sondern grundsätzlich alle Unternehmen die neue Antragsmöglichkeit nutzen können.

Link: Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer

Bundessteuerberaterkammer gibt Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei Körperschaften ab

Die geplante Einführung eines § 8d KStG-E macht erneut deutlich, dass § 8c KStG von seiner Grundannahme her eine untaugliche Regelung darstellt. Nachdem die auf Missbrauchsbekämpfung ausgerichtete Vorgängerregelung des § 8 Abs. 4 KStG a. F. sich als nur schwer administrierbar herausgestellt hatte, wurde mit § 8c KStG ein Anteilseignerwechsel von mehr als 25 % bei einer Kapitalgesellschaft als ein an sich schädliches Ereignis für die Verlustnutzung normiert.

Der nunmehr vorgesehene § 8d KStG-E sieht vor, dass § 8c KStG auf Antrag nicht anzuwenden ist, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Im Ergebnis sollen dadurch wohl das Engagement von Investoren bei jungen Technologiefirmen gestärkt und damit die Bedingungen für Wagniskapitalgeber verbessert werden. Dieses Ziel ist durchaus zu unterstützen.

Positiv ist laut BStBK auch, dass keine Regelung explizit für Wagniskapitalgeber geschaffen wird, die aus europäischer Sicht angreifbar wäre, sondern grundsätzlich alle Unternehmen die neue Antragsmöglichkeit nutzen können.

Link: Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer

8. INTERNATIONALER DEUTSCHER STEUERBERATERKONGRESS in Portugal

Am 29. und 30. September 2016 veranstaltete die Bundessteuerberaterkammer zum 8. Mal den INTERNATIONALEN DEUTSCHEN STEUERBERATERKONGRESS. Veranstaltungsort war die portugiesische Hauptstadt Lissabon.

Deutschsprachige Referenten aus den Bereichen Rechts- und Steuerberatung, die in Lissabon leben und arbeiten, erläuterten den Teilnehmern alles Wissenswerte zu den aktuellen steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen in der Republik Portugal.

Am zweiten Kongresstag fand zudem eine Kooperationsbörse statt, bei der Kontakte zu portugiesischen Kolleginnen und Kollegen geknüpft und vertieft werden konnten.

Für Fachberater im Bereich Internationales Steuerrecht war dieser Kongress mit zehn Zeitstunden als Pflichtfortbildung geeignet. Alle Kongressteilnehmer erhielten ein Teilnahmezertifikat. Ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm und zwei Abendveranstaltungen rundeten das Kongressangebot ab.

Umfrageergebnisse von STAX 2015 ausgewertet

Dem Berufsstand der Steuerberater geht es gut. Das besagen die die Ergebnisse aus dem Statistischen Berichtssystem für Steuerberater (STAX) 2015. Hierin können erstmals Vergleiche zu den erhobenen Zahlen aus dem Jahr 2012 erstellt werden.

Laut Befragung wird der Großteil des Praxisumsatzes nach wie vor über die klassischen steuerberatenden Tätigkeiten (Jahresabschlüsse, Rechnungswesen, Einkommensteuererklärungen sowie Lohn- und Gehaltsabrechnungen) erwirtschaftet. Innerhalb der vereinbaren Tätigkeiten spielt die betriebswirtschaftliche Beratung eine immer wichtigere Rolle und trägt einen stärkeren Anteil zum Praxisumsatz bei. BStBK-Präsident Dr. Raoul Riedlinger: "Mit unserer Arbeit an dem Zukunftsprojekt Steuerberatung 2020 zielen wir unter anderem darauf ab, Kanzleiinhaber zu ermuntern, neben der steuerberatenden auch die vereinbaren Tätigkeiten anzubieten und damit ihr Beratungsgeschäft zu sichern oder auszubauen. Die aktuellen STAX-Zahlen zeigen uns, dass unsere Bemühungen erste Früchte tragen, denn hiernach ist der Umsatz aus vereinbaren Tätigkeiten von 3,2 % auf 6,0 % angestiegen. Ein Zeichen dafür, dass sich der Berufsstand aufmacht in Richtung Zukunft!"

Für die Bundessteuerberaterkammer zeigt sich außerdem, dass sich die Mühen bei der Verteidigung der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) gegen das von der EU-Kommission eingeleitete Vertragsverletzungsverfahren gelohnt haben. Laut Befragung erstellten fast drei Viertel des Berufsstands die Abrechnungen auf Basis der StBVV.  

Handlungsbedarf erkennt die Bundessteuerberaterkammer im Bereich der Digitalisierung. Laut Befragung nutzt nur rund die Hälfte der Kanzleien digitalisierte Kanzleiprozesse wie Datenbankmanagementsysteme, die Vollmachtsdatenbank oder das elektronische Steuerkonto. Riedlinger: "Die Zahlen zum Einsatz der digitalen Prozesse im Berufsstand zeigen uns, dass hier noch einiges zu tun ist." Der BStBK-Präsident empfiehlt den Berufsträgern die Umstellung auf digitale Kanzleiprozesse in Angriff zu nehmen. Denn was zunächst aufwendig und lästig erscheine, werde sich schnell durch Zeitersparnis und optimierte Abläufe bemerkbar machen.

Schließlich belegt die Befragung, dass der von allen Seiten beklagte Fachkräftemangel auch in den Steuerberaterkanzleien angekommen ist. Laut STAX 2015 gaben 86,6 % der Kanzleien an, unbesetzte Stellen zu haben. Etwas weniger als im Jahr 2012/2013, aber immer noch 21,4 % hatten Probleme, im aktuellen Ausbildungsjahr Auszubildende zu finden. Als Grund gaben 92,9 % fehlende qualifizierte Bewerber an. Um die Steuerberater im Kampf um die besten Köpfe zu unterstützen, wird die Bundessteuerberaterkammer im Rahmen ihrer Nachwuchskampagne „Mehr als du denkst“ weitere Maßnahmen forcieren.  

Ungebrochen ist die hohe Rücklaufquote von über 41%: Mehr als 5.500 Steuerberater sind dem Aufruf ihrer Steuerberaterkammer gefolgt und haben den Fragebogen an das mit der STAX-Erhebung beauftragte Institut für Freie Berufe an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (IFB) zurückgesandt.

8. INTERNATIONALER DEUTSCHER STEUERBERATERKONGRESS in Portugal

Am 29. und 30. September 2016 veranstaltete die Bundessteuerberaterkammer zum 8. Mal den INTERNATIONALEN DEUTSCHEN STEUERBERATERKONGRESS. Veranstaltungsort war die portugiesische Hauptstadt Lissabon.

Deutschsprachige Referenten aus den Bereichen Rechts- und Steuerberatung, die in Lissabon leben und arbeiten, erläuterten den Teilnehmern alles Wissenswerte zu den aktuellen steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen in der Republik Portugal.

Am zweiten Kongresstag fand zudem eine Kooperationsbörse statt, bei der Kontakte zu portugiesischen Kolleginnen und Kollegen geknüpft und vertieft werden konnten.

Für Fachberater im Bereich Internationales Steuerrecht war dieser Kongress mit zehn Zeitstunden als Pflichtfortbildung geeignet. Alle Kongressteilnehmer erhielten ein Teilnahmezertifikat. Ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm und zwei Abendveranstaltungen rundeten das Kongressangebot ab.

Umfrageergebnisse von STAX 2015 ausgewertet

Dem Berufsstand der Steuerberater geht es gut. Das besagen die die Ergebnisse aus dem Statistischen Berichtssystem für Steuerberater (STAX) 2015. Hierin können erstmals Vergleiche zu den erhobenen Zahlen aus dem Jahr 2012 erstellt werden.

Laut Befragung wird der Großteil des Praxisumsatzes nach wie vor über die klassischen steuerberatenden Tätigkeiten (Jahresabschlüsse, Rechnungswesen, Einkommensteuererklärungen sowie Lohn- und Gehaltsabrechnungen) erwirtschaftet. Innerhalb der vereinbaren Tätigkeiten spielt die betriebswirtschaftliche Beratung eine immer wichtigere Rolle und trägt einen stärkeren Anteil zum Praxisumsatz bei. BStBK-Präsident Dr. Raoul Riedlinger: "Mit unserer Arbeit an dem Zukunftsprojekt Steuerberatung 2020 zielen wir unter anderem darauf ab, Kanzleiinhaber zu ermuntern, neben der steuerberatenden auch die vereinbaren Tätigkeiten anzubieten und damit ihr Beratungsgeschäft zu sichern oder auszubauen. Die aktuellen STAX-Zahlen zeigen uns, dass unsere Bemühungen erste Früchte tragen, denn hiernach ist der Umsatz aus vereinbaren Tätigkeiten von 3,2 % auf 6,0 % angestiegen. Ein Zeichen dafür, dass sich der Berufsstand aufmacht in Richtung Zukunft!"

Für die Bundessteuerberaterkammer zeigt sich außerdem, dass sich die Mühen bei der Verteidigung der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) gegen das von der EU-Kommission eingeleitete Vertragsverletzungsverfahren gelohnt haben. Laut Befragung erstellten fast drei Viertel des Berufsstands die Abrechnungen auf Basis der StBVV.  

Handlungsbedarf erkennt die Bundessteuerberaterkammer im Bereich der Digitalisierung. Laut Befragung nutzt nur rund die Hälfte der Kanzleien digitalisierte Kanzleiprozesse wie Datenbankmanagementsysteme, die Vollmachtsdatenbank oder das elektronische Steuerkonto. Riedlinger: "Die Zahlen zum Einsatz der digitalen Prozesse im Berufsstand zeigen uns, dass hier noch einiges zu tun ist." Der BStBK-Präsident empfiehlt den Berufsträgern die Umstellung auf digitale Kanzleiprozesse in Angriff zu nehmen. Denn was zunächst aufwendig und lästig erscheine, werde sich schnell durch Zeitersparnis und optimierte Abläufe bemerkbar machen.

Schließlich belegt die Befragung, dass der von allen Seiten beklagte Fachkräftemangel auch in den Steuerberaterkanzleien angekommen ist. Laut STAX 2015 gaben 86,6 % der Kanzleien an, unbesetzte Stellen zu haben. Etwas weniger als im Jahr 2012/2013, aber immer noch 21,4 % hatten Probleme, im aktuellen Ausbildungsjahr Auszubildende zu finden. Als Grund gaben 92,9 % fehlende qualifizierte Bewerber an. Um die Steuerberater im Kampf um die besten Köpfe zu unterstützen, wird die Bundessteuerberaterkammer im Rahmen ihrer Nachwuchskampagne „Mehr als du denkst“ weitere Maßnahmen forcieren.  

Ungebrochen ist die hohe Rücklaufquote von über 41%: Mehr als 5.500 Steuerberater sind dem Aufruf ihrer Steuerberaterkammer gefolgt und haben den Fragebogen an das mit der STAX-Erhebung beauftragte Institut für Freie Berufe an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (IFB) zurückgesandt.

Juni 2016

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