
Prof. Dr. Reinhard Singer, Humboldt-Universität Berlin
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Prof. Dr. Reinhard Singer studierte von 1970 bis 1978 Mathematik, Physik und Rechtswissenschaften an den Universitäten Stuttgart und München.
Im Jahre 1992 promovierte Prof. Dr. Singer zum Thema „Das Verbot widersprüchlichen Verhaltens“.
Seine Habilitation in München im Jahre 1993 hatte den Titel „Selbstbestimmung und Verkehrsschutz im Recht der Willenserklärung“.
Geburtsjahr
1951
Akademischer/beruflicher Werdegang
- Nach Abschluss des Studiums und Referendariats war Prof. Dr. Singer wissenschaftlicher Assistent an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
- Prof. Dr. Singer war von 1994 bis 2004 als Professor für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Handelsrecht sowie juristische Methodenlehre an der Universität Rostock und von 1996 bis 2004 als Richter im Nebenamt am Oberlandesgericht Rostock tätig.
- Von 1999 bis 2004 war Prof. Dr. Singer Direktor des Instituts für Anwaltsrecht an der Universität Rostock.
- Seit April 2004 ist Herr Prof. Dr. Singer Inhaber der Professur für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Anwaltsrecht, Familienrecht und Rechtssoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und geschäftsführender Direktor des Berliner Anwaltsinstituts.
Forschungsschwerpunkt
- Vertrags- und Schuldrecht
- Arbeitsrecht
- Anwaltliches Berufsrecht
Sonstiges
- Mitglied im Vorstand der Berliner „Juristischen Gesellschaft“(seit Januar 2007)
- Vorsitzender des Ehrengerichts (= Berufsgericht) der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (seit 2008)
- Prof. Dr. Singer ist seit 2007 Mitglied des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht" des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.V.
Wissenschaftlicher
Arbeitskreis
Berufsrecht
Veröffentlichungen und Vorträge
Facetten der Unabhängigkeit bei den rechtsberatenden Berufen, in: Versicherungsrecht – Finanzmarkt- und Freiberufsrecht im Wandel wirtschaftsrechtlicher und rechts-
ökonomischer Analysen, in: Festschrift für Harald Herrmann 2011, S. 238-255
Kein Schutz des Anwalts-
geheimnisses für Syndikus-
anwälte bei Hausdurchsuchungen der Europäischen Kommission, EuGH, Urt. v. 14.9.2010, C-550/07 P, Akzo Nobel Chemicals Ltd. u.a.,/Europäische Kommission, DStR 2010, 2270-2272
Kapitalbindungsvorschriften europarechtskonform, FG Düs-
seldorf, Urt. v. 7.7.2010, 2 K 4450/08 StB, BeckRS 2010, 26030114, DStR 2011, 284-286
Die Zukunft des Fremdbesitz-verbots für Anwaltssozietäten.
Die Doc Morris-Entscheidung des EuGH zu den Apothekern und die Anwälte, in: Anwaltsblatt 2/2010, 79-86
Fremdbesitzverbot des deutschen Apothekengesetzes keine unzu-
lässige Beschränkung der Nieder-
lassungsfreiheit des EG-Vertra-
ges, EuGH, 19.5.2009, C - 171/07, 172/07, Apothekerkammer des Saarlandes, in: DStR 2010,
78-79
Zwischen Berufsethos und Kommerz: Eine Frage der Ehre!? Gedanken zur anwaltlichen Berufsethik, AnwBl 6/2009, S. 393 ff.
31. Januar 2011: Facetten der beruflichen Unabhängigkeit. Vortrag auf der Arbeitstagung des Niedersächsischen Anwalts-
gerichtshofs, Oberlandesgericht Celle
9. November 2010: Haftungs- und Berufsrecht im grenzüberschrei-
tenden Kontext. Vortrag auf der Tagung des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht“ des DWS – Instituts, Berlin
26. Januar 2009: Arbeitstagung des Niedersächsischen Anwalts-
gerichtshofs „Eine Frage der Ehre – zum Berufsethos der Rechts-
anwälte“, Oberlandesgericht Celle
19. September 2007: Podiums-
diskussion: „Onlinedurchsuchung, Telekommunikationsüberwachung, Vorratsdatenspeicherung – wie viel kann ich meinem Rechtsanwalt anvertrauen?“, Bundesrechts-
anwaltskammer Berlin
Seit 2005: Veranstaltung der Jahrestagungen zum anwaltlichen Berufsrecht des Anwaltsinstituts der Humboldt-Universität zu Berlin
