
Prof. Dr. Thomas Mann

Prof. Dr. Mann studierte von 1984 bis 1988 Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum.
1989 legte Prof. Dr. Mann das erste juristische Staatsexamen ab.
1991 folgte die Promotion zum „Dr. iur.“ an der Ruhr-Universität Bochum (Verleihung des Bochumer Universitätspreises für die beste juristische Dissertation 1991).
Von 1991 bis 1993 absolvierte Prof. Dr. Mann ein Referendariat im Bezirk des OLG Düsseldorf, inkl. einer sechsmo-natigen Wahlstation beim Bundesver-fassungsgericht in Karlsruhe (Dezernat Prof. Dr. Paul Kirchhof).
Von 1994 bis 1997 arbeitete Prof. Dr. Mann als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Öffentliches Recht (Prof. Dr. Tettinger) der Ruhr-Universität Bochum.
2001 wurde Prof. Dr. Mann zum Universitätsprofessor für das „Recht der Wirtschaft (Öffentliches Wirtschaftsrecht)“ an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum ernannt.
Seit 2002 ist Prof. Dr. Mann Universitätsprofessor für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht an der Georg-August-Universität Göttingen.
Seit 2003 ist Prof. Dr. Mann darüber hinaus im zweiten Hauptamt als Richter am Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht tätig.
Geburtsjahr
1963
Forschungsschwerpunkte
- Recht der Freien Berufe/Kammerrecht
- Verwaltungsprozessrecht
- Demokratieprinzip
- Landesverfassungsrecht
- Verfassungsgerichtsbarkeit
Wissenschaftlicher
Arbeitskreis
Berufsrecht
Veröffentlichungen und Vorträge
Öffentlichrechtliche Anforderungen an ein rechtmäßiges Risikomanagement, in: DWS-Institut (Hrsg.), Risikomanagement der Finanzverwaltung – Herausforderungen für den Berufsstand der Steuerberater, Ber-lin, 2009
Der Steuerberater als Compliance-Faktor?, in: DStR 2009, S. 506 ff.
Gibt es eine allgemeine Ethik der Freien Berufe?, in: DWS-Institut (Hrsg.), Berufsethik der Steuerberater, Berlin, 2008
Erfolgshonorare bei Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschafts-prüfern – Kritik an den Ausnahmetatbeständen des Regierungsentwurfs, BB-Special 2008, S. 19 ff. (zusammen mit G. A. Wolf)
Der Berufsbetreuer – ein Freier Beruf?, in: NJW 2008, S. 121 ff.
Deregulierung des Rechts der Freien Berufe – Eckpunkte der europäi-schen Entwicklung, in: W. Kluth/Institut f. Kammerrecht (Hrsg.), Jahrbuch des Kammer- u. Berufsrechts, 2005
Diplomanerkennungsrichtlinie - Qualitätssicherung in Deutschland, in: BfB (Hrsg.), Freiberuflichkeit im neuen Europa, Berlin, 2004, S. 74
Die Freien Berufe in Deutschland – Außenseiter oder unverzichtbarer Teil der freiheitlich-demokratischen Ordnung?, in: Landesverband der Freien Berufe e. V. (Hrsg.), 4. Tag der Freien Berufe: Die Freien Berufe – ein Zukunftsmodell in Europa?, Erfurt/Weimar, 2004, S. 7 ff.
Die „Friedensgrenze“ zwischen Anwaltsversorgung und gesetzlicher Rentenversicherung, NJW 1996, S. 1315 ff.
Abgrenzung von Berufsausübungsregelung und enteignungsgleichem Eingriff, JR 1997, S. 110 ff.
